Liebe Denise,
das was Du spürst sind die Entzugserscheinungen, das ganze Paket. Das Schwitzen, die Unruhe, die Unkonzentriertheit, auch Dein Ärger über die gegenwärtigen Umstände, die eigentlich nicht weiter ärgerlich sind (hinterher wirst Du das genauso sehen)... Mach Ablenkungsmanöver bei den Schmachtern, Atemübungen wie bereits mehrfach angeraten, trinke viel zum Entgiften, und warum versuchst Du nicht mal das: Nimm Deinen Entzug an und sag Dir, gut! Da passiert ja was! Ich entziehe, ich entgifte, ich werde rauchfrei! Ich merke es schon!!! Vielleicht würde Dir diese Sichtweise ja helfen?
Und gestehe Dir Deine Launen zu und bitte auch Deinen Freund darum, sie Dir zuzugestehen. Du bist auf Entzug, aber dafür bekommt er eine rauchfreie Freundin, Deine Maus eine rauchfreie Mami und Du Deine Freiheit! Das ist doch den Einsatz wert. Du kommst schon wieder ins Gleichgewicht.
Die Idee mit der Belohnung find ich super, die solltest Du wenn auch etwas später umsetzen. Und kochen... paaah! Essen wird überschätzt :riesengrinser:. Eine kalte Platte tut's auch mal, auch darin schliesse ich mich durchaus all meinen Vorrednern an.
Ruhig Blut Denise. Der Entzug kann mitunter schon mal anstrengend sein. Aber entgegen dem wie es sich anfühlt, hört er irgendwann auf. Sitze es aus, Du schaffst das.
Alles Gute aus dem
Miezhaus