Liebe Ute, liebe Conny,
...das, was Ihr da erlebt, ist ganz normal....das ging/geht ganz vielen von uns so.
Auch ich hatte immer so Phasen....über die ich mich doch sehr wunderte und die mir zeitweilig den letzten Nerv raubten. Ich dachte immer, nu müsse doch auch mal gut sein. Es müsse doch eher stetig besser werden, anstatt mittendrin sogar schlimmer.
Ich erkläre es mir so: Die hinterhältige Sucht versucht mit allen Mitteln, sich wieder einzuklinken! Gerade dann und dann erst recht, wenn man sich schon fast auf der sicheren Seite wähnt. Sie möchte, dass wir mürbe werden, mürbe und ungeduldig.
Je mehr Ihr nun aber stur und trotzig bleibt, desto mehr muss sie ihren Schwanz einziehen.
Es wird besser!!!!
Ihr werdet sehen!!!!
Nicht verzweifeln. Wenn Ihr aktiv etwas tun wollt, empfehle ich Euch, Euch Eurer ersten hilfreichen Übungen zu besinnen. Also bei mir war es das langsame, bewußte Ein-und Ausatmen mit dem Satz "ich bin ganz ruhig" dazwischen.
Auch das zur Faust Ballen der Hand und dabei "Stopp" sagen oder denken hat mir immer wieder sehr geholfen.
Aber da hat sich ja jeder seine eigenen Rituale angeeignet....sonst kuckt diesbezüglich nochmal in den Tipps des Ausstiegsprogramms.
Alles Liebe Euch beiden 65erinnen!
von Andrea