1.9.
Eine gute Bekannte von mir, sich ihrer Abhängigkeit bewusst (andere Geschichte, keine Zigaretten), suchte vor vielen Jahren Hilfe und bekam einen Therapieplatz.
Um sie herum lauter Menschen, denen nach 6 Monaten noch nicht klar war, dass sie süchtig sind. Das war auch das einzige, was die Therapeuten dort vermittelten. Sie selbst suchte Hilfe in Einzelgesprächen, erfolglos. Statt dessen wurde sie mit Beruhigungsmitteln still gehalten und ihr eingeredet, nur ihr Job wäre Schuld.
Ihr war klar: Wieder in der alten Umgebung, zum üblichen Stress Kollegen, die es ihr schwer machen. Ihre Familie, suchtkrank und Co-abhängig... Sie würde vor die Hunde gehen.
Ihr Glück, jemand aus der Therapie war ähnlich eingestellt und sie ging mit der Person ans andere Ende der Bundesrepublik.
Alles weitere... Es ist über 30 Jahre her. Ich weiß nur, dass sie in dieser Therapie, damals war rauchen noch legitim (selbst die Therapeuten rauchen) zur starken Raucherin wurde und immer noch raucht.
Was ich damit sagen will: Ohne die tiefe Einsicht, dass Nikotin ein Suchtmittel ist, kann man nicht aufhören. Und all das, was wir ohne unser Suchtmittel, dass wir 24h am Tag hatten, erleben und ertragen müssen... Heilung dauert.
Dieser Rauchstopp scheint schwerer zu sein, als alle anderen davor.
Einen angenehmen Tag Anna