Hallo, Ihr alle,
ich bin Kathrin und habe am 06.06.2020 aufgehört zu rauchen, ich habe schon oft bei Euch mitgelesen und möchte mich gern mit Euch austauschen.
Ich habe bestimmt 30, 35 Jahre geraucht, die letzten Jahr massig viel, zwei Schachteln Davidof Golg, die dünnen ... Dann wurde es mir zu viel. Ich dachte, irgendwann macht es "bumm" und ich bin umgefallen. Ich bekam schlecht Luft und ich dachte, jedes Zipperlein, dass man mit 57 Jahren hat oder b ekommt, kommt vom Rauchen. Überall stank es nach Rauch. Aber ich konnte auch nicht aufhören. Ein Jahr lang habe ich über das Rauchen und das Aufhören gelesen. Hörbücher gehört, Videos geschaut, mit einer Psychologin gesprochen. Und dann einfach den Tag X festgelegt und wirklich aufgehört.
Ich bin stolz auf mich.
Jetzt belasten mich die "Nebenwirkungen" des Aufhörens irgendwie. Noch immer bin ich so bissel lustlos und würde am liebsten ne Auszeit nehmen und überlegen, ob ich mein Leben noch mal umkrempeln soll. Ich würde so gern Laufen und Radfahren, aber dazu fehlt mir noch der Mut oder der Antrieb ... Und dazu kommt noch, dass ich seit ca. 1 Woche extrem depri bin und mich ständig genervt fühle. So schlimm war es am Anfang nciht. Und seit ein paar Tagen, nervt mich das Monster und will mir einreden, ich solle wieder rauchen. Das will ich gar nicht. Ich will weiter NICHTRaucher bleiben.
Also ich würde mich sehr freuen, wenn ich mich mit Euch austauschen könnte. Einen schönen Sonntag Euch allen. Ka.