23.02.2024 12:05

Spieglein, Spieglein … mein Weg zur Abstinenz

212
212Beiträge
05.02.2024
07:16 Uhr
bearbeitet:
05.02.2024
15:54 Uhr
Guten Morgen liebe Tarasita, lieben Dank für deine Gratulation zur 60! zu deiner Frage (nicht frech, nicht aufdringlich) .... [i]Will nicht aufdringlich oder gar frech sein aber… interessiert mich doch ein wenig…. Hast du für diese Studie, auch was bekommen?[/i] ... die ich sehr gerne beantworte, auch wenn ich ehrlich gesagt nicht genau weiß, welche du meinst: die SPECT-Wissenschaftler bei den Chips oder die Ratten, die ebenfalls süchtig werden. Doch was du genau meinst ist auch egal, denn die Antwort lautet stets: NEIN! Meine letzte praktische Wissenschaft habe ich tatsächlich im Biologie-Studium gemacht, das ich im Alter von 25 Jahren mit einem Diplom beendet habe. Danach saß ich in Büros oder dicken Autos der Marke "Vorsprung durch Technik" von Aktienkonzernen und beschäftigte mich in der Theorie mit medizinischer Wissenschaft und deren Vermarktung. Marketing und Vertrieb war also mein Leben (bis 50), weshalb mich die "Machenschaften dieser Damen und Herren" immer förmlich anspringen. Allerdings darf ich zu meiner Ehrenrettung sagen, dass ich immer "Überzeugungstäter" war, d.h. ich stand hinter den Produkten zu 100%, da diese reale Wissenschaft zum Wohle des Menschen waren. Ich schick dir mal die Links auf die beiden wichtigsten Plattformen der theoretischen medizinischen Wissenschaft, d.h. die Webseiten der Magazine, wo die hochwertigsten Studienergebnisse der Welt publiziert werden (Teile sind öffentlich, damit es zu deren Zugang nicht am Geld mangelt, anderes ist nur mit einem teuren Abo zu lesen): [externer Link vom rauchfrei-Team entfernt] [externer Link vom rauchfrei-Team entfernt] Ich hoffe, du hast jetzt genügend Einblick. Wenn nicht, immer her mit den Fragen. Liebe Grüße & Stay Sisu! Micha
05.02.2024
07:03 Uhr
[quote=658325]Hallo allerseits Ich möchte hier mal eine Lanze für gehaltvolle Ernährung mit viel Fett und Butter brechen. Belohnung hin oder her .... gute Ernährung steigert das Wohlbefinden und allzulanges Fasten und Darben ist auf Dauer wenig gesund. Deshalb hier eine Hommage an das gute alte Croque Monsieur / Madame https://taz.de/Frankreichs-Schinken-Kaese-Toast/!5985448/ Bon Appetite [/quote] Guten Morgen Klaus, lieben Dank für deinen "knusprigen Herren"! Ich bin diesem gerade wegen dessen toller Wirkung auf das Belohnungssystem nicht abgeneigt:D. Allerdings kenne ich ihn - den knusprigen Herren -noch nicht persönlich und werde ein Kennenlernen nachholen. Gehe ich richtig in der Annahme, dass du selbst ein sogenannter "zaundürrer Hering" (so nennt man das hier) bist? Du kannst dir so knusprige Herren dann leisten, ebenso wie deine Leidenschaft für Pistaziencroissants8). Zum Fasten sag ich jetzt mal lieber nix, oder doch?! Die neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse dazu belegen leider, dass das sogenannte Intervallfasten (täglich 16 Stunden fasten) in einer Kombi mit im Vergleich zu unserer heutigen Ernährung Lowcarb-Variante eine wahrer