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28.04.2025 22:22

dicht - Dichter - Gedichte - 2500.... - von allen für alle

109
109Beiträge
07.04.2023
12:55 Uhr
bearbeitet:
07.04.2023
12:56 Uhr
[SIZE=2][i][b]Ostern[/b][/SIZE] Vom Münster Trauerglocken klingen, Vom Tal ein Jauchzen schallt herauf. Zur Ruh sie dort dem Toten singen, Die Lerchen jubeln: wache auf! Mit Erde sie ihn still bedecken, Das Grün aus allen Gräbern bricht, Die Ströme hell durchs Land sich strecken, Der Wald ernst wie im Träumen spricht, Und bei den Klängen, Jauchzen, Trauern, So weit ins Land man schauen mag, Es ist ein tiefes Frühlingsschauern Als wie ein Auferstehungstag.[/i] Joseph von Eichendorff, 1788-1857
21.03.2023
09:03 Uhr
[b]Besagter Lenz ist da[/b] Es ist schon so. Der Frühling kommt in Gang. Die Bäume räkeln sich. Die Fenster staunen. Die Luft ist weich, als wäre sie aus Daunen. Und alles andere ist nicht von Belang. Nun brauchen alle Hunde eine Braut. Und Pony Hütchen sagte mir, sie fände: Die Sonne habe kleine warme Hände und krabble ihr mit diesen auf der Haut. Die Hausmannsleute stehen stolz vorm Haus. Man sitzt schon wieder auf Caféterrassen und friert nicht mehr und kann sich sehen lassen. Wer kleine Kinder hat, der führt sie aus. Sehr viele Fräuleins haben schwache Knie. Und in den Adern rinnt’s wie süsse Sahne. Am Himmel tanzen blanke Aeroplane. Man ist vergnügt dabei. Und weiss nicht wie. Man sollte wieder mal spazieren gehn. Das Blau und Rot und Grün war ganz verblichen. Der Lenz ist da! Die Welt wird frisch gestrichen! Die Menschen lächeln, bis sie sich verstehn. Die Seelen laufen Stelzen durch die Stadt. Auf den Balkons stehn Männer ohne Westen und säen Kresse in die Blumenkästen. Wohl dem, der solche Blumenkästen hat! Die Gärten sind nur noch zum Scheine kahl. Die Sonne heizt und nimmt am Winter Rache. Es ist zwar jedes Jahr dieselbe Sache. Doch ist es immer wie zum ersten Mal. [i](Erich Kästner)[/i] [i]In: Erich Kästner, Doktor Erich Kästners Lyrische Hausapotheke, Atrium Verlag 2017.[/i]
14.03.2023
13:01 Uhr
[b]Frühling[/b] Nun ist er endlich kommen doch in grünem Knospenschuh. "Er kam, er kam ja immer noch", die Bäume nicken sich′ s zu. Sie konnten ihn all erwarten kaum, nun treiben sie Schuß auf Schuß; im Garten der alte Apfelbaum er sträubt sich, aber er muß. Wohl zögert auch das alte Herz und atmet noch nicht frei, es bangt und sorgt: "Es ist erst März, und März ist noch nicht Mai." O schüttle ab den schweren Traum und die lange Winterruh′ , es wagt es der alte Apfelbaum, Herze, wag′ s auch du! (Theodor Fontane)
23.03.2020
10:49 Uhr
.... oh - Tuppi-Herry - wat'n schönes Sonett.... und gerade in diesen Zeiten.... :smileumarmung: einen :heart:lichen Dank Dir vonne Nomade :sweatpea:
23.03.2020
10:22 Uhr
bearbeitet:
23.03.2020
10:24 Uhr
[b]Lebensfreude Wie schön ist doch die Welt auf der wir leben, sofern der Alltagslast ich mich entleere, vergesse selbstgemachte Erdenschwere, ein Sonnenstrahl kann soviel Kraft mir geben. Ein taubereiftes diamantenfunkeln hauchzart, so filigran gewebter Fäden, Spinnwebgebilde an den Fensterläden. Der Übergang zum Hellen, aus dem Dunkeln. Kraft zu schöpfen aus dem Einen, Ganzen, das was uns ausmacht und aus dem wir sind. Wie spielerisch geschieht dies noch als Kind. So herrlich leicht kann man durchs Leben tanzen. Doch wenn Hoffnung wird noch neu geboren, geht uns die Lebensfreude nicht verloren.[/b] © Old-Tuppes alias Pseudolin (Mein Intenetdichtername)
20.03.2020
11:58 Uhr
[b]Johann Christian Friedrich Hölderlin hat heute auch Geburtstag - 250sten.... Hyperions Schicksalslied Ihr wandelt droben im Licht Auf weichem Boden, selige Genien! Glänzende Götterlüfte Rühren euch leicht, Wie die Finger der Künstlerin Heilige Saiten. Schicksallos, wie der schlafende Säugling, atmen die Himmlischen; Keusch bewahrt In bescheidener Knospe, Blühet ewig Ihnen der Geist, Und die seligen Augen Blicken in stiller Ewiger Klarheit. Doch uns ist gegeben, Auf keiner Stätte zu ruhn, Es schwinden, es fallen Die leidenden Menschen Blindlings von einer Stunde zur andern, Wie Wasser von Klippe Zu Klippe geworfen, Jahr lang ins Ungewisse hinab.[/b] .... so viel zum "Welttag des Glücks" :roll: Obwohl - daß es Hölderlin gegeben hat und er auch noch am gleichen Tag - wenn auch unwesentliche 190 Jahre eher :riesengrinser: - Geburtstag hat, wie ich, ist vielleicht schon Glück :wink: Prost Fritze :congratchamp:
