04.02.2017
23:10 Uhrbearbeitet:
04.02.2017
23:11 Uhr
Lieber Hermann,
ich bin mit deinen Gedankengängen nicht ganz konform, es sei denn ich hab dich falsch verstanden!
Rauchen ist für mich persönlich nicht mit dem Langzeitgedächtnis verknüpft.
Klar, kann ich mich an den Kauf meines ersten Autos erinnern. Es war ein schwarz-roter Käfer und ich weiß auch noch wo der Autohändler war.
Aber: ich kann mich nicht erinnern, dass ich den Kaufvertrag mit einer Fluppe im Gesicht unterschrieben habe, obwohl ich damals geraucht habe, so viel ist sicher!
Klar müssen Verhaltensmuster durchbrochen werden, da bin ich deiner Meinung.
Aber: dafür gibt es hier mehr als genug Tipps und Tricks. Man muss sie nur anwenden, oder seine eigene Strategie entwickeln.
Nikotin ist jetzt nicht eine Droge die emotionale Lebenskatastrophen in einem Nebel verschwinden lässt. Die sind da, egal ob man raucht oder nicht. Je nach dem, wie man sich diesen Ereignissen stellt, werden sie zugebuddelt oder verarbeitet. Sind sie zugebuddelt werden sie mit Sicherheit nicht durch den Nikotinentzug wieder zu Tage befördert, sondern durch kleine Anschubser, die das Leben einfach mal so zu bieten hat!
Disziplin, da gebe ich dir Recht. Allerdings hat dieses Wort einen etwas bitteren Beigeschmack.
Ich würde eher sagen: Negative Gedanken in positive verwandeln, und das nicht mehr Rauchen nicht als Verzicht, sondern als Gewinn ansehen!
Und schon ist die Sache geritzt!
Und mal ehrlich: der körperliche Entzug ist lächerlich!
Evt. Kopfschmerzen, Verdauungsstörungen, Schlafstörungen, Pickel im Gesicht, manchmal auch gar nichts... Da sind andere Drogen schon eine höhere Hausnummer was den Entzug angeht!
Und ich bin der festen Überzeugung: ich gehöre zu den 4 von 100, wobei ich mich frage, woher du diese Zahlen nimmst...
In diesem Sinne: weiter schön rauchfrei bleiben
Die Onkeline