Hallo chrismowgli und ssilvia,
nur falls es notwendig ist, möchte ich Eines noch einmal klar sagen: Weder die eine, noch die andere Methode halte ich für besser oder sinnvoller. Jeder Weg hat seine Berechtigung. Alles ist gut, wenn es denn zielführend ist.
Den wesentlichen Unterschied zwischen der Methode "Final Cut" und der "Schlusspunktmethode" sehe ich im Umgang mit Nikotin, dem Stoff, wovon wir abhängig waren.
Bei der Schlusspunktmethode setze ich den festen Termin, das fixe Datum, ab dem ich nicht mehr rauchen werde. Denke, das ist bis hierhin bei final cut genauso.
Ab Datum Rauchstopp linderte ich meine Entzugserscheinungen vom Nikotin durch Einnahme von Nikotin, in Form eines Nikotinersatzpräparates. Anfangs relativ hochdosiert, dann ausschleichend, bis auf "Null. Der für mich wesentliche Vorteil lag darin, die Entzugssymtome als weniger belastend wahrgenommen zu haben. Die Nachteile sind zum einen, dass sich der Nikotinentzug deutlich verlängert und der Gebrauch eines Ersatzpräparates das Risiko einer erneuten Abhängigkeit in sich birgt.
Im Laufe meiner Suchtkarriere bin ich mehrfach mit 'final cut' gescheitert. Ich bin auch mehrfach mit N.-Kaugummis oder Pflastern gescheitert. Mein Mittel der Wahl war schließlich der Inhalierstick des selben Herstellers. Wenn mich rauchende Kollegen mit dem Teil sahen, gab es nur Spott vom Allerfeinsten. Sollten sie, alles kein Grund für mich, wieder zur Zigarette zu greifen. Bis ich tatsächlich auf Nikotin=Null war, verging ab Rauchstopp insgesamt ca. 3 Monate.
Vielleicht kann aber auch der Autor dieses threads 'final cut' klarstellendes dazu sagen, weil meinereiner sich auf einem Holzweg befindet...
Sonne satt, wünsche ich euch
Meikel
P.S.: Mein Post von heute früh 05:23 h. war weniger als "Ehr" des threadautoren gedacht. Das Thema an sich schien mir viel interessanter. Wo steckt er/sie überhaupt? Muß man sich sorgen? Oder hab' ich ihn/sie nur überlesen? *schäm*
Drei Lotsen hintereinander, viel Ehre für Dich, LT
Aber, zum Thema, kalter Entzug war für mich keine Option, da ich die Grenzen meiner Leidensfähigkeit nicht ausloten wollte. Mit dem Spray bin ich gut über die Runden gekommen, allerdings ist es jetzt schwer, die letzten 2-3 Sprüher am Abend zu lassen. Tagsüber brauche ich das Zeug schon lange nicht mehr. Jetzt heißt es einfach die Krücken wegzuwerfen, weil das Gehen auch so funktioniert. Aber das sollte eigentlich gelingen, denn der Abschied von der Zigarette war schwerer!
Hallo zusammen,
viele hier hören mit der sogenannten "Schlusspunktmethode" auf. Übrigens einer der erfolgreichsten.
Mit dem "final cut" hat das für meine Begriffe rein gar nichts zu tun.
LG an alle
Meikel
Hallo LT,
wenn´s um "cold cut" geht, bin ich mit dem ersten Jahr in dieser Woche dabei - vielleicht liegen die vernichtenden vier Prozent Erfolgsquote wirklich daran, dass der "cold cut" jede Katerstimmung miteinbezieht?`Jeder kennt die Situationen nach einer Fete, wenn der Club der sterbenden Schwäne gegündet und dem Alkohol und Nikotin abgeschworen wird...
Ohren anlegen - Ihr schafft es - durch Euch geht Cold Cut auf min. 50%. ODER NICHT?
Viel Erfolg, Brigitte
Ich verspreche nix. 1 Jahr durchzuhalten wäre schon toll - nicht, weil ich dann die 4%-Marke knacken helfen würde - sondern allein meinetwegen.
Jedoch kenne ich mich gut genug, keine vollmundigen Versprechungen zu machen - auch wenn der Terrier in mir mich doch so manches Mal überrascht.
[b]Jeder Tag ohne Zigarette ist ein guter Tag.[/b]
Grund genug, finde ich. Und 105 Tage sind 105 gute Gründe. Ohne sie bekämst Du das Jahr nicht voll, LT. Deshalb feiere ich Dich und wünsche Dir mehr als 365 gute Tage.
:flowers:
Angelika
Na, dann sind wir ja schon richtig viele....von wegen 4%....pähh, das toppen wir doch glatt!!
Hi Lt, schau mal rein, wieviele Mitstreiter sich unserem "wir schaffen das Jahr" schon angeschlossen haben! Juchu!
:riesengrinser:
Huhu! Wir sind dann mal zu viert! Ich meine von wegen die mit ohne Hilfsmittel. Hilfsmittel nehme ich nämlich auch nicht. Wenn man mal von Pfefferminzbonbons absieht.
:gemeinschaft:
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