24.05.2026 06:45

Und dieses Mal soll es gelingen

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11Beiträge
27.05.2026
04:41 Uhr
Guten Morgen Tina Da gratuliere ich dir. Du hast eine Menge Mut und Kraft bewiesen. Die Sucht ist stark, aber du warst stärker 😀. Der Titel deines Wohnzimmer sagt einfach alles ....und so wird es auch gelingen. Ganz herzliche Grüße Klaus
26.05.2026
19:42 Uhr
Heute hatte ich nach meinen Feierabend einigen richtigen Hieper und meine Gedanken kreisten sich nur ums Rauchen. Da es mir momentan mit meiner Schulter nicht gut geht, habe ich mir eingeredet, ach dir geht's eh schlecht, da kannste doch auch wieder rauchen. Ich war schon drauf und dran Einkaufen zu fahren, nur unter dem Vorwand, mir irgendwas zum Essen zu kaufen. Aber nein, ich bin nicht Einkaufen gefahren, sondern direkt nach Hause an den Rechner und meine Urlaubsplanung weiter bearbeitet. Ich bin sooo stolz auf mich, denn das ist mir bisher noch nicht gelungen. Keinen weiteren Zug, egal was kommt.👍💪
26.05.2026
19:32 Uhr
[quote=Eva1959 | 25.05.2026 21:51] Hallo Tina, Boah, Hut ab vor deiner Standhaftigkeit :lol: Am 6. Tag so einer Versuchung zu widerstehen, zeugt von großer Kraft. Alles Gute weiterhin Eva1959 [/quote] Vielen Dank Eva
26.05.2026
10:56 Uhr
bearbeitet:
26.05.2026
22:24 Uhr
Hallo Tina, ich hab' viel mehr geraucht als du, am Schluss waren es sicherlich 20-30 Zigaretten pro Tag. Es gibt eine Wissenssendung im Fernsehen („Quarks“), die immer ganz interessante Infos postet. Kürzlich hatten sie auf Insta eine Grafik über die gesundheitlichen Risiken des Rauchens. Bei 20 Zigaretten pro Tag steige das Herzinfarktrisiko um 134 %, das Schlaganfallrisiko um 90 %. Bei einer Zigarette steige das Herzinfarktrisiko um 65 %, das Schlaganfallrisiko um 52 %. Dazu schrieben sie: „Schon eine Zigarette pro Tag schadet der Gesundheit deutlich: Das Risiko zu erkranken, ist dann immer noch halb so groß wie bei 20 Zigaretten. [b]Es lohnt sich also, ganz auf das Rauchen zu verzichten!“[/b] Ich selbst habe nicht überwiegend aus gesundheitlichen Gründen aufgehört zu rauchen. Trotzdem bin ich froh darüber, nicht mehr zu rauchen, denn man wird nicht jünger. Alles Gute und viele Grüße von Jutta [SIZE=2]:balloonsheart:[/SIZE]
25.05.2026
21:51 Uhr
Hallo Tina, Boah, Hut ab vor deiner Standhaftigkeit :lol: Am 6. Tag so einer Versuchung zu widerstehen, zeugt von großer Kraft. Alles Gute weiterhin Eva1959
25.05.2026
20:20 Uhr
Auf zum 6. rauchfreien Tag. Heute war es für mich ein wenig schwerer. Seit 2 Tagen kann ich nicht mehr richtig schlafen. Ich frage mich, ob das auch mit dem Entzug zu tun hat. Heute war ich bei meiner Mutter und hab ihr geholfen Schriftkram zu erledigen und ihren neuen Laptop einzurichten. Meine Mutter raucht schon sehr lange und auch nicht wenig. Sie ist ein paar Mal auf den Balkon gegangen, um zu rauchen. Die Schachtel Zigaretten lag geöffnet auf den Tisch. Da es mir eh schon nicht so gut ging wegen des Schlafmangels und ich kurz den Gedanken hatte, wieder zu rauchen, habe ich mich von meiner Mutter verabschiedet und ihr gesagt, dass ich ein anderes Mal wieder kommen werde. Ich habe geschafft, mich aus der Situation heraus zu manövrieren. Also, weiter geht's. Kein weiterer Zug, egal was kommt.
