Liebe Luette, lieber Jörg,
Vielen Dank für eure Hilfe. Ich habe keine Ahnung, wo der erste Beitrag geblieben ist. Schade, da habe ich mir mehr Mühe gegeben, als beim zweiten. Ich bin nicht so Forumserfahren. Also speichern und auf das Profil klicken hat schon mal geklappt.
Liebe Gaby,
Ich gehöre zu den stark abhängigen! Ich rauche ( oder soll ich lieber die Vergangenheitsform nehmen) seit über 30 Jahren und zwar so um die 20 Stück am Tag. Versuche aufzuhören gab es mehrere, mal mehr, mal weniger lange. Das längste Durchhalten ohne den Glimmstängel war ein halbes Jahr.
Ehrlich gesagt habe ich das auch nur so lange geschafft aus Angst vor einer schweren Kopfoperation. Als ich wieder einigermaßen fit war habe ich mir das Rauchen wieder erlaubt.
Nun will ich es anders machen. Es ist mir sehr wichtig. Ich liebe das Leben und möchte noch eine Weile auf Erden bleiben.
Ich wache jetzt morgens auf, kann tief durchatmen. Das ist herrlich! Zudem bin ich auch körperlich fit, mein Mann sagt, ich würde nachts beim atmen nicht mehr pfeifen, sodas er schon nachgeschaut hat, ob ich noch lebe.
Ich besetze das Nichtrauchen auch nicht mehr negativ, z.B. andere Raucher zu beneiden, weil sie keine gesundheitlichen Probleme haben und ungestraft rauchen dürfen.
Ich weiß, das ich erst ganz am Anfang stehe und es wird bestimmt noch schwierige Zeiten geben.
Ich benutze alle möglichen Momente als Argument für eine Zigarette: als Belohnung, zur Beruhigung etc.
Die ersten Tage habe ich sogar ein paar mal mit meinem Mann einen Streit angefangen, damit ich einen Grund habe eine zu rauchen. Prima dabei wäre gewesen, ich hätte noch nicht mal Schuld daran gehabt, wenn ich wieder angefangen hätte zu rauchen. In meinem Inneren zumindest wäre ich moralisch im Recht gewesen.
Zum Glück habe ich mich da durchschaut. Leider muss ich immer auf der Hut sein, was ich mir als nächstes einfallen lasse, um vor mir selbst und auch vor Anderen das evtl. Versagen zu rechtfertigen. Viele Grüße von Heide