Lebensverlängerer ist - und zwar in jedem Alter. DAs erscheint mir als Biologin wieder höchst logisch. Wie gesagt, in der Steinzeit gab es keine Supermärkte und wir mussten lange darben. (Anmerkung: fang jetzt bloß nicht damit an, dass die damals aber auch früher gestorben sind als wir - sonst bringe ich dich im Geiste um und zähle hier - mindestens so lange wie deine Rezept für den knusprigen Herren - die wichtigsten, lebensverlängernden Errungenschaften der Medizin auf. Hast du nicht mal in deinem Tagebuch gerechnet, wieviel Lebensjahre der Rauchstopp bringt? Wenn du Low-Carb-Intervallfasten machst kannst du vielleicht ja wieder rauchen:riesengrinser:?! In diesem Sinn, have a nice day! Stay Sisu! Micha
04.02.2024
23:22 Uhr
OK Der Link zum Croque ist leider kaputt Dann eben so: Knuspriger Herr bedeutet der französische Name frei übersetzt. Gemeint ist etwas denkbar Einfaches: es sind nur zwei Scheiben Weißbrot, mitunter in Ei getunkt, stets gefüllt mit Kochschinken und Käse, und anschließend so gebacken, dass es beim Schneiden und Reinbeißen knuspert und kracht. Denn nichts anderes bedeutet croquer und in dieser lautmalerischen Bezeichnung schwingt sie gleich mit, die französische Lust am Essen, am Genuss. Die Kunst, simple Speisen ganz groß zu machen. Damit hat es das Croque Monsieur auch auf deutsche Speisekarten geschafft (wobei hier nicht die ausschließlich in Norddeutschland verbreitete Variante als überbackenes Baguette gemeint ist). Ein Croque Monsieur – oder das weibliche Pendant, die mit Spiegelei gekrönte Madame – bestellt man in Deutschland gerne zum Brunch. „Für mich das Schinken-Käse-Toast“ kann da nur schwer mithalten. Über die Entstehung kursieren Geschichten: Einer zufolge wurde das Gericht 1910 in einem Bistro am Boulevard des Capucines ersonnen. Vom dortigen Besitzer soll auch der Name stammen, denn als ein Kunde nach dem Ursprung des Schinkens fragte, antwortete er im Scherz: Menschenfleisch. Doch bereits zehn Jahre zuvor, 1891, wurde im Magazin La Revue athlétique eine hungrige Runde beschrieben, die überlegt, was man zum Mittagessen auftischen könnte. „Machen wir Croque Monsieur“, kommt die rettende Idee. „Der eine schneidet, der andere buttert, der dritte fügt alles zu Sandwiches zusammen. Sie sind köstlich, die Croque Monsieur, vielleicht ein bisschen groß, für die Kiefer von Riesen gemacht, aber das ist egal.“ Groß ist er, der Croque Monsieur, den mir der Kellner auf den kleinen Bistro-Tisch im Pariser Stadtteil Saint-Germain-des-Prés stellt. Der Kiefer packt’s locker – vielleicht wurde früher höher aufgetürmt, vielleicht waren die Münder kleiner. Dennoch empfiehlt es sich, das Sandwich mit Messer und Gabel zu essen, denn es ist eine ziemlich fettige Angelegenheit. Käse wie Lava Das liegt am geschmolzenen Käse – würziger Comté und Gruyère oder der etwas mildere Emmentaler – und an der Béchamelsoße. Mit dieser in der französischen Küche unverzichtbaren Soße aus Milch, Butter und Mehl wird der Croque Monsieur häufig serviert. Wie Lava quillt die fettige Füllung an den Seiten heraus. Ein