Moin Frida,
und auch von mir ein herzliches Willkommen in der Gemeinschaft der Nicht-mehr-RaucherInnen und solcher, die es werden wollen.
Du bist schon [b]6 Tage ohne.... ![/b] - meine Gratulation und ein Vorschlag: trag doch in Deinem Profil noch das Datum ein - unter "Rauchfrei seit" - das System zählt für Dich weiter und auch der wachsende Tageszähler kann eine Motivation darstellen, dran zu bleiben. (klickst dazu ganz oben, neben "Logout" auf Deinen blau eingefärbten Nick und kannst es dann nachtragen).
Daß Endlosschleifen im Hirn Energie rauben, kann ich nachvollziehen (betrifft bei mir allerdings andere Themen) - da hilft nur eins - 'ne scharfe Schere.... hör' auf, mit Deiner Sucht zu diskutieren....
Vielen hat es geholfen, zu akzeptieren, daß sie süchtig sind.
Die Sucht ist ein Teil von uns - nicht der beste freilich, aber eben doch ein Teil von uns - und den KÖNNEN WIR NICHT WEGDISKUTIEREN - nicht einmal mit uns selbst.
Es bringt auch nichts, diesen Teil zu verurteilen, bereuen, uns über ihn zu ärgern o.ä.m. - es würde nichts ändern.
Aber wir müssen ihn auch nicht durch ununterbrochene, nichtdestoweniger fruchtlose Debatten mit uns selbst hübsch für den jederzeitigen Gebrauch in petto halten.
Erkennen - akzeptieren (ja - vielleicht zähneknirschend) - und loslassen.
Das folgende war kürzlich Thema hier - vielleicht hilft es auch Dir:
Ein alter Indianer sitzt mit seinem Sohn am Lagerfeuer und spricht:
“Mein Sohn, in jedem von uns tobt ein Kampf zwischen 2 Wölfen.
Der eine Wolf ist böse. Er kämpft mit Neid, Eifersucht, Gier, Arroganz, Selbstmitleid, Lügen, Überheblichkeit, Egoismus und Missgunst.
Der andere Wolf ist gut. Er kämpft mit Liebe, Freude, Frieden, Hoffnung, Gelassenheit, Güte, Mitgefühl, Großzügigkeit, Dankbarkeit, Vertrauen und Wahrheit.”
Der Sohn fragt: „Und welcher der beiden Wölfe gewinnt?“
Der alte Indianer schweigt eine Weile.
Dann sagt er: „Der, den du fütterst.“
Du hast auch von den bemerkenswerten Aktivitäten geschrieben, die Du neben Familie und Arbeit noch so durchziehst - diese erfordern, denke ich, ebenfalls ein sehr großes Maß an Energie.... kannst Du auch innehalten, einer Knospe beim Aufblühen zusehen, einem Küken beim Schlüpfen, Deinem Brustkorb, wie er sich hebt und senkt mit jedem Deiner Atemzüge, den vorüberziehenden Wolken nachschauen.... so ohne jeglichen "Grund", ohne "Ziel"....? (nicht falsch verstehen - nicht mir beantworten - geht mich gar nix an - aber vielleicht Dir)
Ich drücke mich vermutlich nicht besonders qualifiziert aus, hoffe aber trotzdem, Du verstehst, was ich meine.
Du kannst es ganz sicher schaffen - und, wenn's doch mal eng wird - hier zu lesen und/oder schreiben hilft - ist fast immer eine/r da, um zu antworten.
Im Notfall ruf die Telefonberatung an:
[b]Die BZgA-Telefonberatung zur Rauchentwöhnung steht Ihnen
montags bis donnerstags von 10 bis 22 Uhr
freitags bis sonntags von 10 bis 18 Uhr
unter 0 800 8 31 31 31 * zur Verfügung.
* kostenfreie Servicenummer
[/b]
Alles Gute für Deinen weiteren rauchfreien Weg
wünscht
de Nomade
P.S. Falls Du Fragen hast oder mir antworten möchtest, freue ich mich über einen Besuch in meinem aktuellen Wohnzimmer "Ich denk' nicht dran, zu rauchen!", das Du findest, wenn Du unter dieser Nachricht auf das kleine blaue "Profil" klickst bei "Die letzten Themen".