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04.06.2016 13:47

Dieses Mal wird es klappen...

13
13Beiträge
26.11.2015
15:26 Uhr
Hallo zusammen, ich bin inzwischen bei meinem 4. Tag rauchfrei angekommen. Es ist mein zweiter ernsthafter Versuch mit dem Rauchen aufzuhören. Den 1. Versuch habe ich 2007 gestartet und war danach für 2 Jahre rauchfrei. Dann habe ich mich der Sucht überlegen gefühlt und auf einer Party "nur die eine" geraucht. Nach 3-4 Monaten war ich dann wieder voll drin. Ich hab mich lange über diesen Fehler geärgert, aber inzwischen sehe ich ihn als wichtige Erfahrung an. Zu meiner Person: Ich bin 30 Jahre alt, verheiratet und habe 2 Kinder. Das Rauchen habe ich mit 15 begonnen. Zuletzt habe ich ca. 20 Zigaretten am Tag geraucht. Meine neue Motivation schöpfe ich zum einen aus meinen Kindern und zum anderen aus meinen Ängsten. Beides bedingt sich etwas. Ich muss sagen, dass ich noch nicht wirklich Auswirkungen vom Rauchen spüre, also zumindest nicht die Klassiker. Dennoch weiß ich zu viel übers Rauchen, um zu ignorieren, dass ich mich schon genug geschädigt habe. Zum Beispiel merke ich es an meinem Immunsystem. In den 2 Jahren Nichtraucher-Dasein war ich eigentlich nie erkältet. Diesen Herbst bin ich gefühlt dauerhaft erkältet. Meine Frau hat früher auch geraucht. Bis sie das erste Mal schwanger wurde (2011) und seither hat sie auch nie wieder angefangen zu rauchen. Ich habe es lange vor mich hingeschoben (wenn das 1. Kind da ist, nach der Elternzeit, wenn das 2. Kind da ist usw...). Inzwischen war ich soweit, dass ich kaum noch einen Zigarette genießen konnte, sondern stets die Gedanken hatte, was mit meiner Familie passiert, wenn ich die Quittung für die Kippen bekomme. Vor meinem geistigen Auge habe ich meine Kinder ohne (leiblichen) Vater aufwachsen sehen. Dann dachte ich mir, dass solches Gedankengut harter Tobak für einen 30-jährigen ist und habe dann am Sonntag meine letzte Kippe ausgedrückt. Seither läuft es ganz gut. Ich nutze eine kleine App, die mir vor Augen führt, was ich schon erreicht habe und ich gehe offen mit meinem Entzug um. Ich hatte in letzter Zeit viele, nicht wirklich ernst gemeinte Versuche mit dem Rauchen aufzuhören. Ich habe meine Frau nicht darüber in Kenntnis gesetzt und oft waren diese Versuche direkt zum scheitern verurteilt. Dieses Mal habe ich meine Familie direkt in Kenntnis gesetzt. Nach der normalen, anfänglichen Skepsis, die mir entgegen schlug, sind sie mir jetzt ein tolle Stütze. Ich genieße es meine Tochter ins Bett zu bringen ohne nach Qualm zu stinken (trotz Mundwasser und Zähne putzen). Ich genieße es, nicht schon während des Abendessens an die Kippe denken zu müssen. Ich genieße es, nicht laufend auf den kalten Balkon zu müssen und vor allem genieße ich, dass die dunklen Schatten auf meiner Seele, meine Ängste vor den Gefahren des Rauchens, langsam beginnen zu verblassen. Doch trotz all dieser positiven Erfahrungen und Einflüsse, erwischt mich die Schmacht in relativ regelmäßigen Abständen. Klar ist es am 4. Tag normal, dass die Schmacht noch vorhanden ist, aber dennoch haut mich ihre Macht von den Socken. Ich fange an zu schwitzen und kann keinen klaren Gedanken fassen. Ich werde wütend und gestresst. Stimmungsschwankungen gibt's obendrein. Am Ende stellt sich immer das gleiche Bild dar: Ich verhandele kurz mit mir selbst bzw. mit meinem inneren Teufel, weshalb ich jetzt eben nicht nur diese eine rauche. Die Argumente der Gegenseite sind dabei relativ einfallsreich und reichen von "Du hast es doch unter Kontrolle, da kannst du auch eine rauchen" bis zu "Du rauchst heute noch mal mit richtig Genuß und fängst dann morgen einfach wieder mit dem Entzug an". Bisher konnte ich Stand halten, wohl wissend das es mit der Zeit besser wird. Außerdem hat man mit jedem Tag mehr, mehr Fortschritt aufzugeben und das will natürlich niemand. Meine Hauptaufgabe neben dem Überleben der Schmacht ist momentan das Verlernen. Das Rauchen auf dem Balkon war zu Hause stets meine Insel. Wenn es drin hektisch zu ging, konnte ich mich verdrücken und in Ruhe eine rauchen. Wenn mir auf Arbeit langweilig war oder ich eine Aufgabe abgeschlossen hatte, konnte ich mich mit den Zigaretten wunderbar belohnen bzw. Zeit vertreiben. All dies muss ich jetzt verlernen, bzw. Alternativen erlernen. Zu Hause fällt es mir bisher erstaunlich leicht und auf Arbeit bin ich wesentlich produktiver. Und falls es mal doch langweilig wird, schreibe ich halt Beiträge in Foren 8)
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