paar Salatblätter verleihen meinem Teller einen gesunden Touch. Bis heute ist der Croque Monsieur das perfekte Bistrogericht: Schnell zubereitet, rasch verspeist, sofort stimmungsaufhellend. „Man isst sie, man kommt wieder, man schwärmt“, heißt es in dem Artikel von 1891. Mittlerweile gibt es die Croques in allerhand Abwandlungen: vegetarisch natürlich und auch vegan, normand mit Camembert und norvégien mit Räucherlachs, in der Luxusvariante mit Kaviar und bei hippen Bio-Lokalen mit Brot vom Bäcker ums Eck und 24 Monate gereiftem Comté. Selbst die Kochlegende Alain Ducasse hat sich seiner angenommen. Fettig-cremige Dekadenz Auch im „Fric-Frac“ am Ufer des Canal Saint Martin setzt man auf Qualität und Vielfalt. Hier gibt es ausschließlich Croque Monsieur – dafür aber in acht Varianten, etwa mit Chili, Koriander, Sojasoße oder Ziegenkäse. Das Brot kommt vom Meisterbäcker, der Schinken vom Pariser Metzger. Fast Food in der Gourmet-Version, meint Co-Gründer Quentin Rivière, mache schließlich schon seit Beginn der Zehnerjahre die Runde, seien es Burger, Sushi oder Tacos. Warum nicht auch dem etwas in die Jahre gekommenen Croque Monsieur ein kleines Update verpassen? Ich folge seiner Empfehlung und nehme die Mam’zelle – eine modernisierte Croque Madame mit weich gekochtem Ei. Der Amerikaner gegenüber bestellt Cappuccino und die Version mit Trüffelcreme, am Nachbartisch werden Sandwiches fotografiert. Echte Pariser, so scheint mir, essen ihr Croque im Bistro. Egal. Ich schneide meins entzwei, das Eigelb zerfließt, mischt sich mit Käse und Béchamel. Fettig-cremige Dekadenz!
04.02.2024
23:18 Uhr
bearbeitet:
05.02.2024
15:55 Uhr
Der Croque Link ist im Toaster steckengeblieben deshalb nochmal: [externer Link vom rauchfrei-Team entfernt]
04.02.2024
23:00 Uhr
bearbeitet:
04.02.2024
23:02 Uhr
Hey Micha, gratuliere…. 60 Tage ohne Teer und Rauch! :gefsmilie: :balloons: Gut gemacht Mädel! :D Will nicht aufdringlich oder gar frech sein aber… interessiert mich doch ein wenig…. Hast du für diese Studie, auch was bekommen? Ist ja ok…denke ich..,. Du muss nicht unbedingt antworten…. Finde, du versuchst alles richtig zu machen…:smileumarmung: Liebe Grüße
04.02.2024
22:58 Uhr
Hallo allerseits Ich möchte hier mal eine Lanze für gehaltvolle Ernährung mit viel Fett und Butter brechen. Belohnung hin oder her .... gute Ernährung steigert das Wohlbefinden und allzulanges Fasten und Darben ist auf Dauer wenig gesund. Deshalb hier eine Hommage an das gute alte Croque Monsieur / Madame https://taz.de/Frankreichs-Schinken-Kaese-Toast/!5985448/ Bon Appetite
04.02.2024
22:13 Uhr
[b]Immer noch Sonntag, der 04.02.2024 - Tag 60[/b] [b]Spiegelbild[/b] Heute Vormittag war ich beim Sport und als ich da so auf dem Stepper stand, kam eine sehr prägnante Galileo-Sendung über Chips und deren Wirkung auf unser Belohnungssystem (Dauer 13 Min). Ihr könnt mir das glauben oder nicht, doch es war so! https://www.bing.com/videos/riverview/relatedvideo?q=galileo+Chips+diese+familie&mid=6FA8D3B352FB10B733AE6FA8D3B352FB10B733AE&FORM=VIRE In dieser Sendung