Lieber Klaus
Ein paar meiner Gedanken dazu:
Also ich habe nicht angefangen zu rauchen, damit ich mir weh tue. Wurde aber süchtig - und das war kein Entschluß, kein Wunsch oder mein Plan.
Zucker - und Fetthaltiges finde ich lecker, schmeckt mir und macht mich zufrieden. Klar, mein Gehirn freut sich. Ich liebe Eis :heart:
Sport macht auch happy, mag ich aber nicht so gerne, ist anstrengender und geht nicht über die Schnute...Da wären wir beim Strohhalm - der hilft zur Ablenkung, Synapsen ankicken tut der aber nicht.
Ist lecker blöd? Ich denke eher, es ist leicht.
Und manchmal reichen mir ein paar schwere Aufgaben, die sich stellen und ich weiche anderen aus oder vereinfachte sie mir eine Weile.
Wieviel kann oder muss ich mir auf einmal zumuten?
Sind Umwege in der Suchtbekämpfung blöd oder letztlich halt nur ein Weg, der nicht schnurgeradeaus gelaufen ist? Und geh ich die , um mir weh zu tun oder lauf ich ein wenig quer, halte dann inne und nehme die nächste Herausforderung an, wenn ich dazu bereit bin?
Ist das eine Übergangsphase oder ein Dauerzustand?
Wirst du die nächsten 30 Jahre Unmengen Croissants und Käse in dich reinfuttern? Stündlich? Nee. Du hast schon reduziert.
Ich habe mir beim Rauchstop zugebilligt erstmal zuzunehmen - da habe ich mir eine Erlaubnis gegeben, ihn mir damit leichter zu machen.
Ich glaub, wir kriegen das hin. Schritt für Schritt
:penguin:
Liebe Grüße
Ulrike