Jetzt habe ich das Begräbnis am Donnerstag sehr gut ohne Zigaretten bewältigt, ich war sehr stolz auf mich.
Dafür ist seit gestern die Sucht wieder sehr laut in mir - und sie versucht mich an meiner destruktiven Seite zu packen: Sagt, "ich will eh nicht leben", "will mich ja selbst zerstören", will mir die Selbstzerstörung als Lösung für meinen Schmerz und meine Trauer anbieten.
Das ist fies, weil es die Motivation bezüglich "gesünder leben" weg wischt.
Ich schreib das hier auf, um nicht nachzugeben, weil das habe ich nicht vor, auch wenn es verlockend wäre.
Ich will für meine Kinder gesund bleiben und leben!
Ich hatte im Sommer schon so einen hartnäckigen Raucherhusten, der mich sogar in der Nacht aufgeweckt hat.
Der hat mir den Atem geraubt, mich gewürgt, mir Angst gemacht.
Der ist weg, seit ich nicht mehr rauche!
So soll es bleiben!