20.02.2026 21:40

Mein Weg in die Freiheit, Unabhängigkeit, Selbstbestimmtheit

121
121Beiträge
22.09.2026
01:24 Uhr
bearbeitet:
22.09.2026
01:27 Uhr
Liebe Kyra, möge der Abstand unserer RFT immer so bleiben wie er jetzt ist :smileumarmung: ich werde sehr gerne hinter dir her watscheln [SIZE=3]:tanzendepinguin[/SIZE] Es geht mir schon besser, kein Fieber mehr. Ich schlafe viel und mein Mann bekocht mich gut und verwöhnt mich :heart: bald bin ich wieder fit und---> rund :riesengrinser: Gaanz liebe Grüße von Sigi Klack Klack
21.09.2026
19:47 Uhr
Liebe Kyra, was für ein Text.... So offen und ehrlich, so nachvollziehbar.....so berührend!!!! Ich habs 3x gelesen und schreib mir davon VIELES hinter meine Öhrchen! Hab vielen Dank dafür :balloonsheart: Und vor allem [SIZE=3]:heart:lichen Glückwunsch zu 7 rauchfreienMonaten[/SIZE] :rose::rose::rose::rose::rose::rose::rose: Ganz liebe Grüße von Sigi Klack Klack , hinter dir her:tanzendepinguin
21.09.2026
09:26 Uhr
Liebes Tagebuch, heute vor genau 7 Monaten war mein erster rauchfreier Tag. Ich kann mich noch wie am ersten Tag an meine letzte Zigarette nachts erinnern, an den nicht wehmütigen, sondern mit Vorfreude, aber auch ein bisschen Angst verbundenen Gedanken. Ich erinnere mich noch sehr gut an die Unruhe der ersten Tage. Ich war zwar nicht drauf und dran, mir Zigaretten zu kaufen, aber keine meiner ganzen vorher überlegten Alternativhandlungen konnte ich mehr als 10 Minuten ausführen, bevor dieses Nervöswerden des gesamten Körpers wieder einsetzte. Also wechselte ich ständig hin und her. Heute kann ich stundenlang ein Buch lesen, puzzeln, handarbeiten usw. Zumindest ist mir das abends beim Puzzeln und Lesen schon passiert, dass ich mich morgens um 3 h aus Vernunftgründen davon losreißen musste. Gott sei Dank konnte ich da jeweils am nächsten Morgem ausschlafen. Ich erinnere mich noch sehr gut an die Hustenattacken morgens, nachts, tagsüber, die so schlimm waren, dass ich mir gefühlsmäßig die Lunge aus dem Leib kotzte. Ich erinnere mich an das Schamgefühl, wenn ich nachts woanders übernachtete und vergeblich versuchte, meinen Husten zu unterdrücken, um andere nicht zu stören. Heute kann ich tief einatmen, ohne auch nur die Spur eines Hustenreizes zu verspüren. Ok, ich habe noch einen Frosch im Hals, der aber langsam kleiner wird und wahrscheinlich nichts mit dem Rauchen zu tun hat, sondern vom ständigen Husten sogar überdeckt wurde. Ich kann mich aber auch noch gut daran erinnern, dass ich den Rauchstopp immer versuchte, mit guter Laune und mit kreativen Ideen zu unterstützen. Wer singt schon abends auf dem Weg nach Hause mit Hüpfern "Es geht mir gut, merci cheri, dass es ein Leben lang so bleibe. Es geht mir gut, so gut, es geht mir gut, so gut. merci cheriéééé." (nach Mireille Matthieu), um aufkommende Suchtgedanken zu vertreiben. (Ach ja, es hat funktioniert 😂). Und mein Mann hat nicht die Scheidungspapiere aufgesetzt, weil ich mich zu einem unausstehlichen Ekelpaket entwickelt hätte. Heute ploppen die Gedanken zwar immer noch auf, aber sie verschwinden schnell wieder, da ich ihnen rigoros keinen Raum lasse. Heute habe ich immer noch meistens gute Laune. Und schlechte Tage, so sage ich mir, haben