wird gezeigt, wie sehr sich die Marketingleutchen für unser uraltes Belohnungszentrum interessieren (ich hatte das schon mal in meinem ersten Post über das Belohnungszentrum erwähnt, hab es unten nochmals rauskopiert). Und die Sendung zeigt sehr schön, warum ich mit meinen Fressattacken (mit Süßigkeiten, u.a. Chips) versuchtr habe, das Craving meines Nikotinentzugs zu lindern. Und die im Film erwähnte "Jahrhundertrezeptur" ist natürlich kein Zufall. Sie ist schön darauf abgestimmt, dass wir uns bei sehr fett- und kohlehydratreichen Nahrungen "überfressen", d.h. unser Gehirn blockiert die aus dem Magen kommenden Signale, dass dieser voll ist (= Sättigungssignal). Biologisch war das früher sehr sinnvoll, denn in Steinzeitzeiten gab es keine Supermärkte und man musste teilweise lange auf die nächste [b]nahrhafte[/b] Mahlzeit warten. Manchmal denke ich, das hier ist auch ein Film, aber ich schwöre - es war so! Viel Spaß bei Schauen und den Einblick in die Arbeit von Konzernen und sogenannten SPECT-Neurobiologen! Liebe Grüße & Stay Sisu Micha Zitat: [i]Wir Menschen als denkendes, intellektuelles, kulturelles Wesen vergessen (leider) oft, dass auch wir NUR BIOLOGIE sind. Als Provokation gesagt: Wir Menschen sind nicht anders als Ratten (die im Experiment genauso süchtig werden wie wir). Die einzigen, die das nicht vergessen, sind Marketingstrategen[/i]
04.02.2024
18:16 Uhr
Liebe Micha, Zitat Ich rauchte mit Anfang 50 (!!!) heimlich (ich fuhr deshalb z.B. zum Papiercontainer, weil ich es zu Hause ohne Rauch nicht mehr aushielt) und fühlte mich gleichzeitig wie ein Nichtraucher mit einem „Ausrutscher“! ... Spieglein Spieglein kann ich hier sagen. Ich bin ja auch "nur Gelegenheitsraucher" und das seit Jahren :( Hätte nie gedacht, dass sich andere ähnlich belügen. Einen schönen Sonntag
04.02.2024
07:57 Uhr
[b]Sonntag, 04.02.2024 - Tag 60 Rückspiegel[/b] Ich, aufgeben? Niemals! Doch beim Rauchstopp hatte ich meine Zweifel. Dennoch startet ich nach einer gewissen Zeit meinen Zweiten großen Rauchstopp in meiner Post-Managerzeit. Immer wieder hatte ich es in der Zwischenzeit versucht, das Rauchen „sein zu lassen“, um entnervt zu kapitulieren. Und mein Mann? Der kapitulierte langsam auch: meine Gereiztheit ihm gegenüber beim Rauchstopp wurde ihm langsam, aber sicher zu viel, vor allem da ich immer wieder scheiterte. Deshalb machte er mir im Sommerurlaub ein Angebot. Er (ein gezielter und sehr wenig Raucher mit wenig Suchtpotential - hat er damals zumindest behauptet, heute weiß ich es besser – lach! Auflösung folgt!) würde gemeinsam mit mir aufhören, wenn ich es diesmal nur schaffen würde den Zigaretten, die mich sicherlich killen und um den gemeinsamen Lebensabend bringen werden, abzuschwören. Meine Motivation war neu entfacht und so startete ich nach dem Sommerurlaub einen neuen ernsthaften Rauchstopp. Dieses Mal mit der Strategie „Ablenkung durch Arbeit“. Was soll ich sagen? Es lief gar nicht schlecht, dachte ich zumindest. Ich hatte zwar enormen Suchtdruck, wachte jeden Morgen mit dem Gedanken auf „Wieder ein f****** Tag ohne Nikotin! Wie soll ich das schaffen?