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28.11.2023 08:29

Das Monster in mir

313
313Beiträge
08.03.2014
20:19 Uhr
Hallo, Meikel, auch ich wünsche Dir von ganzem Herzen bessere Werte, Klopapier und anständig was auf die Gabel!
08.03.2014
17:32 Uhr
bearbeitet:
08.03.2014
17:34 Uhr
Sonne satt im Ruhrpott: Check! (20 Grad...PLUSSS) Schalke vs. Hoppenheim: Check! (4:0) 17 Uhr Dreißig, Hunger, warten aufs Abendessen (Wer hat für Krankenhäuser eigtl. halb 6 als Abendessenszeit eingeführt?) Egal: Check! Allgemeinbefinden: 20-30% besser, als vor 72 Stunden: Check! Danke dir Mäggi, danke euch allen für eure Anteilsnahmen. Euer Meikel
06.03.2014
22:18 Uhr
Beitrag von gelöschtem User
06.03.2014
20:42 Uhr
:roll: Nicht alles unbekannt... oh wie schön dass du dir noch etwas Humor bewahrt hast. Mir jedenfalls hat deine Realsatire ein Lächeln ins Gesicht gezaubert. Trotz des ernsten Hintergrunds. Ich wünsche dir eine gute Nacht! :wink:
06.03.2014
20:30 Uhr
Der Versuch einer Real-Satire... ...im Ansatz zum Scheitern verurteilt, denn Nachfolgendes hat sich gestern GANZ REAL so und so ähnlich ereignet. Das gelobe ich beim Leben all meiner Lungenbläschen. Lest selbst: "Moin, wir bringen Herrn N." sagt der Mann vom Rettungsdienst zur Diensthabenden in der Notaufnahme. "Bekannte COPD, Vitalwerte bei xfsmxaq..." "L," sage ich. "Mein Name ist L" Uhrzeit: Neun Uhr 20. "Legen Sie sich auf die Liege, bitte, machen den Oberkörper frei." EKG, Sauerstoffwerte, das volle Programm. "Ich sag dem Arzt bescheid, der wird Sie gleich untersuchen." Nebenan wird dringend Unterstützung gebraucht. Ein Notfall. Der Arzt ist relativ schnell bei mir. Den kenn ich noch von vor 8 Monaten Er mich auch, vom Sehen... "Och, Herr N. Wat machen se?" "...schlecht Luft!"- japse ich. "L", sage ich. "oh, äh...ich korrigier das hier mal auf dem Anamnesebogen", sagt der Doc. Nachdem alle Parameter stehen, sagt er mir, dass ich in den nächsten 10-14 Tagen stationär alle relevanten, aktuellen Befunde ermitteln zu lassen, um auf dieser Basis die weitere Therapie abzuleiten. Klingt gut. Klingt fair. Und gründlich. "Ich rufe auf der Station an. Von dort werden Sie gleich abgeholt,"sagte Herr Dr. Es ist kurz vor 11. Aus der Erfahrung weiß ich, dass es um 11.30 Mittagessen gibt. Und ich habe Hunger. Dieses Krankenhausessen ist mit das Beste, was das Ruhrgebiet zu bieten hat, ohne Scheiß. Wie oft ich zwischenzeitlich eingeschlafen bin, weiß ich nicht mehr. Als ich auf die Uhr sehe, ist es 13.00. Ich sitze noch immer auf dem blauen Polstersessel, denn meine Liege wurde gebraucht-der nächste Notfall. 14 Uhr, ich sehe eine weiße Jacke durch die Milchglasscheibe. Oder ist es doch das Licht am Ende des Tunnels? "Schwester!" rufe ich. Laut. Soweit möglich Freundlich, zugewandt, professionell, sagt "sie": " ich bin Jonas. Pfleger in der Ambulanz. Sie sind Herr? "L". "Ah ja. Sie kommen ja gleich auf Station. Ich ruf da noch mal an. Das dauert ja ewig heute." 15 Uhr 30. Das Haar sitzt. Eine weiße Frau begrüßt mich, schiebt mich auf mein Zimmer und erklärt mir: "Bitte entschuldigen Sie, dass es gedauert hat, aber wir mussten erst das Zimmer desinfizieren Ein ansteckender Patient. Krankenhauskeim." Ein Mann wie ich muss auch die Momente im Leben erkennen, in denen es besser ist, zu schweigen. Dies war einer dieser Momente. Sie rollt ich in mein Zimmer und ich sehe...Nichts. "Schwester. Fällt Ihnen was auf?" "?" "Hier steht ja gar kein Bett." Ich. den Tränen nah. "Ja ja, sagt sie. "wir sind ja gerade erst