20.02.2026 21:40

Mein Weg in die Freiheit, Unabhängigkeit, Selbstbestimmtheit

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66Beiträge
17.04.2026
18:26 Uhr
Liebe Kyra, ich hab mich sehr über deinen Besuch gefreut und du hast mich überhaupt nicht vollgetextet:lol: Ich war ja am Montag beim Psychiater. Wir erhöhen jetzt die Dosis der noch immer wirksamen Medikamente. Ganz soviel wie er aufschrieb nehm ich aber erst mal nicht. Dazu kommt Tablette gegen den Juckreiz (dazu natürlich schmieren, schmieren, schmieren), wegen leicht erhöhtem Blutdruck, Calcium und Vit.D (Anzeichen von Osteoporose-hab bald Kontrolltermin) Hast du bevor du die "Reißleine" gezogen hast, keine Antidepressiva genommen? Hast du wegen der Einnahme der Medis mit dem Alkohol aufgehört? Ich habe den Eindruck, du hast dich wirklich sehr sorgfältig auf deinen Rauchstopp vorbereitet. Dein erster Versuch? Und jetzt Herausforderung des ERSTEN UrlaubS nach Rauch- und Alkoholstopp. Wann geht's bei dir los? Ich bin auch schon etwas nervös, wenn ich am 10. Mai bis Ende Mai wieder pilgere in Spanien. [b]Aber wir schaffen das ganz sicher![/b] Kräutertee trinke ich auch abends, mag auch den Rooibistee, allerdings ohne Geschmack. Bei dir hört sich das an, als würdest du richtig ein Ritual draus machen, wie schön! Wie geht's dir übrigens mit deinem 1500-Teile-Puzzle? Ich hab auch ein so großes aus meiner Sammlung aufgelegt und leider vergessen, wie schwer das ist. Mein Satz zu Nika:nikotinteufelch lautet: "Es ist vorbei und tschüss" Bisher reichte das und ich musste nicht schärfer werden. Ich wünsche dir einen schönen Abend und grüße dich aus dem schönen Salzburger-Land Eva1959
17.04.2026
18:21 Uhr
Liebe Kyra, schön, daß du mich besucht hast; habe mich sehr darüber gefreut. Ich habe ein wenig in den Anfängen deines Wohnzimmers gelesen, dem du ein so schönes Türschild gegeben und das du so liebevoll zum Wohlfühlen eingerichtet hast, um dich etwas näher kennenzulernen. Ich sehe einige Parallelen: über 45 Jahre geraucht, bin jetzt 66 Jahre alt, habe leider zu spät aufgehört zu rauchen und COPD in einem frühen Stadium. Um das nicht zu befeuern ist rauchen keine Option mehr, ich hoffe, ich halte es durch. Da bin ich zu einem Gegenbesuch, habe einen Strauß Frühlingsblümchen :flowerblue::flowerorange::flowers: und ein Buch für's Regal :lesenalsablenku und ein paar Knäuel Wolle mitgebracht.- Du fragst, wie es bei mir nach meinen 800+ rauchfreien Tagen mit der Häufigkeit und Intensität der Schmachter aussieht: Gedanken,die auch nach dieser Zeit aus dem Suchthirn immer noch manchmal auftauchen, wie ,jetzt 'ne schöne(!:evil:) Zigarette wär' doch was' weise ich (bis jetzt erfolgreich) sofort zurück und versuche, überhaupt nicht in die Diskussion zu gehen, so wie du es auch beschreibst. Diese Gedanken quälen mich zum Glück nicht sehr, sie ziehen (meistens) schnell wieder vorüber. Ich habe mittlerweile akzeptiert, daß die Sucht eine chronische Krankheit ist und bestehen bleibt. Ich werde wohl nie mehr 'Nichtraucherin' , aber bleibe hoffentlich 'Nicht-mehr-Raucherin'. So wie du habe ich in meinem Partner gute Unterstützung. Er ist sehr froh über meinen Rauchstop, stolz auf meine Stärke und vermittelt mir das auch. Selbstverständlich raucht er nicht in meiner Gegenwart und überhaupt in der Wohnung nicht. Seine Angst um mich war einer von mehreren wichtigen Gründen um aufzuhören, da jede Zigarette einen wirklich schlimmen Husten auslöste, der auch ihn regelrecht quälte.(Und der nach Rauchstop ziemlich schlagartig vorbei war) Im Ganzen gesehen bin ich über das Geschenk der Rauchfreiheit, das ich mir gemacht habe, sehr froh und wünsche allen, die jede/r auf ihrem eigenen Weg sind viel Mut, Kraft und Durchhaltevermögen. Ich weiß aber, daß 'der Wolf hinter der Tür lauert' und ich jederzeit wachsam sein muß. Liebe Kyra, dir alles Gute weiterhin, Schritt für Schritt, :tanzendepinguin Tag für Tag, Schönes Wochenende, :sun-2: liebe Grüße Uta
16.04.2026
19:26 Uhr
Danke für deinen Besuch in meiner Film Bibliothek. Ja, du hast Recht, der Film ist echt heftig. Allerdings sehen wir ganz klar und aufgeklärt was wir uns die vielen Jahre angetan haben. Ausserdem erfahren wir, warum wir nicht aufhören können. Deshalb sind wir hier und machen [b]SCHLUSS [/b]mit dem ganzen Schwachsinn!
