27.8.2026 [b]Der 185. Tag meiner Rauchfreiheit :D[/b]
Der 28. Jänner 2026 war mein erster Tag ohne Nikotin, also gut vor einem halben Jahr, und ich möchte ein wenig Rückschau halten.
Nach 50 Jahren rauchen startete ich vom November 2024 bis Jänner 2025 den Versuch aufzuhören. Leider fiel ich wieder in ein extremes Depressionsloch und gab sehr unglücklich auf.
Aber der Wunsch nach dem Rauchstopp blieb stark, hab ich doch in diesen 3 Monaten schon teilweise erlebt, wie herrlich es ist, nicht rauchen zu MÜSSEN. Dazu wusste ich ja schon, dass meine Lunge geschädigt ist.
Im Dezember 2025 dann erlebte ich eine Situation, wo ich meinem Bruder und meiner Tochter auf einer Steigung nachkommen wollte und feststellte, dass ich es nicht schaffe. Das erschreckte mich sehr.
Inzwischen bekam ich neue Antidepressiva, die mir auch sehr gut halfen. So startete ich ab dem 1.1.2026 mit der Vorbereitung, rauchte nur mehr 8 Zigaretten auf der Terrasse und nicht mehr in der Wohnung. Den Kontrolltermin beim Lungenarzt am 28. Jänner 2026 nahm ich zum Anlass für den Rauchstopptag.
Den körperlichen Nikotinentzug spürte ich nicht. Und auch der psychische hielt sich in Grenzen. Wie war ich glücklich!!!
Aber bald traten zuerst Hautprobleme mit sehr juckenden Stellen auf und knapp einen Monat nach dem Rauchstopp bekam ich starke Atemprobleme Bei wirklich jeder kleinsten Steigung geriet ich in Atemnot und spürte einen Druck auf der Brust. Und oft trat das sogar am Abend auf, nur wenn ich vom Sofa aufstand und mir was aus der Küche holte.
Diese Probleme mit der Atemnot führten auch dazu, dass ich meine geliebte jährliche Pilgerung in Spanien nach einer Woche abbrechen musste.
Sowohl das Lungen-CT als auch das Herz-CT erklärten nicht wirklich diese derartige Verschlechterung.
Lotse Klaus schickte mir einen Artikel, wo stand, dass ein Reinigungsprozess durchaus 1- 8 Monate dauern könnte, sowohl was die Haut als auch die Atmung betrifft, was mich zuversichtlicher stimmte.
Es war wirklich frustrierend, dass sich meine Gesundheit so gravierend verschlechterte, statt sich zu verbessern. Mein Glück war, dass ich trotz der Sorge wegen der Gesundheit depressionsfrei blieb, und es war für mich klar, mich nicht mehr weiter zu vergiften und zu schädigen.
Es ist zwar inzwischen schon um einiges besser geworden, aber noch lange nicht wie vor dem Rauchstopp.
Ein Riesenglück war, dass ich noch den Jännerzug mit dem tollen Zugbegleiter Klaus und den lieben Mitreisenden erwischte. Von Anfang an gab es einen sooo guten, haltenden und motivierenden Austausch.
Am Mittwoch entfloh ich wegen einer neuerlichen Hitzewelle für 3 Tage in eine kühlere Region zum Wandern. Ach wie gut ist es, dass es egal ist, ob das Zimmer im Hotel einen Balkon hat, wo ich rauchen kann und darf. Wie hatte ich immer ein schamhaftes Gefühl, mich als derart süchtige Raucherin zu outen.
Es war wunderschön, aber auch anstrengend, weil ich meine Lunge sehr forderte.
Am 17.8.2026 fahre ich auf eine Lungen-REHA, wo ich mir eine weitere Verbesserung erwarte. Ich freue mich schon sehr darauf.
Ich danke euch allen sehr hier imn diesem tollen Forum 8). Ihr, die mich so gut und motivierend unterstützt habt. Es ist wirklich sooo schön, wie gut man hier aufgehoben ist.