Hallo Theren,
ich bin auch überzeugt davon, daß Deine Ambitionen, Dich "bewußt" aus der Sucht zu verabschieden, von dem Aufbäumen der Sucht verursacht werden, die jetzt merkt, daß Du sie nicht mehr fütterst und nun Gegenwehr leistet. Laß Dich davon nicht beirren! Drei Wochen sind ein schon ein toller Erfolg! Viele von uns hier hätten davon geträumt, so in die Rauchfreiheit "reinzugleiten" wie Du.
Und auch mit 2, 3 Zigaretten täglich kann man die Sucht aufrecht erhalten. Ich habe vor diesem Rauchstopp auch "nur" 5 bis sieben am Tag geraucht (jede einzelne ist zuviel, ich weiß). Dennoch ist mir das Aufhören (und vor allem das Durchhalten) sehr schwer gefallen. Der Nikotinteufel saß mir schon arg im Nacken. Also, nur weil Du nicht viel geraucht hast, stellst Du dich nun dennoch einer mächtigen Sucht entgegen.
Aber Theren, das funktioniert seit nunmehr drei Wochen!!! Nächste Woche die Nasen-OP (hierfür übrigens alles Gute!), das dürfte auch nochmal dazu führen, daß Du zumindest vorübergehend kein Rauchbedürfnis hast, und Schritt für Schritt entfernst Du Dich von der Sucht.
Wirf die Packung weg. Mach´s nicht mit dem Abschiedsrauch. Fütterst nur wieder die Sucht (die trotz der Tatsache, daß Du nur wenig geraucht hast, da ist und aus Dir spricht). Du hast selbstbestimmt aufgehört - bleib auch selbstbestimmt und laß Dich von der Sucht nichts bestimmen.
Weiterhin viel Erfolg, Du machst das super und bist auf einem guten Weg! Und laß gern mal hören, wie es so läuft. Viele Grüße und einen schönen Tag ohne Rauch aus dem
Miezhaus