Meine Raucherkarriere ist ja auch bereits lang gewesen, 20 Jahre in etwa, bis ich genau heute vor 2 Jahren aufgehört habe. Daher war ich auch vor 2 Jahren schon dabei, aber das ewige Besprechen dieses Themas lies mir gar keine anderen Gedanken zu, deshalb hatte ich mich dann irgendwann abgemeldet. Genau 2 Jahre später wollte ich einfach mal schauen, wie es hier so ist und ob es Leute gibt, die nun ähnlich mit dem Rauchen umgehen.
Was ich seitdem verraucht habe, geht nicht einmal in den 3stelligen Bereich, auch nach den "extremen", den beiden Geschäftsreisen, wo jeden Abend mit Kunden gegessen und getrunken und dann folglich auch mehr geraucht wurde, sogar mittags, habe ich mir nicht eine Sekunde das Raucherleben zurück gewünscht
Würde mich da schon als gefestigt sehen, dass ich im normalen Leben nicht mehr zur Zigarette greife. Dafür habe ich weder Geld, noch Lust, noch Zeit. Außerdem ist es wirklich verpönt, man wird als Raucher ganz an den Rand der Gesellschaft gedrängt, da möchte ich wirklich nicht (mehr) landen.
Also man kann es doch eigentlich so sagen, mein Wohnzimmer hier ist seit 2 Jahren absolut (Zigaretten)rauchfrei, in meiner Kneipe nebenan steck ich mir manchmal eine an. :riesengrinser:
Ich kenne auch ein paar Leute, die das so handhaben, ein Freund ist seit seinem 30., also über 7 Jahre rauchfrei, er schafft es aber nur, weil er einmal im Monat einen Zigarrenabend macht, er sagte mir, sonst würde er es nicht durchhalten nicht zu rauchen, er braucht diese "Licht am Ende des Tunnels".
Bei mir ist das ähnlich, aber doch anders, ich brauche diesen festen Termin nicht, rauche seltener als er, dafür aber nicht zu festen Zeiten. Er raucht wiederum nur an diesem festen Termin, sonst nicht.
Schon komisch, wie die Ex-Raucher so ticken, deshalb wollte ich hier mal ein Wohnzimmer für jene haben, die sich ähnlich verwirrt verhalten.