Liebe Samsy,
also erstmal, besser gestürzt und wieder aufgestanden als liegengeblieben. Du gibst nicht auf, gehst es wieder an, das finde ich toll.
Ich denke auch daß es möglicherweise hilfreich wäre, in der ersten Zeit auf Alkohol zu verzichten, wenn der Genuß alkoholischer Getränke bislang untrennbar mit der Zigarette verbunden war. Eins der 4 A`s (hab ich Dir diese mal geschickt oder kennst Du sie? Wenn nicht, mußt es sagen dann fasse ich sie Dir nochmal zusammen...) ist ja das Ausweichen, d. h. anfänlich Situationen zu meiden, in denen Du bislang unweigerlich geraucht hast. Und wenn das auf den Genuß von Wein und Co. zutrifft, ist die Empfehlung, das erstmal zu meiden, sicher nicht verkehrt. Es ist ja egal, ob die Situation der Kaffee am Morgen oder der Rotwein bei Festivitäten ist. Wenn es zu hart ist, dabei nicht zu rauchen, egal was es ist, ist es sicherlich hilfreich, das erstmal zu lassen.
Wäre das ok für Dich? Machbar?
Natürlich bist Du kein hoffenungsloser Fall! Du hast nur Deinen Weg in die Rauchfreiheit noch nicht beschritten. Aber Du findest Deinen Weg schon noch. Irgendwann hast Du genug Erfahrungen gesammelt, um zu wissen, wann Du am angreifbarsten bist. Und die Klippen kannst Du dann alle umschiffen.
Tut mir leid, daß Du den Entzug heute spürst. Trinke genug, gönne Dir frische Luft, die nächste Zeit etwas mehr Ruhe wenn möglich - und auch was Gutes! Ein Schaumbad, eine Duftkerze, etwas das Dir guttut.
Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute, und laß hören wie es Dir so geht. Ciele Grüße sendet Dir
die Miez
Lydia