[quote="Herbstzwerg"]
Hallo zusammen,
ich bin heute in den Oktoberzug eingestiegen, will da aber nicht die Stimmung vermiesen, drum denke ich, ich meckere lieber hier.
Im wahren Leben bin ich Anfang 40 und habe bis auf 2 Schwangerschaften und Stillzeit immer geraucht. Die längste Zeit, die ich von mir aus nicht geraucht habe, war nie länger als 24h.
Nun bin ich seit 7h rauchfrei und es fängt an zu zwicken. Derzeit plagt mich auch ein grippaler Infekt, der aber nicht so stark ist, dass ich nicht mehr ans Rauchen denke. Zumindest hat er mich abgehalten heute Nachmittag zur Tankstelle zu laufen, denn nach zwei Tagen auf der Couch bin ich alles andere als salonfähig. Und Zigaretten sind keine im Haus.
Ich höre auf, weil ich mich nicht mehr riechen kann. Ich bin den Gestank an mir so leid. Ich liebe Düfte und habe trotz Rauchens ein noch erstaunlich gut funktionierendes Riechorgan. Und dann sinke ich mich selbst mit Qualm zu. Das fällt jetzt wenn es kälter wird wieder besonders auf, finde ich.
Zudem möchte ich gesund bleiben. Noch habe ich keine körperlichen Beeinträchtigungen. Aber ich habe Angst, dass diese kommen, auch später. Meine Mama hat viel geraucht. Sie ist seit 23 Jahren NMR, dennoch wurde letztes Jahr bei ihr COPD Stufe II festgestellt. Ich hoffe einfach, dass wenn ich jetzt aufhöre dieser Kelch an mir vorbeigeht.
Ich möchte meinen Kindern (Grundschulalter und Kindergarten) ein gesundes Vorbild sein. Ich bin mir sicher, dass sie registriert haben, dass ich rauche. Zwar vermeide ich es in ihrer Gegenwart zu rauchen, ich gehe dann auf den Balkon/Terrasse. Auch rauche ich nicht, wenn ich mit ihnen unterwegs bin. Aber sie sind ja nicht doof. Bis jetzt war es bei uns kein Thema und das soll auch so bleiben.
Das zu mir. Als es mich erst zwickte, bin ich raus auf die Terrasse und habe mir ein „Kippenglas“ aus den Kippenstengeln gemacht
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Argh!!! Da fehlt ja die Hälfte.
Nun denn.
Anscheinend läuft bei mir viel über die Nase. Somit ist eine meiner hoffentlich funktionierenden Strategien, wohl duftende Handcremes zu verwenden (kann nie schaden).
Beim Ablenken muss ich noch ein wenig kreativer werden.
Wie macht ihr das, berufstätige Mütter mit wenig bis kaum Zeit für euch mit ablenken? Ausgedehnte Spaziergänge allein wären ja toll, aber unrealistisch. Fahrradtour würde gehen am Abend, wenn es nicht so schnell dunkel wird.
Aufgabenglas … hmm sieht mir eher nach „Bestrafung“. Aber gut, die Aufgaben kann ich mir ja selbst ausdenken.
Im Büro rauchen, wird weniger das Problem sein, da ich ja seit mehr als 1 1/2 Jahren vorrangig im homeoffice arbeite.
Nur die Abende werden blöd. Habe diesen Winter mit häkeln angefangen, was mir erstaunlich viel Spaß bereitet und mich entspannt.
Aber eigentlich half jetzt gerade das Schreiben hier. Und wen das nervt, der muss ja nicht lesen 8)
In diesem Sinne bleibe ich weiter tapfer
Herbstzwerg