Moin Chris, moin Mäggi,
ist schon ein Elend wie verbreitet die Bandscheibenvorfälle sind, ging mir auch so, wir arbeiten einfach zuviel im Sitzen, wenn dann noch Hektik dazu kommt und der Sport fehlt...chris, hab dir eine PN geschickt.
Liebe Grüße - Mabelle
"Seit einem heftigen Bandscheibenvorfall sind Teile meines linken Beins gefühllos. Es hat sich am Anfang angefühlt, als sei das Bein doppelt so dick wie das andere und nicht mehr zu mir gehörend. Der Arzt sagte mir damals, dass das Gehirn diesen Zustand nach einiger Zeit als gegeben hinnimmt"
Und da hast du bis vor kurzem noch geraucht.?
Krass
Es stimmt, es gibt sie immer und jeden Tag diese leeren Momente, in denen die Zigarette "fehlt". Ich glaube aber, dass wir uns auch daran gewöhnen werden und dass das Gehirn sie dann als normal interpretieren wird und sie uns nicht mehr ins Bewusstsein gerückt werden. Seit einem heftigen Bandscheibenvorfall sind Teile meines linken Beins gefühllos. Es hat sich am Anfang angefühlt, als sei das Bein doppelt so dick wie das andere und nicht mehr zu mir gehörend. Der Arzt sagte mir damals, dass das Gehirn diesen Zustand nach einiger Zeit als gegeben hinnimmt und ich diese fremdartige Gefühl verlieren werde. Es hat ungefähr ein Jahr gedauert und danach war es ok, ich weiß zwar, dass die Haut taub ist, aber es werden nicht mehr pausenlos Signale an das Gehirn gesendet. Ich glaube, dass es mit dem Rauchen ähnlich sein wird. Das Gehirn akzeptiert ungern Veränderungen und vor allem nicht den Verlust des Belohnungsgebers, also wird es etwas dauern, bis wir das "neue Leben" nicht mehr als neu empfinden.
Dann können wir das "Signe-Experiment" wagen ( falls der Gedanke dann noch da ist ), aber auf keinen Fall vorher.
@signe: so hatte ich deinen post auch verstanden. ich hab das in meiner beschreibung etwas aus dem kontext gerissen, sorry dafür, und danke für die klarstellung. da ich mich viel zu unsicher fühle und überhaupt alle gedanken in die richtung mittlerweile für einen trick meines süchtigen selbst halte, habe ich mir solche experimente inzwischen verboten. ich bin zwar rauchfrei aber ich merke jeden tag, dass ich süchtig bin. mit den zigaretten verschwindet die sucht nicht, das habe ich mittlerweile für mich erkannt. daher ist es auch für mich wichtig, darauf zu achten, dass sich die sucht nicht andere wege sucht; bzw. darauf zu achten, dass diese wege nicht zu sehr ausgetreten werden. durch das weglassen der zigaretten entsteht eine lücke, die entweder angemessen gefüllt werden will (und zwar besser durch tägliches radfahren als durch bratkartoffeln, if you know what i mean) oder deren leere irgendwie ausgehalten werden muss. mit beidem tue ich mich schwer und denke auch nicht, dass sich das fundamental ändert: aus irgendeinem grund haben wir ja alle mal mit dem quarzen angefangen.....
ich finds für mich wichtig, mir diese gedanken bewusst zu machen, damit ich nicht im falschen moment in die falle tappe. ich will doch nicht den ganzen mist durchgemacht haben um bei der ersten richtigen nervlichen krise zur zigarette zu greifen. signe hat mal geschrieben, sie habe nach dem rauchstopp auch mal geraucht,einfach um zu sehen, wie das ist. an so etwas hatte ich letzte woche auch gedacht... aber dann ist mir thomas eingefallen, der nach langer abstinenz und nur einer zigarette wieder voll drauf war.... also das lasse ich mal lieber und freue mich lieber auf ein rauchfreies wochenende...
Hi, LT, ja diese positiven Gedanken ans Rauchen sind schon ein schöner Tagtraum, aus dem man mal besser wieder flott wach wird. Mir geht es im Moment im Garten so. Nach des Unkraut ziehens Müh' und Last, einen Kaffee und eine Ziggi, sich das Getane ansehen und ..., ach ja, war das schön..., dann schnell den Focus auf die neuen Gedanken gelenkt: Blümchen schön, Unkraut weg, Zigarette weg, Kaffee da, Katzen in der Sonne, alles wird gut...!
Übermorgen wirst Du ja 100, da würde ja sogar Jopi Heesters ein Ständchen bringen!
Bierhefe?
hatten wir doch diese Woche in einem anderen Zusammenhang schonmal, war da nicht was
mit Hefeweissbier und gesund, ich geh mal in den Keller..
N8
Danke LT, danke für Deine Zeilen...
ich habe in ähnliche Richtungen wie Du die letzten Tag gedacht, hätte es aber gerade nicht so gut wie Du auf den Punkt bringen und so gekonnt beschreiben können... aber Du hast für mich den Nagel auf den Kopf getroffen, auch ich denke und unterschreibe sofort, dass man den Teufel nicht so dicht an sich heran kommen lassen darf und das Ganze so früh wie möglich abwenden muss....
aber was hat es mit diesen Bierhefeflocken auf sich, da komme ich nicht ganz mit....
ich freue mich, dass Du Dich schon so dicht an die 100 angenähert hast und noch ab und zu hier auftauchst....
hui. war ein paar tage offline um dann festzustellen, dass ich 97 tage, also fast 100 (in worten: siebenundneunzig) voll habe. jubeljubelfreufreublümchenstreu. so, damit wäre das abgehakt. weiter gibt es nicht viel zu berichen, ausser dass ich halssschmerzen habe und ich deswegen ein tolles makrolidantibiotikum nehme, welches aber bisher nicht so toll hilft (tag 3 von 14). aber das ist jammern auf hohem niveau und absolut nix gegen akute entzugserscheinungen. in den letzten tagen habe ich mich das eine oder andere mal dabei ertappt, wie ich positiv ans rauchen gedacht habe. ich konnte die gedanken zwar gleich als "falsch" identifizieren, habe mich aber trotzdem mal ein bisschen gehen lassen um das auszuloten. habe aber gemerkt, dass ich meinem nichtrauchermanifest, welches ich um tag 50 rum formuliert habe, treu geblieben bin. es ist wirklich wichtig, jeden aufkeimenden gedanken, sich das rauchen erlauben zu können, sofort zu identifizieren, sonst kommt man aus dem loop schlecht wieder raus, das ist wie ne starke strömung, die einen mitzieht. besser also im knietiefen wasser bleiben oder gleich gar nicht ins wasser gehen sondern lieber faul in der sonne liegen. und dazu eine schöne tüte bierhefeflocken.....
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