27.04.2025 09:35

❤️Ein Tagebuch❤️

882
882Beiträge
01.09.2023
06:33 Uhr
bearbeitet:
01.09.2023
15:36 Uhr
[b]Tag 18 Freitag I[/b] Es ist 6 Uhr früh. Der Kiez schläft noch. Das Haus ist still. Ruhig ist es hier sowieso. Aber jetzt sehe ich nicht einmal jemand mit dem Hund herumlaufen. Ich bin früh wach geworden. Kein Wunder. Gestern Nachmittag habe ich mehr als drei Stunden auf dem Sofa geschlafen und bin trotzdem früh zu Bett. Diese Müdigkeit!? Immer am frühen Nachmittag. Ich bin sogar schon auf meinem Schreibtisch Stuhl eingeschlafen. Im Grunde gefällt mir das sehr gut. Wenn ich dann wach werde, fühle ich mich OK. So eine Art Mittagsschlaf. Ich schaue auf die Zahl 18. 18 Tage ohne Zigaretten. 18 Tage, an denen sich viel verändert. 18 Tage die mir viel zu denken und zu lernen geben. Ich schreibe und lese jeden Tag in dem Rauchfrei Forum. Sehe, wie es anderen in der gleichen Situation geht. Da gibt es Coole, Aufgeregte, Nervöse, Ängstliche, Heitere, Optimisten und Pessimisten. Alle wollen im Grunde das Gleiche. Nicht mehr rauchen müssen. Jeder und Jede probiert das auf seine / ihre Art. Klappt mal besser oder schlechter. Schön, das sich hier alle gegenseitig unterstützen Manche brauchen das gar nicht. Die melden sich alle paar Wochen und vermelden sowas wie: Alles OK Schöne Grüße Gestern fragte mich jemand, ob ich denn immer noch so zerknittert aussehe. Rauchen lässt die Haut ja extrem altern. Ehrlich gesagt weiß ich das gar nicht. Heute morgen, nach der Dusche habe ich in den Spiegel geschaut, ohne Brille sah es OK aus. Aber ich habe mir gestern im Café die Raucher etwas genauer angesehen. Bei vielen ist es sofort sichtbar. Männer und Frauen mit zerfurchten Gesichtern. Ist bei mir auch so, kenne ja Fotos von mir. Ob das wieder besser wird? Das wäre ja ganz schön.
31.08.2023
21:41 Uhr
Katja, Danke für alle guten Wünsche
31.08.2023
21:28 Uhr
Ich hoffe es beruhigt dich etwas, dass du nun weißt woher die Müdigkeit kommt und du nun etwas dagegen tun kannst. Viele liebe Grüße und gute Nacht :-)
31.08.2023
18:56 Uhr
Lieber Klaus, ich hoffe sehr du hattest einen erträglichen Tag und wünsche dir nun einen hoffentlich entspannten und ruhigen Abend Viele liebe Grüße
31.08.2023
15:50 Uhr
Hallo Klaus, ganz kurz mal eben zu Deiner Anfrage in meinem Wohnzimmer (danke dafür….), da meldet sich Leonie vom rauchfrei-Team bei Dir…. Liebe Grüße, Silke :sweatpea:
31.08.2023
14:37 Uhr
Hallo Klaus, schreiben, also so, dass man denkt es ist klar und logisch genug, dass Andere verstehen, was man meint und fühlt, bringt einem dazu seine Gedanken zu ordnen, Unsinniges wegzulassen und das Wichtige zu erkennen. So ist das schon eine Art Therapie. Das machst du richtig. In den Phasen, in denen ich antriebslos war, habe ich mir Zeiten eingeplant, in denen ich draußen etwas Sport betrieben habe (jeder nach seinen Möglichkeiten) oder zumindest ausgedehnte Spaziergänge absolvierte. Es kam mir auf die frische Luft und den Tapetenwechsel an. Das Wetter, wenn es nicht gerade "Katzen hagelte", war mir dabei egal. Vielleicht wäre das auch etwas für dich. Beim Sport heißt es werden auch stimmungsverbessende Hormone ausgeschüttet. Zumindest hättest du danach einen Grund müde zu sein :wink: Ich schicke dir mal eine :sun-2: und hoffe es hilft :)
31.08.2023
13:14 Uhr
[b]Nachtrag Donnerstag Tag 17[/b] Erstmal Danke für eure Anteilnahme. Wir sitzen ja alle im selben Boot. Das Wetter ist kapriolisch zur Zeit. Das Boot schaukelt und schüttelt uns alle kräftig durcheinander. Wir passen alle auf, das hier keiner über Bord geworfen wird. Eieiei....nicht so einfach hier. Wenn man so guckt... die meisten Leute rauchen ja gar nicht. Bald gehören wir auch dazu.
