24.04.2025 00:04

Ich werde nur noch frische Luft atmen!

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317Beiträge
23.07.2024
16:25 Uhr
PALIM PALIN, liebe Jutta, vor deinem Urlaub komme ich noch kurz vorbei, vielleicht auf einen:coffee: ? Danke für deine Glückwünsche zu meinen 200 rauchfreien Tagen. Wie hältst du es im Urlaub mit dem Forum? Kommst du weiterhin vorbei oder machst du dann Pause? Was ist das mit den Schwierigkeiten mit deinen Füßen? hast du da eine Diagnose? Das ist ja wirklich blöd, du wanderst gern und dann spielt der Körper nicht mit. Ist das schon länger so oder erst jetzt mit zunehmendem Alter aufgetreten? Wie geht es dir überhaupt jetzt im Rentnerinnenleben? Dein Beitrag zum Bingeeating ist sehr interessant. Ich kenne/habe das Problem auch zeitweise. (Ich habe mit 19 Jahren in einer psychischen Krise schon mal 87KG gewogen!!) Früher habe ich mein Gewicht durch bulimisches Verhalten einigermaßen gemanaget, habe damit aber aufgehört. Seit meinem Rauchstopp habe ich 10 Kilo zugenommen, die ich mir aber vorher zugestanden habe. Nur mehr soll es jetzt wirklich nicht werden. Probleme mit dem Essen/daß ich meistens mehr esse als ich will habe ich schon seit ich ca. 15/16 Jahre alt bin, also immer am Ringen um ein Gewicht, mit dem ich zufrieden bin.-- Für heute wünsche ich dir einen ganz schönen, sonnigen unbeschwerten Urlaub mit vielen schönen Eindrücken in der Natur, ganz gemäß deinem Wohnzimmertitel!! :sun: :butterfly: :flowerblue: Liebe Grüße :smileumarmung: Jaegi
20.07.2024
11:43 Uhr
bearbeitet:
20.07.2024
13:22 Uhr
Liebe Mitfahrer*innen, Liebe Freunde, danke an alle, die mir zu 600 rauchfreien Tagen gratuliert haben. Ich finde es immer wichtig, sich zu vergegenwärtigen, wie viel man schon geschafft hat, gerade, wenn man nicht so zufrieden mit sich in anderen Bereichen ist, das passiert immer wieder mal. Gestern sah ich einen Film, in dem ein Mann viel Stress hat. Er sitzt im Auto, steigt aus, zündet sich eine Zigarette an und zieht ganz gierig daran. Ich konnte mich gefühlsmäßig gut in ihn hineinversetzen und dachte daran, wie gierig ich selbst an einer Zigarette gezogen habe. Nun hat sich die Gier auf das Essen verlagert. Aber auch hier erlebe ich kleine Erfolge, kann das Verlangen beobachten, ohne ihm nachzugeben. Heute war ich im Zoom-Meeting meiner Selbsthilfegruppe, da sagte eine Frau, sie habe in dem Jahr, in dem sie nicht rauchte, 17 kg zugenommen. Inzwischen raucht sie wieder und kann auch nicht aufhören. Jetzt bereite ich mich auf meinen Urlaub vor. LG Jutta :taenzerin: :radfahren: :taenzerin:
17.07.2024
21:09 Uhr
Jubel zu wunderbaren 600 Tagen ohne!!!! :balloons: Liebe Jutta Das hast du toll gemacht!! Genieß den Urlaub und das Wandern. :flowers: Liebe Grüße und ganz viel Spaß Ulrike
17.07.2024
20:57 Uhr
Liebe Jutta, ganz :heart:-liche Glückwünsche zu bewundernswerten [SIZE=2]600[/SIZE]rauchfreien Tagen! Ich hoffe, daß du dich heute (ungeachtet der Eßprobleme ) einfach nur über diese tolle Leistung freuen kannst und stolz darauf bist! :taenzerin: Ich wünsche dir erstmal einen schönen Urlaub :sun: liebe Grüße Uta
17.07.2024
18:02 Uhr
bearbeitet:
17.07.2024
18:03 Uhr
Liebe Jutta, nun gehörst du auch zu denen, die [SIZE=2]600 Tage[/SIZE] ohne Rauch und Qualm hinter sich gebracht haben. Herzlichen Glückwunsch!!! Ich hoffe, es geht dir gut und du kannst deine Auszeit (das ist mein Ausdruck für das Rentnerdasein) genießen. Und schöne Idee, dass du bald in Urlaub fährst. Lass es dir gut gehen..... Ich schreibe auch noch etwas zur Suchtverlagerung an dich, aber das fand ich jetzt unpassend hier in deinem WoZi. LG Traudl :ladybug::quartfoil: PS: Übrigens: sehr interessante Ausführungen zum Bingeeating. (Jetzt habe ich es doch in deinem WoZi geschrieben.)