16.04.2026
16:06 Uhr
Ach Kyra, meine Liebe, so schön, dass du mich auch gleich besuchst. :lol: Hab deinen schönes Strauß gleich in eine hübsche Vase gestellt. Ich danke dir sehr. Ich freu mich auf deinen nächsten Besuch und wir dann bei einer guten Tasse deines Tees zusammen klönen (kommst du aus Norddeutschland:wink: Und was sehe ich gerade: [SIZE=2]55 Tage Freiheit [/SIZE] hast du schon geschafft:balloons2::birthballoon::butterflyflower, dafür gebührt dir ein riesiger Tusch. Liebe Grüße Eva
14.04.2026
22:08 Uhr
https://www.rauchfrei-info.de/forum/alles-zum-thema-ausstieg-6/short-smoke-movies-11586/?sort=alt
14.04.2026
21:45 Uhr
bearbeitet:
14.04.2026
21:48 Uhr
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13.04.2026
11:58 Uhr
Liebe Kyra, herzlichen Glückwunsch :balloonsheart: Einfach ist nicht so einfach, umso schöner ist es, dass du einen leichten Weg gehen kannst. Deine Einstellung zur radikalen Akzeptanz teile ich gern mit dir:smileumarmung: Vielleicht lesen wir uns morgen im Chat und stoßen dort auf deine großartige Leistung an? Hast du dir auch eine eigene Belohnung gegönnt? Liebe Grüße von Monika
12.04.2026
10:44 Uhr
Liebe Kyra, Willkommen auf der Blümchenwiese :flowerblue::flowerorange::flowers: 50 Tage rauchfrei, ein wichtiger Meilenstein gemeistert, wobei auch jeder Tag zählt. :heart:-liche Gratulation! Dein letzter Post sprach mir total aus dem Herzen: auf gar keinen Fall sich einlassen auf irgendeine Diskussion mit der Sucht um die eine Zigarette. Und auch die Sichtweise, nicht etwas verloren zu haben mit dem Entschluß zur Rauchfreiheit, sondern sich damit selbst ein Geschenk zu machen hat mir sehr geholfen bis jetzt. Dir weiterhin alles Gute, Schritt für Schritt, :tanzendepinguin Tag für Tag Liebe Grüße Uta
12.04.2026
09:07 Uhr
[b]50 Tage liebe Kyra[/b], was für ein Erfolg im Ringen um Freiheit und Selbstbestimmung :balloonsheart::fireworksblue::flower: Ich freue mich sehr mit dir :penguin: Ich gratuliere dir ganz herzlich Eva
12.04.2026
08:43 Uhr
Guten Morgen Kyra [b]50 Tage[/b] Du hast einen großen Meilenstein erreicht! Dss hsdt du gut gemacht! Lass es dir nie wieder nehmen. Herzliche Glückswünsche Klaus
10.04.2026
07:51 Uhr
GutenMorgen Kyra, sehr schön geschrieben und erstmal meinen Glückwunsch zu 7 Wochen rauchfrei - Respekt. Genauso wie Du habe ich mich gewundert , wie einfach mein Rauchstop damals war- die Einsicht , dass man süchtig ist und es kein Verzicht ist hat mir auch sehr geholfen. Weiterhin denke ich, dass es einfach einen perfekten Moment gibt, den haben wir vielleicht gefunden - ein Stück Glück. Dann mal ab auf die Blümchenweise und die 100 im Visier. Schönes Wochenende der Rolf
10.04.2026
01:00 Uhr
Liebes Tagebuch, mit Ende des heutigen Tages (Freitag) vollende ich 7 rauchfreie Wochen. Und wenn der Sonntag beginnt, kann ich verkünden, 50 volle Tage nicht geraucht zu haben. Resumée: Es ist irgendwie zu einfach :D Natürlich ploppt immer wieder mal der Gedanke auf, eine rauchen zu wollen, nicht die Zigaretten zu vergessen, dass ich sonst in der Situation geraucht habe. Aber fast immer kann ich diese Suchtstimme durch die Aufforderung zu verschwinden oder durch Lachen über ihre stümperhaften Versuche wieder verdrängen. Lediglich auf einer Freizeit in einer Gruppe mit vielen Rauchern war meine Suchtstimme ziemlich penetrant und dachte, mich zu einer Zigarette verführen zu können. Aber so wie immer habe ich mich nicht auf Diskussionen mit der Suchtstimme eingelassen. Denn das Suchthirn denkt nur an das Suchtmittel, denkt nur daran, wie die Sucht befriedigt werden kann. Daher ist eine auf Logik basierende Auseinandersetzung mit der Sucht nie möglich. Ich vergeude also nur meine Kraft, wenn ich innerlich anfange zu diskutieren, wenn meine Suchtstimme mir zuflüstert, doch eine rauchen zu können, zu wollen, zu müssen. Macht es mir nun diese Einstellung, dieses kompromisslose Abwehren der Suchtstimme so leicht, nicht zu rauchen? Ich denke, da kommen noch weitere Faktoren hinzu. 