Moin, Du gute Lilit,
ganz vielen Dank für Deinen schnellen Besuch in meiner wieder qualmfreien Stube. Da finde ich mich gleich wieder unter Freunden und Kollegen in Sachen „Rauchfreies neues und besseres Leben“ wieder. Und es durchströmt mich ein Gefühl wie wenn man aus ungeliebter Ferne wieder zu Hause ankommt.
Ich werde mir für die Community wieder viel Zeit nehmen. Daß ich seit April meinen Großausrutscher hatte, hat möglicherweise auch mit meinem ab März nachlassenden Interesse, hier zu schreiben, zu tun.
Dein Wohnzimmer schmückt eine wirklich äußerst interessante beschriebene Tapete. Geschrieben sind dort sehr wichtige Dinge für uns begonnen habende Nichtraucher.
Ich möchte nur auf 2 Punkte eingehen: Mir ist es ziemlich egal, wieviel ich zunehme.
Wichtig ist, daß mit dem Quarzen Schluß ist. Abnehmen kann man, nachdem das Nichtrauchen zur festen Angewohnheit geworden ist.
Als Mensch darf ich mich nicht selbst überfordern, beispielsweise indem ich zwei oder gar noch mehr große Vorhaben zeitgleich betreibe. Die meisten von uns schaffen immer bloß ein wichtiges Vorhaben zu einer Zeit, weshalb ich auch versuche, immer schön eins nach dem anderen zu machen.
Und kurz zu dem blöden Spruch Deiner Kollegin, vonwegen „zu fein, um weiterzurauchen“.
Sehr viele Raucher, manche Leute behaupten sogar, alle, sind in ihrem Inneren sehr unzufrieden mit sich selbst, daß sie es nicht angehen, das Rauchen aufzugeben. Und sie gehen es bloß deshalb nicht an, weil sie Angst davor haben, vor anderen und sich selbst damit zu scheitern.
Dazu gibt es genug, nicht einmal teure, Literatur.
Wir sind das Vorhaben angegangen. Wir wollen bewußt unsere gesunde Lebenszeit verlängern. Um sie, auch Dank des nicht sinnlos in die Luft geblasenen Geldes, wirklich und sich steigernd, zu genießen.
Ich wünsche allen für die Woche und darüber hinaus alles Gute und vor allem einen gut beherrschbaren NicoDrecksack.
LG Matthias.