19.04.2026 20:31

Thema von gelöschtem User

Thema von gelöschtem User
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106Beiträge
22.09.2026
19:11 Uhr
Hallo Lea, wo bist du gerade unterwegs? Du fehlst in unserem Abteil:) Spaß beiseite, ich hoffe, es geht dir einigermaßen gut? Viele Grüße Sabine
22.09.2026
01:42 Uhr
Liebe Lea, bevor's umspringt----> :heart:lichen Glückwunsch zum 1. Zahlenzwilling :balloons2: Liebe Grüße Sigi Klack Klack
18.09.2026
11:39 Uhr
bearbeitet:
18.09.2026
11:45 Uhr
[quote=Lea_58 | 15.09.2026 21:55] [b]5[/b] Wobei ich glaube, dass es nicht mal das Nikotin ist. Wenn ich rauche, kann ich abschalten, total, von allen. [/quote] Hallo liebe Lea, wenn ich hierzu etwas schreibe, dann ist das meine Meinung und nichts allgemeingültiges. Ob das für Dich zutrifft oder Du damit nichts anfangen kannst, entscheidest Du selbst. Wenn ich zurückdenke, in meine Zeit des Rauchstopps, in der Du gerade bist, dann hätte ich Deinen Satz absolut unterstrichen. Mit dem Rauchen kann ich so abschalten, wie sonst mit nichts anderem. Ich hatte in meinem WZ einmal darüber geschrieben, was Dopamin eigentlich ist und das wir es fälschlicherweise als Glückshormon bezeichnen. Wir machen das, weil es den komplizierten chemischen Prozess dahinter auf eine vereinfachte Weise erklärt und damit die Zwischenschritte ausspart, ohne den Kontext ganz zu verfälschen. Dopamin ist ein Transmitter und löst diesen Wohlfühleffekt aus, und zwar schon bevor wir das tun, was dann das Glücksgefühl auslöst (in diesem Beispiel das rauchen einer Zigarette) Dopamin ist sozusagen die Vorfreude auf das, was gleich folgen wird. Diesen Ablauf habe ich als Raucher jahrelang etabliert und ist verlgeichbar mit dem einsetzenden Speichelfluß, wenn ich gebratenen Knoblauch rieche. Dieses Training, „ich gehe gleich rauchen und dann geht es mir besser“ ist ein Autopilotmodus auf den ich nach 32 Jahren des Rauchens keinen Einfluss mehr hatte. Ich bin der Meinung, dass das Nikotin eben doch der Stoff ist, der den Effekt aufrecht erhält, aber im Laufe unserer Raucherzeit haben sich Rituale fest etabliert, die ich an sich als positiv abgespeichert habe. Z.B. gibt es Orte oder Situationen an denen ich immer geraucht habe. An diesen Ort zu gehen löst einen Film im Kopf aus, in dem ich dort sitze und Rauche. Aus der Vorfreude wird bereits Dopamin ausgeschüttet und dann (weil ich ja nicht mehr rauchen will) bleibt die Belohnung aus! Und das ist extrem frustrierend. Es dauert ziemlich lange bis wir uns diesen Pawlowschen Effekt wieder abtrainiert haben. Meine Pausen sind heute, ohne Zigarette nicht weniger entspannend und schön als früher mit Zigarette. Ich habe einen Hund, mit der ich jeden Tag die selbe lange Runde gegangen bin. Bei der Hälfte der Runde stand eine Bank, auf der ich immer eine Zigarette geraucht hatte. Als ich aufhörte zu rauchen, wollte ich die Bank meiden, aber mein Hund kannte das Ritual auch, nur wusste sie nicht, dass das ohne Zigarette keinen Sinn mehr macht. Also steuerte sie jeden Tag diese vermaledeite Bank an, legte sich dort hin und erinnerte mich an diese Zigarettenpause. War nicht hilfreich! Ich habe sie dann mein Rauchgedächtnis auf vier Beinen genannt. Für eine entspannte Pause brauchen ich heute keine Zigarette. Ich kochte (und koche) mir sehr gerne eine Tasse Tee und habe damit pausiert. LG von Paul
15.09.2026
21:54 Uhr
bearbeitet:
15.09.2026
21:55 Uhr
Beitrag von gelöschtem User
14.09.2026
08:26 Uhr
Beitrag von gelöschtem User
12.09.2026
10:35 Uhr
Liebe Lea, du bist auf einem guten Weg und tust deiner Gesundheit etwas gutes. Versuch einfach weiter positiv zu bleiben. Mir hat auch immer ein Spaziergang und frische Luft geholfen. Ich wünsche dir viel Erfolg. :sun-2: Liebe Grüße von Sophia
12.09.2026
08:36 Uhr
Liebe Lea, ich freue mich mit dir für deinen ersten Tag. Ich hoffe, ich kann folgen. :balloonsheart: Liebe Grüsse Kerstin
12.09.2026
07:46 Uhr
Beitrag von gelöschtem User
10.09.2026
16:40 Uhr
Beitrag von gelöschtem User
10.09.2026
14:42 Uhr
Es braucht einfach Zeit, mehr Zeit als man sich wünschen würde. Als das Nikotin schon längst meinen Körper und mein Hirn verlassen hatte konnte ich spüren, wie anders es sich anfühlte ohne den Dopaminflash. Am Anfang fühlt sich das nicht gut an. Die Leere, die Antriebslosigkeit, den Mangel an irgendetwas. Es lässt sich schwer beschreiben aber vor allem ist es anders als vorher und das fällt auf. Wenn man z.B. in der Ernährung den Zucker reduzieren will oder das Salz, dann fällt das am Anfang sehr auf, es schmeckt nicht so wie vorher. Nach einer gewissen Zeit können wir uns an den neuen Zustand gewöhnen. So ist das auch mit dem Dopamin und den anderen Glücksboten(stoffen). Wir entfernen uns langsam von dem, durch Nikotin künstlich erzeugten, viel zu hohen Pegel, hin zu einem Normalzustand. Zu denken "ich rauche heute nicht" ist das kurzfristige Ziel, aber das Ziel ist der Weg; wir werden nie ankommen sondern wollen auf dem Weg bleiben. Leider kommt die Leichtigkeit erst später dazu. Aber es ist unbezahlbar, sich dieses Geschenk zu machen. Ich sagte mir anfangs: "Ich werde mir das Nichtrauchen solange schönreden, bis ich es mir selbst glaube. Das Rauchen konnte ich mir auch jahrzehntelang schönreden" Buen camino LG von Paul :quartfoil:
09.09.2026
21:37 Uhr
Gerne Lea.
09.09.2026
21:26 Uhr
Beitrag von gelöschtem User
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