So. Mache heute also die 21 voll... Es hilft wirklich hier einfach mal ein wenig zu lesen und zu sehen, wie vielen Menschen der Rauchstopp so wichtig ist.
Freie Tage sind ja nicht so mein Problem, bin gespannt wie es mir am Montag auf der Arbeit gehen wird. Aktuell jedenfalls fühle ich mich mehr gut als schlecht. Ja, eigentlich sehr gut. Darüber wundere und freue ich mich sehr...
[quote="jutta60"]
Ja,das stimmt,es ist wirklich so,man sieht einfach besser aus,ich werde auch immer
für viel jünger geschätzt :D:P
[/quote]
Hallo Jutta, ja wahrscheinlich würde uns auch niemand mehr Zigaretten verkaufen, weil wir ja wieder wie 12 aussehen... Guter Trick. 8)
Dir auch einen schönen 1.Mai.
Viele Grüße, Steffen
So , heute Tag 19.
Kräuterteevorräte wieder aufgefüllt. Den Zähler für heute schonmal mit der 0 ausgefüllt, kein Zweifel, es wird nicht geraucht. Gestern war ich mal wieder mit den Öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs, früher war echt jeder Bus oder jede Straßenbahn die nicht sofort kam oder bereits da war, ein Grund für eine Zigarette, wie schön gestern zu merken, dass das auch anders geht, sich in die Bahn zu setzen und nicht noch nach Kippe zu stinken oder vielleicht sogar noch etwas Rauch auszuatmen, ich bin tatsächlich einfach nur Straßenbahn gefahren, hört sich verrückt an, dass das was Besonderes ist...
Ich habe gestern mal nicht nur die Nichtraucher beobachtet (wegen Lernen am Modell und so) sondern auch ein paar Raucher...nach Genuss sah es echt bei keinem aus.
Nie wieder einen einzigen Zug. (Mein neues Mantra :) )
Hallo Silvia, danke
für deinen Besuch und deine Worte,
Schwerstarbeit, ja so hat es sich in den letzten beiden Tagen tatsächlich angefühlt, obwohl ich doch
eigentlich nur nicht rauchen musste, mit dem Schwindel ist es besser geworden und ich bin heute auch schon wesentlich konzentrierter als gestern.
Ja, ich bemerke tatsächlich Veränderungen, zum einen bin ich etwas sensibler was meine Zustände betrifft, ich hab sonst vielleicht auch gar nicht so darauf geachtet ob mir so gerade schwindelig ist oder ob ich Hunger habe oder müde bin oder oder oder....
das andere ist, ich finde das die Haut im Gesicht bereits besser aussieht und sich besser anfühlt, ich weiß, dass solche Verbesserungen erst später auftreten, vielleicht hängt es damit zusammen, dass ich echt Unmengen trinke, ich bin bestimmt locker bei 4 Litern (Tee und Wasser) täglich.
Viele Grüße
Steffen
Hallo Jutta Hallo Christian,
Jutta, danke auch für deine Motivation, ich fühle mich inzwischen
schon besser, die frische Luft hat tatsächlich geholfen, statt zu rauchen
bin ich immer schön zum Luftholen auf den Balkon gegangen.
Christian, danke für deinen Eintrag, ich wollte bereits mit der Geburt meines Sohnes aufhören und schiebe dieses Vorhaben nun schon fast drei Jahre vor mir her, mein Konsum hat sich seitdem zwar etwa halbiert aber Stopp sagen konnte ich bis vor kurzem nicht. Ich habe so mit 17 oder 18 Jahren angefangen regelmäßig zu rauchen, heute bin ich 38 Jahre, also so 20 Jahre Raucherdasein mit früher bis zu 20 Zigaretten am Tag, zuletzt dann so 10 aber bestimmt auch mal 15 am Tag. Die meisten Zigaretten habe ich auf der Arbeit geraucht, zu Hause war das zuletzt gar nicht so mein Thema. Ich hatte mal eine Unterbrechung von etwa einem Jahr, da hab ich dann langsam wieder angefangen, weil ich tatsächlich glaubte ich könnte ganz kontrolliert meine Genusszigarette rauchen ohne gleich wieder süchtig zu sein, naja.... Ich habe zum Schluss immer mehr geraucht und immer weniger davon gehabt, ich bin in jeder Pause raus, rauchen, ich hab das gar nicht mehr hinterfragt, wozu eigentlich. Ich hatte dann geplant im Sommerurlaub aufzuhören, dann kam günstig eine Erkältung die mich schonmal eine Woche nicht rauchen hat lassen und die Gelegenheit habe ich jetzt einfach mal genutzt.
