14.04.2026 16:57

„Mit sechsundsechzig Jahren, da fängt das Leben an….“

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83Beiträge
18.06.2026
11:51 Uhr
Hallo Eva Du erzählst eine sehr schöne Geschichte. Das Leben ist voller Überraschungen, wir müssen nur hinschauen. Das geht oft nicht, vor allem wenn wir damit beschäftigt sind unsere Süchte zu befriedigen. Ohne Süchte haben wir Muße und Energie. Die Antennen sind wieder sensibel und die Empfangsverstärker sind eingeschaltet. Das ist wunderbar.....das Leben erwacht. Ich wünsche dir einen schönen Tag Liebe Grüße Klaus
18.06.2026
11:11 Uhr
Liebe Eva, ich melde mich zurück und knuddel dich erstmal ganz doll! Als ich deine positiven Beiträge hinsichtlich deiner Atmung las, habe ich mich riesig mit dir mitgefreut. Und nun sind es [SIZE=2][b]🎉🎉 141 Tage 🎉🎉[/SIZE][/b] die du schon nicht mehr rauchst. Meinen herzlichen Glückwunsch. Ich wäre am Samstag beinahe rückfällig geworden. Da rief mein Suchthirn nur noch "Jetzt eine Zigarette und ein Bier!" Krankenhaus statt Kreuzfahrt. Wir hatten uns zu unserem 20. Hochzeitstag am 16.06. eine Kreuzfahrt drumherum geschenkt. Nach nur 2 Stunden auf dem Schiff war aber alle Freude vorbei. Ich durfte am Freitag Abend auf Kreta direkt ins Krankenhaus mit Verdacht aur akute Blinddarmentzündung. Es war im Ergabnis "nur" eine Darmkolik, aber die horrenden Schmerzen, die ich im rechten Oberbauch hatte, wünsche ich nichtmals meinem ärgsten Feind. Eine durchwachte Nacht, ein wirklich ungenießbares Mittagessen im KH (das ich aber essen musste, um entlassen werden zu können), Verständigungsprobleme, Formularen hinterherrennen, Versicherungen am Wochenende nicht erreichbar, zerstochene blaue Arme, Ungewissheit hinsichtlich der Wiedereinschiffung, letztlich keine Zusage, da das KH sich Zeit ließ mit dem medizinischen Bericht, den der Bordarzt aber für seine Freigabe haben wollte, Rückflugorganisation und und und führten zu Trauer, Wut, Verzweiflung. Da sah mein Suchthirn seine Chance gekommen. Aber meine innere Stimme, die mich eindringlich fragte, ob es das wert sei, und mein Mann halfen mir, den verlockenden Rufen standzuhalten. Wir sind also nun statt in südlichen Gefilden wieder zu Hause. Positiv war, dass es meinen Fingern dort viel besser ging ... ob mediterrane Seeluft, der Schmerzcocktail oder die überreichliche intravenöse Gabe hochgradig wirkender Antibiotika der Grund war, weiß ich nicht. Ich genieße es einfach. Ganz ganz liebe weiterhin rauchfreie Grüße Kyra
16.06.2026
20:02 Uhr
Danke, liebe Eva. Freu mich immer von dir zu hören, ähm lesen. Ja, ich hab echt eine richtig gute Zahl erreicht. Das ist ein Tänzchen wert. 💃:tanzendepinguin Im Moment plansch ich mehr im Pool als auf der Tanzfläche rumhüpfend - aber heute wird getanzt!
14.06.2026
21:34 Uhr
Liebe Eva, das ist eine wunderbare Geschichte mit deinem Handy. Und du steigst wirklich wieder sehr gut die Anstiege hoch. Wie genial ist das denn! Verliebt ohne Rauchen ist übrigens absolut genial. Es prickelt noch viel besser UND man duftet eindeutig besser sollte es zu Kontakt kommen 😉 Mach dir nicht zu viele Gedanken, genieße.