auch Noch-nie-Raucher, um der Suchtstimmer erst gar keine Angriffsfläche zu bieten, mir einreden zu wollen, das läge heute am Nicht-mehr-Rauchen. Ich kann mich noch sehr gut daran erinnern, wie ich abends mit Stolz darauf, nicht geraucht zu haben, ins Bett ging, und morgens in Erinnerung an den Stolz mit dem Vorsatz aufstand, auch an diesem Tag nicht zu rauchen. Heute vergesse ich manchmal den abendlichen Stolz, vor allem wenn ich zu lange gepuzzelt oder gelesen habe. Aber ich starte immer noch oft mit einem Lächeln auf den Lippen in den Tag. Heute vergesse ich aber auch manchmal meine Sucht. Da schleicht sich doch der Gedanke ein, dass ich eine rauchen könnte, dass ich doch gar nicht richtig süchtig sei, so relativ leicht mir doch das Aufhören falle Da hat die Sucht mich überlistet. Da vergaß ich, sie sofort zu verjagen. Das ist der Grund dafür, mir immer wieder vor Augen zu führen, dass die Nikotinsucht eine unheilbare Krankheit ist, die ich gestoppt habe, dass nur eine Zigarette sie aber wieder aufkommen lässt - wie Lippenherpes, nur viel schlimmer. Und um nicht zu vergessen, hilft auch dieses Forum. Daher danke ich allen verantwortlichen Personen dafür, dass es das Forum gibt. Liebe rauchfreie Grüße Kyra
21.09.2026
08:51 Uhr
Liebe Kyra------> :smileumarmung: [SIZE=3]D A N K E S C H Ö N[/SIZE]
20.09.2026
17:52 Uhr
Liebe Kyra:balloonsheart: Ich hab mich riieeesiiig über deine lieben Worte und Glückwünsche gefreut!!! Hast mich aufgefangen:smileumarmung: Danke:heart:
19.09.2026
19:53 Uhr
Danke dir, hab mich gefreut!
14.09.2026
14:27 Uhr
Liebe Kyra, danke für deinen lieben Besuch in meinem Wohnzimmer. Den guten Brief in den PN lasse ich erstmal in mir wirken und werde dann später antworten. Auf keinen Fall bist du mir zu nahe getreten; im Gegenteil, es ist eine große Hilfe und Wohltat, sich über dieses Problem mit jemand austauschen zu können, die es selbst gut kennt. Hast du schon einmal überlegt, als Ehrenamt in der Beratung zu arbeiten?Du wirkst in meinen Augen so empathisch, reflektiert, auch ehrlich, sachlich, dabei humorvoll und nicht gefühlsduselig und missionierend. Meine Gründe warum ich hier im Forum aktiv bin sind ähnlich wie deine: 1. Ich hoffe, wünschte, andere vielleicht doch manchmal motivieren zu können zum Durchhalten und zu zeigen, jede/r Einzelne der/die den Weg in's Nicht-mehr-Raucher-Leben zu gehen wagt, zählt und verdient Beachtung. 2. für mich: auch wenn ich jetzt schon eine ganze Zeit ganz zufrieden rauchfrei lebe und es normaler geworden ist, ist es keineswegs selbstverständlich und es ist immer noch Thema bei mir. Das Forum, die Geschichten der Menschen hier helfen mir, weiterhin sehr achtsam zu sein. Schön, dass euer Urlaub gut war. Als kleine Entschädigung des Verpatzten letzten? Mir geht es ganz gut. Ich versuche mein Leben nicht vom Alkoholproblem meines Partners (bzw. mir als Co-Alkoholikerin) bestimmen und auffressen zu lassen. Die COPD schränkt mich im täglichen Leben noch nicht besonders ein. Ich bin so froh, dass ich den Rauchstopp geschafft habe und damit hoffentlich viel gegen eine Verschlimmerung erreiche. Beschwerden machen mir Schmerzen wegen meiner Hüftgelenkarthrose wo eine OP ansteht.