Hallo Ute,
das mit schwierigen Themen, die den Ausstieg erschweren, kann ich gut nachvollziehen - auch bei mir ist der Ausstieg einige Male daran gescheitert.
Heuer war es so, dass schon vor dem Ausstieg ein Tiefpunkt erreicht war, so dass ich mir gesagt habe: Schlimmer kann es jetzt nicht mehr werden, also der ideale Zeitpunkt zum Ausstieg quasi.
Ich habe es so erlebt, dass die Sucht mir jeden Tag neue Dramen vorgespielt hat, in allen Bereichen - Beruf, Freunde, Familie. Wenn ich mich gewehrt habe, ist - schwups - schon das nächste Drama da gewesen. Mit der Zeit habe ich gelernt, die Suchtdramen zu identifizieren - "nie mehr" und "ab jetzt immer" waren so Worte, an denen sie sich verraten haben. Nix ist für immer, nix ist nie mehr.
Mir hat eine Sichtweise geholfen, die ich hier im Forum immer wieder gelesen habe: Wenn man ein Problem hat, hilft einem das Rauchen nicht bei der Lösung. Man hat dann nur beides, das Problem und das Rauchen.
Ich wünsche dir alles Gute, bleib hartnäckig & bleib dran :-)