14.06.2026
19:39 Uhr
Ich ging heute mit einem Bekannten eine kleine Wanderung rauf auf einen Berg (290 hm). Wieder unten saßen wir auf einer Bank und plötzlich merkte ich, dass mein Handy weg war. Mein Bekannter fuhr mich wieder hoch soweit es möglich war, den Rest musste ich gehen, nochmals ca. 50 hm steil rauf auf den „Gipfel“, wo ich wusste, dass ich es noch dabei hatte. Beim Abstieg hielt ich Ausschau. Ich traf auf ein älteres Paar und fragte sie, ob sie ein Handy gefunden hätten. Die Frau meinte, nein, aber sie rufe immer um Hilfe den hl. Antonius an, wenn sie was sucht. Ich bin nicht katholisch gläubig, bat ihn aber trotzdem um Hilfe bei der Suche (Hilft’s nichts, dann schadt’s nichts, ist hier ein Sprichwort). Es war ja kaum jemand unterwegs, aber nach ein paar Minuten traf ich auf eine Frau, die ich darum bat, meine Nummer anzurufen. Und ganz leise hörten wir was. Sie rief nochmals an und dann fand ich es im Gebüsch. Sie freute sich seeehr mit mir und ich erst. Hmmm, dieses Erlebnis zusammen mit dem hl. Antonius war schon sehr speziell heute. Gefreut hat mich außerdem folgendes: Ich spürte während der ganzen großen Aufregung, gepaart mit Nervosität (ein Wahnsinn, wie abhängig man inzwischen von diesem blöden Smartphone ist) kein Verlangen nach einer Zigarette, um mich zu beruhigen. TOLL Aber seit ca. 10 Tagen habe ich ein „Problem“, das mich nervös macht und wahrscheinlich der Grund ist, warum ich in den letzten Tagen vermehrt Verlangen spüre. Es ist eben dieser Bekannte. Eigentlich ist es ja was Schönes: Im Fitnesscenter lernte ich diesen sportlichen Mann kennen, der sich ernsthaft und sehr für mich interessiert. Ja schon, er interessiert mich auch, aber für mich ist die Zeit des Anfangs einer Beziehung inkl. Verliebtheit pure Unruhe und Stress. Das traue ich mir nach gut 4 Monaten Rauchfreiheit einfach nicht zu. Ist es nicht ein Wahnsinn, was die Nikotinsucht anrichten kann??? Für mich ist derzeit in meinem Leben das Allerwichtigste, dass ich rauchfrei bleibe und sich das so stabilisiert, dass ich mir so halbwegs sicher sein kann, NIE mehr wieder in die Nikotinfalle zu fallen. Dem ordne ich jetzt alles unter. Abgesehen von all diesen Aufregungen freue ich mich sooo, dass ich heute diese teilweise sehr steil ansteigenden 290 hm gut bewältigt habe. Noch nicht ganz so, wie vor meinem Rauchstopp, aber auf alle Fälle viel besser.
10.06.2026
11:47 Uhr
Liebe Eva, Gratuliere zu 133 Tagen rauchfrei! :flowerblue::fireworksblue::congratchamp: Ich hab deinen Tip befolgt und bin ein bisschen durch die Züge gewandert :cat: Tatsächlich logge ich mich nicht häufig ein und übersehe diese Spate dann...ist mir auch unbegreiflich, warum gerade die Züge nur eingeloggt erscheinen...🤔 Ich hänge immer noch am alten Forum, muss ich sagen....vieles hier finde ich nervig und anstrengend, nicht zuletzt, dass man immer alles abklappern muss, um aktuelle Beiträge zu sehen. Aber gut.... Davon abgesehen möchte ich mich manchmal gar nicht mehr mit dem Nichtrauchen befassen. Sieht man ja, wie gut das klappt :) Ach ja...alles bisschen wirr in mir. Wollte jedenfalls kurz "Hallo" sagen und hab keine Ahnung, ob PN's inzwischen ankommen:wink: Schönen Tag dir 💐
05.06.2026
19:15 Uhr
Knuddel, knuddel, knuddel. (Das klappt noch 😍)
01.06.2026
21:46 Uhr