17.07.2024
17:09 Uhr
Liebe Jutta :sun: [b]600 Tage [/b] :sun: Das ist eine große Freude. Ich gratuliere dir ganz herzlich. Klaus
17.07.2024
17:04 Uhr
Liebe Jutta, ich gratuliere dir zu 600 rauchfreien Tagen und wünsche dir einen schönen Urlaub. :flowerorange:
17.07.2024
09:13 Uhr
[i]Es ging um den Rauchstopp, aber auch darum, ob Essen schon als Kind für mich eine Belohnung gewesen sei.[/i] Liebe Jutta, Ich denke, wir sind uns einig, dass das Rauchen einen großen Anteil daran hatte, dass wir uns nicht mit unseren Problemen beschäftigen mussten. Es ließ sich so Einiges wegrauchen! Essen als Belohnung war...und ist .....auch bei mir ein Thema. Süßigkeiten sind wichtig, allerdings macht es dann die Menge! Pauls Achtsamkeitsübung mit z.B. Schokolade hat mir geholfen, die Menge zu reduzieren . ... damit komme ich gut zurecht! Ich wünsche dir, dass du etwas findest, was dich unterstützt ! Und bevor ich es vergesse: 600 Tage bist du rauchfrei, wie könnte ich das ignorieren! Gratulation, liebe Jutta ! Liebe Grüße, Birgit :smileumarmung:
13.07.2024
20:32 Uhr
[quote=673312]Kennst du eine Schokoladenmeditation? Das ist eine Achtsamkeitsübung, bei der ganz bewusst nur ein Stück Schokolade (geht auch mit Rosinen gut) betrachtet, gerochen, befühlt wird und im Mund auf die Zunge gelegt wird bis es zerschmolzen ist und dabei beobachtest alle Veränderungen, die du wahrnehmen kannst. Wie verändert sich die Konsistenz, die Temperatur der Geschmack … Das macht auch Spaß und es übt das langsame bewusste genießen [/quote] Hallo Paul, das ist ja eine schöne Idee mit der Schokoladenmeditation, das werde ich sicherlich mal ausprobieren. Ich habe für mich einen englischsprachigen Podcast zum Thema entdeckt: "A Simple, Brain-Based Approach to help you stop Binge Eating and Get on with your Life." Der Ansatz hier ist, sich keine Gedanken über mögliche Hintergründe zu machen, sondern das Verlangen als etwas zu betrachten, das in einem Teil des Gehirns entsteht und auch wieder verlernt werden kann. Ich bin erst bei Folge 3, da erhält man z. B. den Tipp, das Verlangen als neurologischen "Trash" anzusehen. Bin gespannt, ob mir dieser Ansatz hilft. Ähnlich wie beim Rauchstopp geht es auch hier darum, Gewohnheiten zu verändern. Ich mache auf der schwäbischen "Schokoladenseite" Urlaub. Der Bodensee ist ein Sehnsuchtsort für mich und ein guter Ort, um Achtsamkeit zu üben. Liebe Grüße Jutta :tanzendepinguin
13.07.2024
14:21 Uhr
Hallo Jutta das ist ja eine gute Idee gewesen zu dieser offenen Sprechstunde zu gehen. Die Frage nach dem Verhalten als Kind finde ich auch immer spannend, obwohl ich mittlerweile auch Abstand dazu gewonnen habe alles analysieren zu wollen. Aber ich kann mich gut daran erinnern, dass ich nie gut abwarten konnte, meinen Adventskalender hatte ich schon am 04.12. leergeräubert. Und ich war immer schon ein risikobereites Kind und Jugendlicher, rasantes Fahrradfahren, Skifahren musste schnell sein, auf Bäume bei Sturm und Gewitter bis in die Krone klettern; und ich habe mir bisher nicht einen Knochen gebrochen Ob es dieser Drang nach dem Kick ist der als Erwachsener dann ins das Suchtverhalten mündete? Kennst du eine Schokoladenmeditation? Das ist eine Achtsamkeitsübung, bei der ganz bewusst nur ein Stück Schokolade (geht auch mit Rosinen gut) betrachtet, gerochen, befühlt wird und im Mund auf die Zunge gelegt wird bis es zerschmolzen ist und dabei beobachtest alle Veränderungen, die du wahrnehmen kannst. Wie verändert sich die Konsistenz, die Temperatur der Geschmack … Das macht auch Spaß und es übt das langsame bewusste genießen. Urlaub am Bodensee, schön, wirst du auf der deutschen oder der Schweizer Schokoladenseite sein? LG Paul
12.07.2024
06:10 Uhr
