Die gestrige Survival-Challenge mit Erfolg bestanden!
Hatte vorgestern noch großen Respekt vor dem gestrigen Tag, und stellte gestern Abend erfreut und müde fest, dass er ohne größere Herausforderungen rauchtechnischer Art, noch mit extremem Energieverlußt durchs Widerstehen, irgendwie zu den Tagen der "Lernen am Limit Tagen" gezählt werden kann. Ganz im Gegenteil!!!! Ein Tag mit positivem Lerneffekt (erst im "Nachhall", denn während des Tages war ich mit meinem Leben und nicht mit den Zigarette beschäftigt, weder im positiven noch negativen Sinne) - meist war die Zigarette nicht präsent - BOAH-HEY - Wie mir?
Was lief anders? Nichts, das ich gestern bewußt mental so gesteuert hatte! Ich stand auf, trank meinen Kaffee, schaute in die Zeitung , ging ins Bad, fuhr zur Arbeit, arbeitete wie immer mit Freude, freute mich an den Begegnungen mit den Menschen, ging von einer Besprechung zur anderen, wich den Rauchern aus, erklärte immer wieder kurz weshalb ich der Raucherecke fern bleibe, vermisste wohl die Zigarette nicht ( wenn ich lange darüber nachdenke, glaube ich 3-4 Mal hatte ich kurz Lust, weiß es allerdings nicht so genau. Ist auch egal der Tag war gut und ist vorbei).
Die Betonung liegt auf: BEWUßT!
Habe gestern wohl unbewußt Einiges gemacht, was mich den Tag so gut erleben lies.
Die heutige Feststellung ist: ICH BIN FROH UND GLÜCKLICH MORGENS NACH DEM AUFSTEHEN KEINE ZIGARETTE MEHR ZU RAUCHEN! ES IST EINE BEFREIUNG UND ICH LEIDE NICHT DARUNTER SONDERN FREUE MICH AN DER ZEIT, DIE ICH NUN ANDERS NUTZEN KANN.
Meine morgentliche Qualmerei war eine Qual für mich. Mir war immer bewusst, dass nicht die Zigarette daran schuld ist, sondern mein Suchtverhalten. Ich stecke mir die Zigarette an, ich erlege mir den Zwang auf sie anzuzünden, ich atme den Rauch tief ein , ich denke bei jedem Zug: "das ist so ein Mist was du da tust", somit ist es auch an mir dies nicht zu tun. Schon so oft war ich verzweifelt überlegte, wie es zu schaffen ist diese eine Zigarette nicht zu rauchen, versuchte es scheiterte, war traurig, stand wieder auf und lief weiter im "Hamsterrad der Raucherei".
NUN RAUCHE ICH MORGENS NICHT UND FINDE DAS SUPER! UND DAS BESTE IST ICH BEMERKE ES ERST NACH 1-2 STUNDEN, dass ich nicht geraucht habe.
Die positive Bestärkung meines Willens und meines Durchhaltevermögens helfen gut in schwierigen Situationen. Immer wieder anschauen: WAS WILL ICH FÜR MEIN LEBEN!
Anderen Menschen Ratschläge geben ist leicht in Vergleich zu den Lösungsansätzen, die man selbst benötigt. Wie oft sagte ich zu meinen Freunden und Kollegen:"Schau nicht auf das was nicht geht, schau auf das was geht, schau auf das wie es geht und bemerke es. Lobe dich selbst, warte nicht auf ein Lob von anderen Menschen. Mache dich nicht abhängig vom Lob der Anderen. DU BIST DIR SELBST DER WICHTIGSTE MENSCH. DU BIST FÜR DICH UND DEIN LEBEN VERANTWORTLICH." - In meiner "RAUCHFREIZEIT" habe ich angefangen mir zuzuhören , festzustellen, dass diese Sätze wichtig und sinnvoll für meinen Rauchstopp zu nutzen sind. Wie oft habe ich diese Sätze ausgesprochen, wie oft in verschiedenen auch schweren Situationen erfolgreich angewendet, doch nie wenn es ums Rauchen ging.
Immer wieder benötige ich Sätze, die mich bestärken, die mich motivieren nicht augzugeben und durchzuhalten. Vielleicht sollte ich eine Auswahl an Bestärkersätzen formulieren, die in Notfall abgerufen werden können. In Zeiten der "Energieknappheit", der "Luftlöcher"............