Liebe Eva, ganz lieben Dank für deine Glückwünsche. Mhm ... [SIZE=2][b]125 Tage[/SIZE][/b] hört sich ja auch nach einem Grund zum Feiern an. [SIZE=4]🥳🥳🥳[/SIZE] Daher lass uns mit einem leckeren Cocktail anstoßen (bestehend aus O-Saft, Ananassaft, etwas Zutronensaft und Grenadine). Der ist total lecker 😍. Den hat mein Mann uns zu Silverster zum Anstoßen aufs Neue Jahr gemixt. Deine Idee mit einem realen Treffen der Zugfahrenden finde ich super. Es ist ja was anderes, ob man sich nur schreibt oder auch persönlich kennengelernt hat, vor allem, nachdem wir alle so viel gemeinsam erlebt haben. Ich dachte auch schon mal daran, wenn mein Mann und ich eine Woche in Wien sind, dass wir beide uns ja zum Kaffee verabreden könnten, wo du ja eh schon in Österreich wohnst. Die Entfernung zwischen Salzburger Land und Wien ist ja gerade noch machbar für einen Kaffee 😂 😂😂. (Ich hatte nicht gedacht, dass es so viele km sind.) So, nun visieren wir mal die Verdopplung unserer Rauchstopp-Tage an. 200 und 250 sind doch wunderschöne Zahlen. Ganz liebe Grüße Kyra
31.05.2026
12:39 Uhr
Liebe Eva, Herzlichen Dank für deine Gratulation! Ich mag lieber ungerade Zahlen wie die magische 7 oder die 9. Darum finde ich 123 Tage Klasse, eine schöne Zahl LG von Lea
31.05.2026
11:18 Uhr
Guten Morgen Eva Zuerst gratuliere ich Dir zu vier Monaten Rauchfreiheit :fireworksblue: Das ist schon eine richtig lange Zeit, darauf kannst du stolz sein. Und mit jedem Tag, den du nicht rauchst, tust du deinem Körper und deiner Seele etwas Gutes. Dein Gesundheitszustand stabilisiert sich hoffentlich bald. Nach dem CT wirst du sicher medikamentös eingestellt, so dass du dein Leben weiterhin qualitativ gut leben kannst. Nur vielleicht eben etwas langsamer. Ich wünsche Dir weiterhin alles Gute :balloonsheart: Sabine
28.05.2026
18:18 Uhr
Liebe Eva, nun bin ich zwar bissl spät um mit palim palin anläßlich deiner Spiegelzahl 121 an deine Stubentür zu klingeln. Ich gratuliere dir :heart:-lich zu 4 Monaten rauchfrei, ein rundes Jahrdrittel. Da kannst du wirklich stolz auf dich sein.- Du schreibst, daß du aufgrund deines Herzens lernen mußt, das Leben ruhiger anzugehen. Ich finde, das ist eine ganz wichtige Erfahrung, die viele wohl mit fortschreitendem Lebensalter oder auch wegen einschneidender gesundheitlicher Schicksalsschläge machen. Als ich die Überschrift deines neuen Wohnzimmers das erste Mal las fiel mir dazu ein ...da fängt das Leben an beschwerlicher zu werden... So empfinde ich es nämlich seit einiger Zeit,auch aufgrund der COPD und einer fortgeschrittenen Hüftgelenkarthrose, die mich zunehmend plagt und wo wohl in Zukunft mal eine OP ansteht.Bei allem meine ich darf man nicht zu sehr an sich den Anspruch haben so flink, beweglich und energiegeladen zu bleiben wie früher. Ich bin so erzogen, daß immer alles rasch zu erledigen ist. Das geht nun nicht mehr so einfach und uneingeschränkt. Ich lerne jetzt in dieser neuen -ich nenne es mal positiv- Bedächtigkeit statt der eher negativ besetzten Langsamkeit zu leben und es so zu akzeptieren, neue (kleine) Freuden zu entdecken. Du hast mich mal gefragt, wie ich es mit Sport halte auch in Bezug meines Gewichtsmanagements. Ich bin leider eher bequem geworden. Das einzige ist ich fahre doch ziemlich konsequent 1/2 bis 1Std. täglich auf dem Zimmerfahrrad und versuche regelmäßig etwas Gymnastik für meine Beweglichkeit. Tanzen/Aerobic möchte ich in nächster Zeit auch mehr. Zeit habe ich genug, der innere Schweinehund ist das Problem. Ich bin gespannt was deine speziellen Untersuchungen des Herzens noch ergeben, aber du mußt dich wohl auch mit einer Lebensweise abfinden, die dem Rechnung trägt. Ich hoffe, daß du mit dieser Entwicklung gut sein kannst. Bei Allem: Das Wichtigste für uns alle ist, der Sucht die Stirn zu bieten mit 'ich will' und 'ich kann', Tag für Tag und damit uns und unserer Gesundheit das Beste zu schenken. Ganz liebe Grüße :sun-2: Uta
