Hallo liebe Angelika,
Danke für Deine Antwort und wünsche. Du schreibst mein Motto ist negativ und ja, du hast absolut recht. Ich feiere auch nicht, dass ich aufgehört habe. Im Gegenteil, jedes Mal wenn ich mal aufgehört habe, auch in diesem Fall, fühle ich mich miserabel, schrecklich und Elend. Es ist mein realer Zustand, derjenige, der mich die ganzen Jahre davon abgehalten hat aufzuhören.
Ich lese die ganze Zeit, wie irgendwelche Ex Raucher auf einmal so viel Lebensqualität sehen und glücklich sind und ihre Fortschritte sehen. Das kann ich echt nicht nachvollziehen, obwohl ich es gerne würde, denn das würde mein Vorhaben um einiges leichter machen, aufhören wäre dann total easy und ich wüsste nicht, worüber ich noch schreiben sollte. Die Zigarettenlüge hat sich bei mir ganz ganz furchtbar eingenistet und da kann ich eben nichts positives sehen.
Die Gründe weshalb ich aufgehört habe sind, weil ich dadurch Geld spare und mein Lungenkrebsrisiko dadurch sinkt...das sind plausible Argumente eines gesunden Menschenverstand, nicht die eines schmachtenden Ex-Rauchers, der gerne in alte Muster fallen will. Aber etwas in mir tief drin sagt mir, dass ich jetzt damit aufhören muss - nenn es innere Stimme, und die ist glaube ich der Motivator :)
Ich hoffe, dass ich es eines Tages wirklich schätzen kann, was ich hier durchmache, das wünsche ich mir sehr. Aber jetzt gehts mir echt nicht gut damit und ich werde auch nicht so tun als ob, denn ich glaube, dass es gerade jetzt wichtig ist sich einzugestehen, dass man ein Problem damit hat um es zu überwinden. Ich versuche Stark zu sein, jede Minute, jeden Tag!!
Dir gratuliere ich, dass du es schon so viele Tage geschafft hast, ich hoffe ich komme auch so weit! :D