Guten Morgen Lutzi2
,stöbere + lese ein bisschen im Forum herum - zur Ablenkung -
Deinen Beitrag vom 23.11.24 -
spricht mich - voll an -
<>>>>>in Rauchstopp kann sich tatsächlich wie sterben anfühlen, meiner Erfahrung nach.
Man verabschiedet sich ja auch von seinem alten Leben in gewisser Hinsicht.
Aber an einem Rauchstopp ist angeblich noch niemand gestorben. Das habe ich recherchiert.
An Rauchen sterben allerdings angeblich Viele.
Ich habe mir vorgenommen, als Nichtraucherin zu sterben. Gerade lutsche ich eine Nikotintablette und von mir aus kann mich nun gleich der Schlag treffen.
Gruß Helga82
[quote=680961]Ich befinde mich im Stopp and go Verkehr.
Einen oder mehrere Tage halte ich ohne Rauchen aus und dann "halte ich es wieder nicht ohne aus".
Das Schwitzen und die Müdigkeit gehen mit Rauchen sofort weg.
Dann fühle ich mich wieder fit für den Tag.
Dabei weiß ich wie stolz ich wäre und welche Freude es wäre, durchzuhalten.
Kippelig wie auf einer Wippe stehend komme ich mir vor.
Wie ein Blatt im Wind.
Lutzi[/quote]
Liebe Lutzi,
Danke für deine liebe Worte in meinem Zimmer, es tut schon gut zu hören, dass es Menschen gibt, die einen persönlich nicht kennen und doch vermissen.
Zu Deiner Wipp Situation kann ich dir nur sagen, gib nicht auf, du bist stärker wie der Gegner auf der gegenüber Seite!!!! Nimm nochmal Schwung und schiess dieses Miststück weg von dir…. Der Nikotinteufel versucht dir nur vorzugaukeln wie schön das Leben jetzt mit ihm ist, er verrät dir aber nicht, dass am Ende des Tages er dich verlassen wird und dir plötzlich die Augen geöffnet werden, dann ist aber meistens schon zu spät!!! Ich bin im Ehrenamt auf der Gefäßchirurgie, weiß wovon ich rede. Viele Menschen sagen, jetzt lohnt sich nicht mehr aufzuhören, das Bein ist eh ab….. einfach traurig…. Dann sind Müdigkeit und Antrieb sowas von zurück und die Hilflosigkeit ist auch präsent!
In diesem Sinne
Fühl dich umarmt
Nadja
:smileumarmung:
:heart:
:sun-2:
Diese Kippeligkeit habe ich auch bei Ernährung, Wahlen und Sonstigem.
Vielleicht ist es auch gar nicht mein Privatproblem, sondern ein gesellschaftliches?
Ich befinde mich im Stopp and go Verkehr.
Einen oder mehrere Tage halte ich ohne Rauchen aus und dann "halte ich es wieder nicht ohne aus".
Das Schwitzen und die Müdigkeit gehen mit Rauchen sofort weg.
Dann fühle ich mich wieder fit für den Tag.
Dabei weiß ich wie stolz ich wäre und welche Freude es wäre, durchzuhalten.
Kippelig wie auf einer Wippe stehend komme ich mir vor.
Wie ein Blatt im Wind.
Lutzi
Danke euch beiden für die Beiträge hier in meinem Wohnzimmer,
ein Rauchstopp kann sich tatsächlich wie sterben anfühlen, meiner Erfahrung nach.
Man verabschiedet sich ja auch von seinem alten Leben in gewisser Hinsicht.
Aber an einem Rauchstopp ist angeblich noch niemand gestorben. Das habe ich recherchiert.
An Rauchen sterben allerdings angeblich Viele.
Ich habe mir vorgenommen, als Nichtraucherin zu sterben. Gerade lutsche ich eine Nikotintablette und von mir aus kann mich nun gleich der Schlag treffen.
Was man vielleicht wiederfindet ist der Glaube an sich selbst, an die eigene Stärke?
Lutzi
Liebe Lutzi,
ich wünsche dir viel Erfolg, für deinen erneuten Versuch. Ich kann deine Berichte über die emotionale und körperliche Überwältigung, im Rahmen des Entzuges, sehr gut nachempfinden. Mir geht es da sehr ähnlich. Ich habe es bislang leider auch noch nicht geschafft, aber ich Glaube nach wie vor daran. Und ich glaube auch daran, dass du das schaffen wirst !!!
LG Marcel
Hallo Lutzi
Grade heute Nachmittag habe ich an dich gedacht und mich gefragt, wie es dir wohl geht.
Ich wünsche Dir alles Gute.
:quartfoil:
Wie auch immer dein Weg aussehen mag.
Alles Liebe für Dich
Sabine
Mein Beitrag eben im Novemberzug, dass ich am Wochenende nochmal versuche das Raucherinnenende zu starten, kam ohne auf die Uhr zu sehen um 22:33 an.
Als Zahlenmagieliebhaberin nehme ich das als gutes Omen.
Liebe Lutzi
Ich sehe auf deinem Tageszähler die Zahl drei. Ich hoffe sehr , das es dir gut geht. Genieße jeden Tag....und wenn du nicht rauchst genieße ihn doppelt.
Ich schicke dir viele Grüße
Klaus
Das frisst sich so rein in die Psyche, dass Rauchen die einzige Freiheit ist.
Aber ich bin nun gar nicht mehr von Unfreiheit (Psychiatrie, Forensik, Knast) bedroht.
Alle meine Bezugspersonen sagen, dass das gar nicht mehr passieren kann, eingesperrt zu werden, wenn ich meine Medikamente nehme.
Die Gesetzeslage hat sich auch geändert.
Solange keine akute Selbst- oder Fremdgefährdung von einem ausgeht, bleibt man frei.
Also: das Dingen mit der neuen Freiheit, die wieder wie meine alte Freiheit sein kann, muss nur noch bei mir ankommen.
Es hat sehr weh getan, dass die einzige Freiheit oftmals nur das Rauchen war.
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