27.05.2026
17:53 Uhr
Heute vor genau 4 Monaten war mein erster Nichtrauchertag. Für mich ein Grund zur Freude und stolz auf mich zu sein :lol:. Und das bin ich, trotz meiner – hoffentlich – derzeitigen Einschränkungen. Ich habe mich gar nicht so sehr vorbereitet, wie beim letzten Versuch ab November 2024 (Hypnose, 6wöchiger Kurs, Buch Allen Carr), der letztendlich nach 3 Monaten gescheitert ist. Damals haben die Psychopharmaka ihre Wirkung verloren, und mir ging es extrem schlecht und litt an sehr starkem inneren Druck. Außerdem gab’s dreimal einen Ausrutscher. Diesmal hielt die Wirkung der neuen Antidepressiva an, auch wenn diese ein wenig nachgelassen hat. Und daher schaffte ich es bis hierher. Ich bewundere jede/n, die/der es trotz bestehender Depression und Angsterkrankung schafft. Ich empfinde Antidepressiva weit nicht so gefährlich wie das Rauchen. Diesmal fiel mir der Stopp daher gar nicht so schwer. Das liegt sicher auch an unserem tollen Jänner:locotoy: mit dem regen Austausch. Auch wenn es schon um einiges ruhiger wurde, aber das ist wohl nach vier Monaten ganz normal. In der ganz heiklen Zeit halfen mir die Beiträge der verschiedenen lieben Forist*Innen :balloonsheart: und natürlich die unseres tollen Lotsen Klaus :balloonsheart: sehr gut. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ich je wieder anfange. Obwohl es schon noch so ist, dass dann und wann das Gefühl auftaucht, es fehlt mir was :-?. Ebenso darf ich noch nicht daran denken, NIE mehr zu rauchen. Also bleibe ich bei unserem Jännerzug-Motto: Heute rauche ich nicht, heute rauchen wir nicht. Und natürlich ist es klar, dass ich nikotinabhängig bleibe. Eine einzige Zigarette, nein, schon ein einziger Zug lässt die Sucht wieder aufleben und Nika:evil: klopft wieder an. Gestern war ich nochmals beim Kardiologen. Beim ersten Mal war ich ja aufgrund der Diagnose so durcheinander, dass ich gar nicht richtig zuhören konnte. Gestern sprachen wir den bisherigen Befund durch. Abschließend könne man aber erst nach der CT-Untersuchung mit Kontrastmittel genaueres sagen. Die kleine Wanderung, die ich heute mit einer Frauengruppe machen wollte, habe ich auf sein Anraten schweren Herzens abgesagt. Auch ins Fitnessstudio soll ich erst mal nicht gehen und darauf achten, dass mein Pulsschlag 110 nicht übersteigt.:cry: Es ist zum Haare raufen, aber momentan muss ich mich halt mit Spaziergängen in der Ebene oder leichten Steigungen begnügen. Schwimmen geht aber vielleicht auch. Vor einer Woche kam mir der Gedanke, dass, wenn ich nicht aufgehört hätte, mich vielleicht ein Herzinfarkt oder Schlaganfall niedergestreckt hätte. Und noch etwas vielleicht Positives sehe ich in der ganzen Situation, und zwar, etwas langsamer zu leben und zu gehen, etwas mehr in der Umgebung herumschauen, sich mehr Zeit zu nehmen, mit Menschen zu plaudern. Ich fühle mich heute zufrieden, und dafür bin ich dankbar.
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