31.12.2019
20:42 Uhr
bearbeitet:
31.12.2019
21:34 Uhr
.... eigentilch gehört's ja eh' in diesen thread, auch, wenn's hier höchstwahrscheinlich genauso wenig von Bedeutung ist, wie im Forumshausener Boten Lokalredaktion :oops: [b]2020 rauchfrei[/b] [b]Und wieder ist ein Jahr vollbracht, in dem wir nicht nur Mist gemacht. :wink: Wir rufen - das wär' doch gelacht: "Mit rauchen ist jetzt Schicht im Schacht!" So viele kämpfen Tag um Tag, so daß ich mich schon manchmal frag', wie ertragen sie die Plag' und mir immer wieder sag, jede/r ist für mich ein Held (wahlweise Heldin - reimt sich aber nicht :kaputtlachsmile: ) der Niko feuert aus'm Feld, ins Sparschwein steckt das gute Geld :geldinssparschwein: und staunend eine neue Welt rund um sich herum entdeckt. Das Essen plötzlich besser schmeckt, die Nase sich "die Finger leckt".... :lol: Sinne wurden aufgeweckt, von denen man nicht mehr gewußt, was man erlitt für 'nen Verlust und erkennt nun voller Frust - das alles hätt' nicht sein gemußt. :bang: Um so schöner dies neue Leben, erfüllt vom unbedingtem Streben, ihm die Rauchfreiheit zu geben - darauf laßt uns einen heben. Morgen beginnt ein neues Jahr und alles was vergangen war, dient uns als Erfahrung zwar, :ideebirne: kocht uns aber nicht mehr gar. Die Gemeinschaft hält zusammen, weil wir hier niemanden verdammen und woll'n daß nur von Kerzenflammen :weihnachtskerze: die nächsten Qualmwölkchen entstammen. Doch Schluß jetzt mit der Reimerei, mein Glas ganz hoch erhoben sei, daß wir vom Zwang zu rauchen frei - der Rest ist mir jetzt einerlei.... :riesengrinser:[/b]
14.11.2019
10:45 Uhr
Ich werde hier langsam irre, und zusätzlich noch kirre, da die Wohnzimmer geschwind nach und nach verschwunden sind. Wenn sich dies nicht bessert schnell, und das Forum wieder hell offen wird, frei zugänglich, weinen wir ganz bitterlich... Mönsch, Technik, jetzt mach doch mal BITTE!! :cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry::cry: Echt, wenn ich schon anfange zu reimen.... *händeüberdemkopfzusammenschlag*
06.07.2019
13:43 Uhr
Bedenk's Sag morgens mir ein gutes Wort Bevor du gehst von Hause fort. Es kann soviel am Tag geschehen, Wer weiß, ob wir uns wiedersehen. Sag lieb ein Wort zur guten Nacht, Wer weiß, ob man noch früh erwacht. Das Leben ist so schnell vorbei, Und dann ist es nicht einerlei, Was du zuletzt zu mir gesagt, Was du zuletzt mich hast gefragt. Drum laß ein gutes Wort das letzte sein, Bedenk, das letzte könnt's für immer sein! Unbekannt Gefunden und abgeschrieben von einer Holztafel
22.06.2019
16:58 Uhr
Eine Taube mit gebrochenem Flügel Willensstark nach aussen, innen verzweifelt und zerbrechlich. Wie soll sie den Berg erklimmen, Wie soll sie dieses Hindernis überwinden, mit gebrochenem Flügel? Mit heilem Flügel kann sie das Ziel ihrer Träume erreichen. Mit gebrochenem Flügel bleibt es ihr für immer verborgen. Die Taube, Willensstark nach aussen, innen verzweifelt und zerbrechlich Wird weiterleben - mit ihren Träumen vor Augen
22.06.2019
16:00 Uhr
[b]Leise trommelt der Regen Leise trommelt der Regen Wie ein kleiner Trost Aus fernen Kindertagen Verspielt, verzaubert Magie in jedem Ding Zeit - so kostbar Und doch unendlich weit Jetzt wird sie mir lang Und unausfüllbar Alleine sein - kein Luxus mehr Sondern nur noch Last[/b] Stefanie, 2008 Naja, heute scheint die Sonne, was? Weiß auch nicht, ob ich das Gedicht nicht schon mal gepostet habe... :valrose:
18.06.2019
23:35 Uhr
[quote="Old-Tuppes"] [b]Ich lebe noch[/b] Die Welt ist, wie wir selber sie betrachten. Nur ich allein bestimm' ihr Angesicht. Wenn aber die Gefühle mich umnachten - erkenne ich dann noch das Tageslicht? Fest steht des Lebens Anfang und sein Ende. Gewiss wohl auch die Ewigkeit des Seins. Doch lege in den Schoß ich meine Hände, so ist das Leben ganz gewiss nicht meins. Viel lieber mag ich lachen, weinen, scherzen. Ich sehe, höre, schmecke, fühle doch! Und immer half, wenn ich am Boden kroch, mir jemand hoch, den Schicksalsschlag verschmerzen. Auch die schon von mir gingen, leben noch: In meinem Kopf und tief in meinem Herzen. [/quote] Vielen Dank für Deine Gedanken.....:smileumarmung:
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