“, doch ich zog durch. Meine Helferlein in dieser Zeit: Essen und Alkohol gegen den Suchtdruck und wie wahnsinnig um den Block rennen in den Arbeitspausen, um abends so müde zu sein, dass ich wie ein Stein einschlief. Wer hat es erkannt? Jepp – eine Suchtverlagerung hat stattgefunden! Juhu! Altes Problem scheinbar gelöst, zwei Neue dazu gewonnen … und oft kommt das erste Problem wieder zurück. Macht dann 1 + 2 = 3 statt 1! Man muss kein Mathegenie sein, um zu kapieren, dass das eine doofes Ergebnis ist. Doch zurück zu meinen Helferlein. Essen als normaler Stimulator meines „nikotingeschädigten, d.h. verkrüppelten“ Belohnungszentrums, das zwischenzeitlich besseres gewohnt war (nämlich Nikotin) … und Alkohol. Zu letzterem muss ich nix sagen außer, dass Alkohol kein Nikotin (= meine präferierte Droge) ist und mich deshalb nicht wirklich befriedigte. Zum Essen braucht es aber ein paar Zeilen mehr. Natürlich ging es nicht um „normales“ Essen. Ich hatte Fressattacken, bevorzugt ab Freitag-Abend bis übers Wochenende: da hatte ich nämlich keine Arbeit, um vor meinem Suchtdruck zu fliehen und mein Belohnungszentrum erwartete für die harte Schufterei darüber hinaus eine Belohnung …. und schrie seinen ganzen Frust (= ungestillte Gier) in mein Gehirn hinaus. Es war hart … und kostete mich einige Kilos auf der Waage, die mich natürlich nervten (Bemerkung: die 250 kcal wegen mangelndem Nikotinabbau sind nicht der Rede wert, die machen keine Kilos, wenn man sich z.B. a bisserl mehr bewegt.) Ungefähr ganze 30 Tage schlug ich mich so durch bis ich in einem unerwarteten Moment (unerwartet !!!) in Kontakt mit Tabak kam. Ich war allein und weiß noch genau, wo ich stand und was ich dachte! Von einer Sekunde auf die andere machte sich ein Impuls in meinem Gehirn breit, der mir folgendes sagte „Rauch eine! Im Vergleich zu deinen vorherigen Rauchstopps bist du gut unterwegs und es fällt dir eigentlich recht leicht nicht zu rauchen. Deshalb: eine geht schon!“ Und ich Depp glaubte meinem "labernden Belohnungszentrum" und tat es! Mein f****** Gehirn hat sich selbst übertölpelt mit einem erlaubnisgebenden Gedanken! Was jetzt geschah muss ich wohl nicht erläutern. Ich war innerhalb von wenigen Tagen wieder drauf, zwar nicht vollständig, doch es ging hin und her. Drei Tage Nichtrauchen – Rauchen …. ein paar Tage Nichtrauchen …. Rauchen … heimlich natürlich, denn wer hatte die Abstinenz geschafft? Mein Mann! Und so geschah etwas Neues, wirklich wahnsinniges mit mir (für Peggy): Ich rauchte mit Anfang 50 (!!!) heimlich (ich fuhr deshalb z.B. zum Papiercontainer, weil ich es zu Hause ohne Rauch nicht mehr aushielt) und fühlte mich gleichzeitig wie ein Nichtraucher mit einem „Ausrutscher“! Ist das nicht der Wahnsinn, wie man sich selbst belügen kann, wenn es um Drogen geht? Und so ging wieder mindestens ein Jahr ins Land bis ich meinen nächsten ernsthaften Aufhörversuch startete, denn so konnte das nicht weitergehen: ich rauchte heimlich, während mein Mann standhaft bliebt. In diesem Sinn, Stay Sisu!