- Was mich sehr beunruhigt ist die politische, gesellschaftliche Entwicklung bei uns. Ich meine, ich sollte mich mehr für die Demokratie engagieren, habe mich nur bis jetzt noch nicht so recht aufraffen können wie so Viele. Heute gehe ich zu einer Mahnwache. Übrigens wohnen wir in Niedersachsen in der Nähe von Hannover; mit unseren beiden älteren Kater-Herren. Soweit für heute. Ich wünsche dir schöne, sonnige Herbsttage, :herbst: :sun-2: bis demnächst liebe rauchfreie Grüße Uta :smileumarmung:
13.09.2026
00:12 Uhr
bearbeitet:
13.09.2026
00:16 Uhr
Liebe Nova, liebe Jaegi, herzlichen Dank für eure Glückwünsche zu meinen 200 Tagen ohne Zigaretten. Wenn ich gewusst hätte, dass mir das Aufhören insgesamt so gut gelingt, hätte ich es schon viel früher umgesetzt. Wirklich? Nein, ich denke, es braucht den richtigen Zeitpunkt, damit der Rauchstopp gelingt. Der unbedingte Wille aufzuhören kam bei mir erst Ende letzten Jahres. Frühere Versuche waren von Anfang an eben Versuche. Mit ausreichender Vorbereitungszeit (emotional und mit praktischen Überlegungen) legte ich dann den 21.02.2026 als Ausstiegstermin fest und mein Körper signalisierte mir, dass die Entscheidung richtig war, denn da kam keine Unruhe auf. In der Woche, die mir bis dahin verblieb, überlegte ich mir eine Belohnung, die ich mir nach der ersten rauchfreien Woche gönnen möchte. Das Ergebnis war, dass ich zwar unsicher war, was auf mich zukommt, wie der Entzug wird, ich aber auch begann, mich auf den Rauchstopp zu freuen. Und der Gedanke an meine Belohnung, die ich unbedingt haben wollte, half mir sehr in der ersten Woche. Die Freude machte alles einfacher, und ich habe sie mir bis heute behalten. Ich kann es schwer erklären, aber mein jetziger Rauchstopp fühlt sich für mich anders an als meine früheren. Ich glaube, ich war diesmal einfach reif für den Stopp. LG Kyra
08.09.2026
23:34 Uhr
bearbeitet:
08.09.2026
23:36 Uhr
[b]200 Tage! Wie wunderbar.[/b] 🌸🌺🌻🌼🪻🪷 🍪🥧🥮🧇 Schön, dass du hier bist.
08.09.2026
17:58 Uhr
200 Tage - Gratulation zum Erreichen deiner gutgefüllten Dose mit Doppelkeksen! :birthdaycake::birthdaycake::birthdaycake: Hoffentlich bleibst du weiterhin hier im Forum so hilfreich und motivierend aktiv! Wie war das Treffen mit Eva? Hoffentlich hattet ihr eine schöne Zeit miteinander! Liebe Grüße :sun-2: Uta
06.09.2026
17:05 Uhr
Hallo Kyra, vielen Dank für Deine Gratulation in meinem WZ. Du bist ja hier im Forum sehr stark unterwegs, mit Deinen rauchfreien Tagen, Deinen Beiträgen und Deinem Weg in die (Rauch)Freiheit. Ein superguter Titel für ein WZ. Du motivierst Dich und die anderen. Deine Haltung zum Vergessen sehe ich absolut genauso wie du. Wir dürfen das alles nicht vergessen, weil wir dauerhaft etwas verändert haben, was auch uns nicht vergißt. Die Sucht, sie bleibt, sie verliert manchmal ihren Schrecken aber sie ist wie die Gremlins, die niemals, unter keinen Umständen Kontakt mit Wasser haben dürfen. Tja, der Deubel ist ein Eichhörnchen. LG von Paul
29.08.2026
21:00 Uhr
Hallo Kyra 190 Tage und sehr viele Beiträge Du gehörst zu den unermüdlichen hier. Vielen Dank dafür! Vielen Dank auch für deine Glückswünsche. Ganz liebe Grüße Klaus
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