1. Ich kämpfe nicht gegen die Sucht an, ich habe vor ihr kapituliert. Wenn ich das Nichtrauchen als Kampf gegen die Sucht sehe, dann kämpfe ich jeden Tag immer wieder gegen sie an. Dann ist mein restliches Leben ein dauerhafter täglicher Kampf gegen die Nikotinsucht, den ich jedoch nicht gewinnen kann, da die Sucht nicht heilbar ist, sondern mich für den Rest meines Lebens begleitet. Wenn ich nun vor der Sucht kapituliere, dann akzeptiere ich, dass es sie mein Leben lang gibt und verstehe, dass nur ein Leben ohne Nikotion mir ermöglicht, mit dieser Sucht ohne weitere Verschlechterung meiner Gesundheit leben zu können. 2. Der Rauchstopp ist eine Notwendigkeit. Diese Einstellung resultiert aus 1. ich bin unheilbar suchtkrank. Ich kann diese Krankheit nur stoppen, wenn ich meinem Körper kein Nikotin mehr - und zwar nie mehr - zuführe. Es gibt da keinen Kompromiss, es gibt da kein kontrolliertes Rauchen, kein mal eine rauchen. Es gibt nur entweder - oder, ganz oder gar nicht. Und da ich mein restliches Leben frei, selbstbestimmt und nicht in Abhängigkeit von einer blöden Sucht gestalten möchte, ist es für mich notwendig, nicht zu rauchen. Die Einsicht in diese uneingeschränkte Notwendigkeit bewirkt wiederum, dass ich jegliche Diskussionen mit der Sucht abwürgen kann. Ich diskutiere mit meinem Magen ja auch nicht, ob ich irgendein Giftmix trinke oder nicht. 3. Ich sehe das Rauchen nicht als etwas Positives, den Rauchstopp damit nicht als Verzicht. Vielmehr ist das Nichtrauchen ein Gewinn für mich. Es gibt keinen einzigen positiven Grund zu rauchen. Stressabbau? - Das geht auch mit Atemübungen, mit Meditation. Und so gibt es für alles, was das Suchthirn mir als Grund fürs Rauchen einreden will, eine Alternative. Ich muss nur den Mut haben, nach diesen Alternativen zu suchen, sie auszuprobieren, also den bisherigen bequemen Weg zu verlassen. Und wenn ich Alternativen gefunden, diese eingeübt habe, dann werden die alternativen Mögichkeiten zu neuen ebenfalls bequemen Wegen. Aber auch, wenn ich diese neuen Wege noch nicht gefunden und verinnerlicht habe, gewinne ich auch so beim Nichtrauchen (z.B. bessere Atmung, keine vergilbten Fingernägel, kein Gestank von kaltem Rauch, mehr Geld für schöne Dinge) 4. Ich bin ein leistungsorientierter, ehrgeiziger, perfektionistischer, verstandesgeleiteter Mensch. Diese Merkmale, aufgrund derer ich mir mein Leben immer wieder sehr schwer gemacht habe, die mir Depressionen und auch einen Burnout beschert haben, helfen mir nun wiederum durchzuhalten. Ich warte jetzt nicht darauf, dass irgendwann noch das böse Erwachen kommen müsse. Denn damit würde ich den Eintritt im Sinne einer selbsterfüllenden Prophezeiung fördern. Da nehme ich vielmehr an, dass die Kombination meiner Grundanschauungen/Säulen mir einfach den Rauch-Ausstieg erleichtert. Und ich werde mir diese Säulen immer wieder vor Augen halten, um mein Leben lang achtsam zu bleiben und meine Nikotinabstinenz nicht durch "ich kann das nun nach xy Zeit kontrollieren", "eine Zigarette nach dieser xy Zeit schadet mir nicht" usw. aufs Spiel zu setzen. LG Kyra
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