Hallo Stephan,
Deine Geschichte erinnert mich an die meines Neffen - sein Jüngstes ist allerdings einen Monat älter als Deins! Um die Entzugserscheinungen besser in den Griff zu bekommen, hat er erst einmal mit Dampfen (e-Zigarette) angefangen, ihm hilft es, meiner Schwägerin und ihrem Mann (seinen Schwiegereltern) auch, ich bin bei uns in der Familie der Vorreiter auf dem Weg zur Nicht-mehr-Raucher-Front, allerdings nach dem "Cold-Cut!"-Prinzip.
Auch bei mir haben Zigaretten, Feuerzeug und Aschenbecher immer in Griffnähe gestanden, ich brauchte einfach das Gefühl, jederzeit "zugreifen" zu können - ich hätte gekonnt, aber ich wollte ja nicht. Das mit der streßbedingten Zigarette habe ich mir nur vom Kopf her auflösen können; erst als ich begriffen hatte, dass nicht die Zigarette meine Anspannung löst, sondern ich Entspannungspausen genutzt habe, um eine rauchen zu können, habe ich diese fatale Koppelung aufheben können. Und das war leider nicht die einzige Situation, in der Ursache und Wirkung suchtbedingt vertauscht waren. Warum habe ich mich in Diskussionen mit Zigarette in der Hand sicherer gefühlt? Weil ich durch einen tiefen Zug einfach nur einige Sekunden mehr Zeit zum Nachdenken hatte, bevor ich antworten mußte - mit erhöhter Konzentration hat das - zum Glück! - null zu tun.
Die ersten zwei, drei Wochen werden Dir einiges an Konsequenz und Entscheidungskompetenz abfordern, aber ich bin mir sicher, dass Du der richtige Typ dafür bist!
Schrittchen für Schrittchen weiter, :penguin:
immer schön in der Spur bleiben :locotoy:
und auf alle Fälle: Toi, toi, toi! :quartfoil:
Liebe Grüße, Brigitte