Viele Grüße,
Steffen
Danke Jutta, für die Glückwünsche.
So nun Tag 17,ob man möchte oder nicht, die Zeit vergeht auf jeden Fall, meinetwegen könnte es gerade ein wenig schneller gehen, weil ich doch merke das ich irgendwie Entzugserscheinungen habe, die führen nicht unbedingt dazu, dass ich rauchen möchte, ich bemerke aber weiterhin den Schwindel und starke Unkonzentriertheit. Der Kräutertee hier auf der Arbeit ist alle, für gewöhnlich handelte es sich wahrscheinlich um den Jahresvorrat, ich habe ihn in einer Woche vernichtet. Jetzt geht es an den Früchtetee. Entscheidend ist aber tatsächlich, das ich nicht mehr glaube, dass es mir nach einer Zigarette besser gehen würde. Nie wieder einen einzigen Zug.
So heute Tag 16.
Das Wochenende war tatsächlich problemlos, was den Entzug angeht. Ich habe am Morgen mit Kräutertee angefangen und am Abend damit aufgehört. Als gefährlich hatte ich besonders die Zeit nach dem Mittagessen und den späteren Abend vermutet, dass sind die Zeiten, wenn das Kind im Bett ist, da hab ich früher ganz automatisch erstmal den Weg auf den Balkon angetreten. Ansonsten waren die Wochenenden auch früher schon eher raucharm, da ich in Gegenwart meines Kindes nie geraucht habe. Jetzt ist Montag, ich glaube an die Wirkung von Kräutertee als wirksames Gegenmittel und habe bestimmt schon 7 Tassen oder so getrunken. Ich lese gelegentlich in dem Buch "Nie wieder einen einzigen Zug" von dem ich hier im Forum irgendwie gelesen habe.
Ich habe heute leichten Schwindel, den ich natürlich erstmal mit dem Entzug in Verbindung bringe, es könnte allerdings auch Appetit sein, den hab ich früher während der Arbeit grundsätzlich weggeraucht. Also werde ich jetzt mal ein Mittagessen organisieren. Weiterhin fest entschlossen: NIE WIEDER EINEN EINZIGEN ZUG.
Heute ist mein 13. Tag als Nichtmehrraucher, das ist nicht mein erster Versuch aber ich bin grundsätzlich hier und heute sehr überzeugt davon, es zu schaffen. Bisher haben mir hier die Tagestipps und das Mitlesen im Forum sehr
geholfen (irgendwie erstmal paradox, sich laufend mit etwas zu beschäftigen mit dem man sich eigentlich nicht beschäftigen möchte) , heute möchte ich nun etwas aktiver werden und auch etwas schreiben.
Eine ziemlich fette Erkältung hat mir den Ausstieg zunächst sehr erleichtert, ich hatte einfach tatsächlich nicht das geringste Verlangen nach einer Zigarette, nun geht es mir zunehmend gesundheitlich besser und ich muss anstelle des Ekels vor der Zigarette (der einfach da war) nun mehr und mehr meine Motivation und Willenskraft einsetzen um weiterhin Nein zu sagen. Hier im Büro habe ich etwas Kräutertee auftreiben können, statt also wie früher mit Kaffee und Kippe auf dem Balkon zu stehen sitze ich mit Tee vor der Tastatur. Das fühlt sich erstmal gut an. Neues Verhalten ist irgendwie ja erstmal so, wie im Urlaub (wenn dort Linksverkehr ist) auf der falschen Seite Auto zu fahren, irgendwann merkt man, dass es für die anderen völlig normal ist und schließlich wird es das auch für einen selbst.
Ich kann hier auf der Arbeit tatsächlich ganz gut am Modell lernen, die Mehrzahl meiner KollegInnen raucht nicht und ich hab mir vorgenommen sie ein wenig beim Nichtrauchen zu beobachten. Interessant ist erstmal, das bis jetzt noch niemand bemerkt hat, dass ich nicht mehr ständig auf dem Balkon rauche.
Also ich werde hier zukünftig immer mal wieder ein paar Gedanken eintippen, weniger um mich hier zu präsentieren sondern mehr in der Hoffnung, dass es mir genauso hilfreich ist wie das Lesen hier und letztendlich dazu beiträgt das ich das, was ich nicht mehr will auch nicht mehr tue. Ich freue mich auf Euch und das was wir hier gemeinsam vorhaben.
Steffen
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