31.08.2023
12:47 Uhr
Beitrag von gelöschtem User
31.08.2023
12:37 Uhr
Hallo Klaus..... ohne Rauchen wird weniger Adrenalin ausgeschüttet, was zu Müdigkeit führt. Vllt. kannst Dich zu einem Spaziergang an der frischen Luft aufraffen? :quartfoil: Rauchfreie Grüße
31.08.2023
11:18 Uhr
bearbeitet:
31.08.2023
11:23 Uhr
Hallo Klaus, dein Text und was du über deine Mutter geschrieben hast, hat mich sehr fasziniert. Meine Mutter ist leider letztes Jahr mit 91 Jahren in ihrem Haus gestorben. Ich glaube, sie hatte zuletzt ihren Lebensmut verloren, weil sie erkannte, dass sie vielleicht doch nicht mehr in ihrem Haus bleiben könnte. Schön, dass deine Mutter sich ins Leben zurückgekämpft hat. Freudlosig- und Antriebslosigkeit sind Anzeichen für eine depressive Verstimmung. Depressive Verstimmungen können in den ersten drei Monaten nach dem Rauchstopp häufig auftreten. Ich bin jetzt 8 Monate rauchfrei und habe immer noch ein ausgeprägtes Morgentief. Da muss ich mich regelrecht aus einer grauen Wolke kämpfen, bis es mir besser geht. Zum Glück kann ich Homeoffice machen und muss nicht um 9 Uhr in einem Büro sein. Dass das bei mir so lange dauert, hat mit dem Rauchstopp an sich nichts mehr zu tun. Ich nehme zurzeit keine Antidepressiva, habe aber regelmäßig Termine bei einem Psychiater, mit dem ich das weitere Vorgehen bespreche. Sollte die Depression schlimmer werden, wären Antidepressiva auch eine Option. Rauchen ist keine Option. Denn ich möchte nicht, dass mein Selbstwertgefühl darunter leidet, dass ich wieder zur Zigarette greife. Und ich kann trotz "grauer Wolke" die Vorteile des Nichtmehrrauchens sehen. Es ist wichtig, sich die Vorteile des Nichtmehrrauchens immer wieder bewusst zu machen. Heute habe ich um 12 Uhr einen Termin beim Friseur, das heitert mich hoffentlich auf :D Viele Grüße von Jutta :sun-2: :tanzendepinguin :taenzerin:
31.08.2023
10:48 Uhr
Lieber Klauser, Fühl dich Mal bitte ganz fest und herzlich umarmt. Dass ist kein Müll aus deiner Seele. Es ist das, was in dir vorgeht. Das grau draußen kann ja leider noch die gleichgültigkeit, Traurigkeit, Sinnlosigkeit, negativen Gedanken und schlechte Stimmung noch verstärken. Aber du machst es gut. Du wirst es los. Du schreibst es auf. Das ist gut! Und wichtig! Was zieht dich so runter? Was macht dich so traurig/gleichgültig deinen Erfolgen gegenüber? (Ich weiß, wenn ich nicht stolz auf das erreichte bin und mich über gar nichts freuen kann und alles schlecht ist, dass es depressive schübe sind, die auch wieder vorbei gehen) Man hat mir gesagt, dass man im Entzug auch lernt, sich ganz neu mit sich selbst auseinanderzusetzen. Und sich selbst ganz neu kennen lernen kann. Frage doch Mal im Augustzug nach, was das mit der Müdigkeit auf sich hat. Vllt hat da ja jemand einen Ratschlag, der dir helfen kann oder dir deine Besorgnis wegnimmt. Auf jeden Fall: halt durch. Es kommen auch wieder bessere Tage. Und die Begeisterung kommt auch wieder. Auch wenn es heute/gerade gar nicht danach aussieht. PS: die schnapszahlen müssen ja auch nicht gefeiert werden. Nur von denen, die es wollen.
31.08.2023
10:09 Uhr
[b]Tag 17 Donnerstag[/b] Ich musste heute morgen an meine Mama denken. Nachdem sie mit 92 ihren 1. Schlaganfall hatte, ist sie jeden Tag unermüdlich mit dem Rollator gelaufen. Sie wollte unbedingt wieder fit werden. Der Gedanke, nicht mehr alleine zu Hause zurechtzukommen hat sie angetrieben. Was mich gerade antreibt weiß ich nicht so genau. Mir tut alles weh und meine Laune ist im Keller. Vor Allem bin ich unglaublich müde, Soviel schlafen und durchhängen ist doch nicht normal. Normal ist gerade gar nichts. So richtig freuen kann ich mich auch nicht. Alle feiern hier ihre Schnapszahlen. Ich gönne ihnen das von Herzen. Nur ich selber kann damit nichts anfangen. Es erreicht mich überhaupt nicht, Tag 10, 14 , 16 .... geht mir irgendwie am Arsch vorbei. Tut mir leid,, wenn das hier jemand liest .... das ist nicht für euch. Das ist der Müll aus meiner Seele. Vielleicht suche ich ja auch jemanden, mit dem ich meinen Schlamassel teilen kann. Vermutlich kann ich das alleine gar nicht so dicht an mich heranlassen. Ich schreibe recht viel hier in diesem Forum. Kalt, nass und grau ist es auch noch da draußen. Bääääääh!
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