24.05.2026
18:06 Uhr
Lieben Dank für deinen Beitrag und auch ein Dankeschön für den Zuspruch. Ja, am Dienstag muss ich wieder arbeiten und nach dem Feierabend eine neue Strategie finden, vor allen Dingen keine Zigaretten zu kaufen. Heute geht der Fünfte rauchfreie Tag vorbei und morgen beginnt der Sechste. Keinen weiteren Zug, egal was kommt. Liebe Grüße und ein schönes Pfingstfest wünsche ich dir :flowerblue:
24.05.2026
18:00 Uhr
Vielen lieben Dank für deinen Beitrag. Ich schaue nach vorne und nicht mehr in die Vergangenheit. Ich weiss, dass Rauchen sehr schädlich ist, ob wenige Zigaretten oder auch viele. Ich habe einen Satz, den ich mir immer wieder sage: Keinen weiteren Zug, egal was kommt. Heute geht der fünfte Tag um und morgen beginnt bereits der Sechste. Ich bin stolz auf mich. Liebe Grüße und ein schönes rauchfreies Pfingstfest.
24.05.2026
09:00 Uhr
bearbeitet:
24.05.2026
09:01 Uhr
[quote=Tina189 | 24.05.2026 06:45] ............... Heute frage ich mich, wie es sein kann, dass ich nach so langer Zeit überhaupt Lust hatte zu rauchen. Und diese Frage beschäftigt mich jetzt auch noch. Man muss sein ganzes Leben auf der Hut sein, denn nur ein kleiner Moment der Schwäche schickt dich wieder zurück in deine Abhängigkeit. .......................... . Liebe Grüße 🙂 [/quote] [b]Guten Morgen Tina[/b] Toll, das du hier bist und deine Gedanken teilst. Du beschreibst es genau richtig. Nach Jahren der Rauchfreiheit fallen wir sofort in die alten Muster zurück, soabald wir eine Zigarette rauchen. Die Gründe dafür sind gut erforscht. Rauchen - die Abhängikeit von Nikotin ist eine[b] chronische Erkrankung[/b]. Unser Gehirn wird umstrukturiert und bleibt es auch. Die gesamte Chemie im Raucherkopf ist davon geprägt. Die Gefahr rückfällig zu werden bleibt für den Rest unseres Lebens. Bolando beschreibt es auch sehr treffend. Sehr beeindruckend finde ich deine Einschätzung.....ich habe ja gar nicht viel geraucht. Das spielt leider gar keine Rolle. Die Suchterkrankung tritt auch bei geringem Konsum ein. Die gute Nachricht ist aber, das wir lernen können damit umzugehen. Wissen ist Macht. Die können wir einsetzen. Wenn wir verstehen was mit uns passiert ist, fallen wir nicht mehr auf die immer wiederkehrenden Rauchgelüste herein. Ich drücke dir beide Daumen Ganz liebe Grüße Klaus
24.05.2026
07:32 Uhr
Hallo Tina, erst mal ein herzliches Willkommen hier im Forum. Heute ist ja das christliche Pfingstfest. Es wird gefeiert, dass der heilige Geist vom Himmel kam und den Gläubigen die richtigen Fähigkeiten in den Kopf setzte. Nach meiner Sicht mag das auf das Religiöse zutreffen - auf das Rauchen wirkt es kaum. Ich ging auch Jahrzehntelang durchs Leben mit dem Gedanken, dass das Rauchen nicht so schlimm ist. Dementsprechend waren meine Aufhörversuche letztlich nicht erfolgreich. Wie es mir gelang den Gedanken "Wenn es mir gelingt eine Woche lang nicht zu rauchen, werde ich es nie mehr tun" so fest in den Kopf zu setzen, dass er dort immer noch festsitzt kann ich nicht beschreiben. Aber er scheint gewirkt zu haben. Keine Ausnahme mehr egal wie die Stimmung gerade ist. "nicht so schlimm" habe ich nicht mehr zugelassen. Aber zunächst musst du gegen die Gewohnheiten arbeiten. Die Feierabendzigarette usw. Ich wünsche dir dauerhaften Erfolg Viele Grüße
