Hey, danke für den Bericht und den definitiven Erfolg den man entnehmen kann:
auch wenn man nach 10 Jahren noch ein Kribbeln verspürt, man bleibt standhaft :-)
Ich war zwar nicht 35 Jahre dabei, sondern NUR knapp 26, aber in der Zeit habe ich das Rauchen täglich mindestens 20 mal mit Ausreden gekoppelt, warum es o.k. ist es zu tun. Bis zu 40 mal unter Alkoholeinfluss auch noch das Gefühl bekommen, total sozial und cool zu sein (ein bisschen übertrieben, aber 40 Zigaretten konnten es dann schon werden).
Kein Wunder also, dass unter Alkoholeinfluss diese fadenscheinigen Argumente versuchen wieder Raum zu gewinnen. Das war ja schließlich das beste Agreement....
Im Grunde bekomme ich nur bei den Menschen, die ihr Leben großflächiger umstellen mit, dass sie gar nie mehr ein Verlangen danach haben. Ein guter Freund von mir beispielsweise, der inzwischen 15 Jahre nicht mehr raucht, Marathon läuft und die ersten 8 Jahre mindestens 20 mal am Tag versucht hat, Menschen vom Rauch wegzumissionieren. So lange, bis er gemerkt hat, dass er safe war, wenn ich es mir recht überlege. Und dann kamen nur noch mitleidige Sprüche....
Ich denke Haik, sei stolz auf Dich, dass Du schaffst zu widerstehen. Dass es Dir inzwischen auch nichts mehr abverlangt das hinzubekommen, sondern, dass Du diese Momente vorbeiziehen lassen kannst.
Wünsch Dir eine gute Zeit!
Tanja