fertig geworden mit der Desinfektion. Und dann war auch Übergabe." Da war es. Das Unwort dieses Jahrhunderts. Ü b e r g a be! Um 17:30 überschlagen sich die Ereignisse buchstäblich. Ich bekomme ein Bett. Und ich bekomme ein Abendessen. Weshalb sich Krankenhauswurst und -käse immer (!) an den Ecken hochbiegen, haben mir Generationen von Physikern bisher nicht erklären können. Es wird nun doch einmal Zeit, die Toilette aufzusuchen. Höchste Zeit. Nach Verrichtung, dort sitzend, sehe ich kein Klopapier. Meine Frau hat mir Papiertaschentücher in die Hemdtasche gesteckt. Das hilft. Gegen Tränen und anderes. Ich wasche meine Hände, keine Waschlotion. Keine Papierrolle zum Trocknen. Kein Händedesinfektionsmittel. In dem Moment empfand ich es eher als belastend, ein sensibler Kerl zu sein. Ich rollte mich ins Bett, rollte mir die Rollwurst zwischen die Zähne, trank hastig das Bier, das meine Frau mir als "Sedativum" eingepackt hatte. Und schlief. Irgendwann. Irgendwie. Krankenhauskeime in "L" und "N"-Form. regierten meine Träume. N8 @all. Euer Meikel
06.03.2014
14:54 Uhr
Hey Meikel, was machst du denn für Sachen??? Ich wünsche dir von Herzen eine baldige Genesung und danke dir für diesen Bericht! Liebe Grüße, Delia
06.03.2014
12:28 Uhr
Hey Meikel!!! Ich wünsche dir ganz viel Kraft und bewundere deinen Mut in den Kampf zu gehen. Dein Bericht zeigt ganz viel Kampfes Geist und Lebenswille. Bewahre dir deinen Frohmut und Sarkasmus, im Kampf für eine bessere Lebensqualität. Du hast uns schon so viel Mut gemacht mit deiner Geschichte und mit dem was du schon alles erreicht hast. Halte den Kopf oben, du hast so viel Kraft. :quartfoil: Danke dir, dass du für uns da bist GLG Julia
06.03.2014
11:34 Uhr
Danke euch allen, für den Mitleids-Verzicht. Die einzig, angemessene Reaktion. Update: Sauerstoffgehalt gestern 60-75%. Blutdruck 169:129. Heute 80-96%, 120:80. In Ruhe. Jetzt müssen wir noch versuchen, diese Werte in Mobilität zu stabilisieren. Ein Krankenhausaufenthalt fordert Langmut. Ich bewundere die Menschen, denen der feste Glaube an einen Gott eine Extraportion Kraft, innerer Stärke und positiver Energie verleiht. Mein Leben verläuft irdisch, ohne diese "Extraportion Milch" Manchmal unterirdisch (merkt ihr? mein Sarkasmus kehrt zurück, es geht besser) Wer mag, verfolge meinen thread weiter rauchfreie, beste Grüße, from the bottom of my heart Euer Meikel
06.03.2014
11:03 Uhr
Beitrag von gelöschtem User
06.03.2014
08:14 Uhr
Hey Meikel, hab jetzt ein paar mal gelöscht, was ich geschrieben hab, hat alles nicht so richtig gepasst. Bestürzt bin ich, schockiert. Aber ich möchte auch danke sagen für deine Offenheit. Nur wenige würden in dieser Situation ans Rauchfrei- Forum denken. Deine Worte rütteln wach, wecken Ehrgeiz und die Entschlossenheit, rauchfrei zu bleiben, manifestiert sich. Ich weiß aus Erfahrung, dass mit Mitleid niemandem geholfen wird. Deshalb: Ich schicke dir in Gedanken ganz viel Kraft, Ruhe. Dir u deiner Familie. Seid stark. Ich hoffe das beste!
06.03.2014
06:30 Uhr
Hey Meikel, ich bin geschockt. Es tut mir sehr leid für dich, wirklich schlimm; dein Krankheitsstadium und auch das was du bei den anderen Patienten siehst. Ich wünsche dir ganz ganz viel Kraft, komm wieder auf die Beine! :smileumarmung:
05.03.2014
23:31 Uhr
Hallo Meikel. [b] Ganz, ganz viel Kraft für Dich! [/b]Weiß gar nicht was ich sonst sagen soll - muss extrem sch.. für Dich sein. Und es könnte Jeden von uns treffen. :cry:
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