25.08.2025
08:08 Uhrbearbeitet:
25.08.2025
08:12 Uhr
Hallo Anna,
Birgit hat so sehr recht, wenn sie sagt, dass du gerade unter diesen Umständen stolz auf deinen raufreien tag sein darfst.
Im augenblick kannst du alles auf den entzug schieben, denn dein ganzes empfinden wird duch den nikotinmangel beeinträchtigt.
Was du fühlst beeinflusst was du denktst und wie du es bewertest. Was du denkst beeinflusst wie sich alles anfühlt und getriggert wird das alles durch diese, von uns selbst, überhöhte dopaminausschüttung, die jetzt fehlt.
Was so viele von uns aussteigern beschreiben, das gefühl es fehlt etwas, das gefühl der leere, ja das gibt es - aber das geht vorbei.
Unser belohnungssystem ist leider suchtanfällig, es kann nie genug bekommen und bei dieser masslosigkeit gibt es keinen genauso lauten gegenspieler, der uns stoppt und sagt „was du tust ist nicht gesund für dich"
Es ist, als würde man auf zucker verzichten wollen, wenn man damit anfängt entwickelt der körper einen heisshunger auf zucker, aber wenn man dem nicht nachgibt verschwindet der nach einigen tagen. Zurück bleibt aber die erinnerung wie süss schokolade schmeckt.
Anna, heute hast du 10 tage überstanden, es wird noch einige zeit rauf und runter gehen mit der stimmung aber dann kommt ruhigeres fahrwasser und jeder rauchfreie tag, der hinzukommt macht dich stärker und sicherer.
LG von Paul
P.s. das was wir morgens oder nachts nach dem aufwachen denken, das darf man gar nicht glauben, das ist so stark vom unterbewussten und den träumen geprägt, aber nicht von der realität.
Hier kann eine neue morgenroutine helfen, z.b. 10 min morgengymnastik, immer, ohne zu überlegen, ob man dazu lust hat oder nicht.