Liebe Rauchfreie,
nun will ich hier mal mein Wohnzimmer neu einrichten :kaminfeuer:
Seit Montag, den 17.10.2022 rauche ich nicht.
Zuvor waren es 43 Jahre täglich um die 26 Selbstgedrehte.
Und das, obwohl ich von Geburt an unter schwerem Asthma litt. Inzwischen hat sich dem eine COPD hinzugesellt. Wegen weiterer Krankheit kann ich leider keinen Sport zum Ausgleich beim Entzug machen, es sei denn, ein wenig vor- und rückwärtsfahren im Rolli zählt dazu? :tennis::lol:
Es geht derzeit mit Nikotinersatzpräparaten. Gerade habe ich bemerkt, dass ich versehentlich 2 mg anstatt 1 mg Lutschtabletten gekauft habe. Wie doof. Aber das lässt sich ja korrigieren.
Am kommenden Montag beginnt mein online-Kurs zur Rauchentwöhnung. Ich hoffe, ich muss dann nicht wieder anfagen, damit ich mitmachen darf :riesengrinser:
Heute, nach vier Tagen, brauche ich schon kaum noch mein Asthmaspray und ausschlafen geht auch, weil mich die Luftnot nicht aus dem Bett treibt.
Blöd ist, dass ich seit Montag wirklich nichts gemacht habe. Irgendeine Angst und Kraftlosigkeit haben begonnen. Weder lesen noch Hausarbeit oder sowas sind möglich. Ich hoffe, das löst sich bald.
Für alle, die meinen, es sei leicht, kann ich sagen, dass ich schon Alkohol, Tilidin und Morphium entzogen habe - und das war einfacher. Also, wir sind Helden.
Ich bin froh bemerkt zu haben, dass Rauchen aufhören nicht etwas ist, was man nebenbei macht.
Eine gute Motivation hilft bestimmt. Und ich will anderthalb Stunden und mehr am Stück ohne Schmachter meditieren.
Wozu Buddha, Dharma und Sangha einen bringen können - einfach wunderbar!
Om :heart:
Veronika