[quote=673078]Essen passt vom Verhalten und Rhythmus zu den Gewohnheiten des Rauchens und ist wohl auch deshalb eine naheliegende Ausweichstrategie beim Rauchstopp. Und ebenso wie Nikotin kann Zucker unser Belohungszentrum stimulieren. Bei Essstörungen kommt erschwerend hinzu, dass man auf essen im Gegensatz zum Rauchen nicht komplett verzichten kann. Man könnte den Ansatz gehen auf Zucker zu verzichten oder sich klare Regeln für das Essen aufstellen, wann und wo gegessen werden soll und darf.[/quote] Hallo Paul, das stimmt, auf Essen kann man nicht komplett verzichten. Ich esse ganz normal Frühstück, Mittag- und Abendessen. Das Problem mit dem "Binge-Eating" tritt meistens auf, wenn ich nach dem Abendessen noch etwas essen möchte. Da kann ich dann manchmal nicht mehr aufhören, egal, ob es eine Tafel Schokolade oder ein Stück Käse ist. Auch wenn ich kein geeignetes Essen im Haus habe, manchmal ist der Heißhunger so groß, dass ich zur Tankstelle um die Ecke laufe und mir eine Tüte Chips hole (früher habe ich da die "Big Packs" geholt). Wenn es die Tankstelle nicht gäbe, ja, dann müsste ich den Heißhunger wahrscheinlich aushalten. Ich wohne in der Nähe einer Großstadt und in der Großstadt gibt es eine Beratungsstelle für Essstörungen. Die haben am Donnerstag Nachmittag eine offene Sprechstunde, da kann man ohne Anmeldung hingehen. Das habe ich gestern getan. Die Sozialpädagogin, mit der ich gesprochen habe, hat vor allem viele Fragen gestellt. Es ging um den Rauchstopp, aber auch darum, ob Essen schon als Kind für mich eine Belohnung gewesen sei. Und natürlich darum, warum mir mein Essverhalten im Ruhestand auffällt ("Muss da etwas gefüllt werden?"). Nun, mein Essverhalten fällt mir im Moment auf, weil der Rauchstopp jetzt schon über ein Jahr her ist und ich immer noch zunehme. Nach dem Rauchstopp war das erstmal in Ordnung, aber jetzt stört es mich. Wir sprechen beim Rauchstopp viel über alternative Belohnungen und Essen lag da für mich nahe. Es ist ähnlich wie Rauchen eine orale Befriedigung, die schnell geht. Ein weiteres Thema bei dem Gespräch war, gibt es Optionen und Alternativen zum "Binge-Eating". Bisher hatte ich nicht das Gefühl, dass ich den Heißhunger in bestimmten Situationen kontrollieren kann. Aber ich kann natürlich trotzdem versuchen, Alternativen zu finden. Oder die Befriedigung hinauszuzögern und darauf zu hoffen, dass es doch vorbeigeht. Ich stelle in meiner anderen Selbsthilfegruppe fest, dass "Binge-Eating" auch für andere Frauen, die mit dem Rauchen aufhören, ein Thema ist. Sehr freue ich mich im Moment auf meinen 14-tägigen Urlaub am Bodensee. Da werde ich viel wandern und schwimmen. LG Jutta :gesundesobstgem :cornet: :twistednutice: :birthdaycake:
09.07.2024
06:20 Uhr
Hallo liebe Jutta, den Begriff binge-eating kennt kaum jemand und ist doch sehr verbreitet, dazu gehört wohl auch das emotionale Essen. Essen passt vom Verhalten und Rhythmus zu den Gewohnheiten des Rauchens und ist wohl auch deshalb eine naheliegende Ausweichstrategie beim Rauchstopp. Und ebenso wie Nikotin kann Zucker unser Belohungszentrum stimulieren. Bei Essstörungen kommt erschwerend hinzu, dass man auf essen im Gegensatz zum Rauchen nicht komplett verzichten kann. Man könnte den Ansatz gehen auf Zucker zu verzichten oder sich klare Regeln für das Essen aufstellen, wann und wo gegessen werden soll und darf. Langsames und achtsames Essen wird immer wieder empfohlen. Dass du eine bewusste Wahrnehmung zu dem Thema hast, ist ein guter Weg damit umzugehen. Es ist auch interessant, wie viele Emojis des Forum sich neben Alkohol mit dem Thema Essen, und überwiegend mit Zuckeressen beschäftigen. Viel Erfolg und LG Paul
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