24.05.2026
06:45 Uhr
Am 20.5.2026 habe ich mich endgültig entschlossen mit dem Rauchen aufzuhören. Heute beginnt mein vierter rauchfreier Tag. Ich weiss, dass ist erst der Anfang. Unzählige Male habe ich versucht aufzuhören. Manchmal waren es 3 Tage, manchmal 1 Woche, manchmal 4 Wochen und vor ein paar Jahren habe ich sogar 6 Jahre nicht geraucht. Ich habe es nie richtig ernst genommen mit dem Aufhören. Klar hat es mich angestunken, dass ich es schon wieder nach dem Aufhören nicht geschafft habe und mit diesem Glimmstängel im Mund da sitze. Aber ich dachte mir auf der anderen Seite auch, dass es ja nicht so schlimm ist, ein kleines Laster zu haben. Denn viel geraucht habe ich am Tag ja nicht. In der Woche waren es 1 bis 2 Zigaretten am Morgen. Auf Arbeit habe ich überhaupt nicht geraucht. Nach der Arbeit hatte ich immer den schlimmsten Hieper bekommen. Schnell nach Hause oder wenn keine Zigaretten mehr zu Hause waren, schnell Zigaretten kaufen und dann nach Hause. Auf dem Balkon die Zigarette rauchen. Das war ein festes Ritual, um erst einmal "durchzuatmen" und herunterzukommen. Danach habe ich bis zum Abend noch 2 Zigaretten geraucht. Am Wochenende waren es dann manchmal schon 7 Zigaretten am Tag. Ich hatte keinen Husten, keine Atemnot, keine Beschwerden durch das Rauchen, also dachte ich mir, komm das ist doch nicht so schlimm. Aber ich war sehr unglücklich, nicht davon loszukommen, immer wieder die selbe Schleife zu durchlaufen. Rauchen-Aufhören-Rauchen-Aufhören... Was hat bloß dazu geführt, dass ich nach den 6 Jahren wieder angefangen habe? Es war eigentlich ein schöner Tag. Ich war mit meiner Schwester bei einem Holyfestival, das war ein magisches Erlebnis. Meine Schwester ist Raucherin. Nicht mal, das sie mich gefragt hat, ob ich eine Rauchen möchte. Nein, ich habe sie gefragt, ob ich sie mir eine Zigarette gibt und schwupps, ehe ich mich versah, hatte ich mein altes Raucherleben wieder zurück nach so vielen Jahren ohne Qualm. Heute frage ich mich, wie es sein kann, dass ich nach so langer Zeit überhaupt Lust hatte zu rauchen. Und diese Frage beschäftigt mich jetzt auch noch. Man muss sein ganzes Leben auf der Hut sein, denn nur ein kleiner Moment der Schwäche schickt dich wieder zurück in deine Abhängigkeit. Ich habe mich hier zusätzlich zu einer anderen Raucherapp angemeldet, weil ich es wirklich ernst meine, aber dennoch Bedenken habe, ob ich jemals wirklich vom Kopf her davon weg komme. Vielleicht gibt es unter euch auch jemanden, dem es so ergeht wie mir, dann würde ich mich über einen Austausch sehr freuen. Ansonsten geht es bisher ganz gut mit dem Aufhören. Liebe Grüße 🙂
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