04.02.2024
07:12 Uhr
Guten Morgen liebe Peggy, vielen lieben Dank für deinen Besuch in meinem Tagebuch und deine lieben Zeilen. Ich freu mich, wenn ich dir weiterhelfen kann, das Rauchen zu beenden. Und mein diesbezügliches Credo ist eben zu verstehen, was eigentlich bei der (Nikotin)sucht passiert. Letztlich bedeutet das, die Droge Nikotin zu "entmystifizieren", um ihr dadurch die Macht über uns nehmen, denn was wir kennen und begreifen, kann uns keine Angst mehr machen und wir entwickeln Mut und Kraft. Das Begreifen (= zuerst etwas ansehen, dann erstmalig mit einem Finger kurz an stupsen, dann langsam anfassen, dann beherzter zugreifen bis wir etwas schließlich komplett "begreifen" = verstehen) ist quasi ein sich herantasten an etwas solange bis ein komplettes Bild entsteht ... und dann ist "alles klar" und die ganze Schönheit von Verständnis liegt vor einem. So fühle und erlebe ich das. Und das möchte ich weitergeben - wem immer es hilft (müssen längst nicht alle sein, einer/eine allein ist die Mühe schon wert). Deshalb freut es mich sehr, wenn dich meine Geschichte und meine Zeilen auf deinem ganz persönlichen Weg zur Nikotinabstinenz unterstützen. Liebe Grüße & Stay Sisu Micha
03.02.2024
20:24 Uhr
Liebe Micha, vielen Dank für dieses tolle Tagebuch. Mir wird und wurde einiges klarer. Du bist eine echte Hilfe :heart:liche Grüße
03.02.2024
20:13 Uhr
[quote=658237]Guten Abend liebe Micha, ich finde, du hast die verschiedenen Aspekte gut zusammengefasst. Was den Vergleich Nikotin und Alkohol betrifft, interessant finde ich, dass Alkoholiker meistens auch Raucher sind (und es oft bleiben, auch wenn sie nicht mehr trinken): [i]"Alkoholismus und Nikotinsucht gehen Hand in Hand Offiziellen Daten zufolge rauchen 90 Prozent der alkoholabhängigen Menschen. Diese Verbindung besteht auch umgekehrt. Raucher trinken mit höherer Wahrscheinlichkeit Alkohol und haben ein 2,7-fach erhöhtes Risiko, alkoholabhängig zu werden, als Nichtraucher. Auch wenn die Anzahl der Raucher in den letzten drei Jahrzehnten insgesamt stetig zurückgegangen ist, ist die Raucherquote von Alkoholikern anhaltend hoch geblieben."[/i] Viele Grüße Jutta [/quote] Guten Abend liebe Jutta, aha, das ist ja interessant. Klar war mir das irgendwie schon, aber ich hatte keine so genauen Zahlen bzw. Fakten wie du. Beeindruckend, diese Koinzidenz. Ich habe neulich übrigens auch was interessantes zur Schädlichkeit von Alkohol gelernt, was ebenfalls mit dem Zusammenhang Alkoholkonsum und Rauchen zusammenhängt. Es heißt ja immer, dass mäßiger Alkoholkonsum gesund wäre. Nun hat man die Studiendaten dazu mal genau analysiert und folgendes festgestellt: In den 0,0 Alkohol-Gruppen (absolute Nichttrinker) befinden sich tatsächlich viele trockene Alkoholiker und die rauchen nach dem Alkoholentzug sehr oft weiter, was die Sterblichkeit erhöht. Die Gruppe, die mäßig trinkt, trinkt aus Genuss - z.B. ein Glas Wein zu einem schönen Abendessen oder zwei Bier auf einer Feier - und lebt insgesamt gesund. Vor allem wird in dieser Gruppe deutlich weniger geraucht, weshalb es nach außen so aussieht, als ob mäßiger Alkoholkonsum gesünder sei als kein Alkoholkonsum oder übermäßiger Alkoholkonsum. In der Gruppe der Menschen mit höherem Alkoholkonsum ist ebenfalls ein sehr hoher Anteil Raucher enthalten. Hier ist die Sterblichkeit (Alkohol plus Rauchen) am höchsten. In diesem Sinn: Nur weil es bei Sonnenschein am Strand deutlich mehr Unfälle gibt als bei Regen, ist die Sonne kein Unfallverursacher. Hier besteht eben nur eine Korrelation und keinen kausaler Zusammenhang. Danke Jutta für diese Daten! Liebe Grüße von Micha & Stay Sisu
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