Für heute ein letztes mal guten Abend,
Ich hab mit der Hotline gesprochen vielen Dank an dieser Stelle.
Ja ich brauch ne andere Strategie weil Depressionen (Diagnose) und rauchstopp etwas schwieriger ist. Ich werde das Thema mit meiner Therapeutin angehen und es wohl mit Medikamenten nochmal probieren. Das waren auch meine Gedanken deshalb versuche ich es als nicht scheitern zu sehen sondern als etwas dazu gelernt.
Ich kann ja auch nix dafür, es gibt auch nicht soviel öffentliches Material dazu weil halt Depressionen noch ein Tabu ist.
Die Dame an der Hotline hat mich aber wirklich motiviert und mir weitere Hilfe angeboten danke :).
Vielleicht gibt es noch andere betroffene und mein Thema hilft jetzt und in Zukunft auch andere Menschen mit dieser Krankheit dann wäre es das alles wert gewesen.
Gute Nacht und viel kraft für alle die beim rauchstop dabei sind.
Manu
Guten Abend,
Danke für eure Antworten, nun ich werde mich erstmal aktiv zurück nehmen und über das erlebte nachdenken.
Ja ihr habt recht es ist nicht scheitern und ich werde es auch wieder probieren. Ich habe gemerkt ich benötige eine andere Strategie jetzt weiß ich ja das es nicht am körperlichen liegt.
Die Hotline werde ich ins Auge fassen.
Wenn ich eine Strategie gefunden habe werde ich sie gerne teilen, ich denke es ist ein Thema Depressionen und Sucht. Es kann nicht sein das wir abhängig bleiben müssen es muss was geben.
Liebe Grüße
Manu
Liebe Manu,
eine Bitte habe ich: bitte rede nicht von Scheitern. Du bist nicht gescheitert, es ist kein Scheitern, wenn der Rauchstopp noch nicht in die endgültigen Rauchfreiheit führt. Die Sucht ist so stark und gemein, daß sie uns Aufhörern viele Beine stellen kann. Da können auch hartgesottene Aufhörer stolpern oder auch mal Menschen, die schon lange aufgehört haben. Jeder Rauchstopp ist ein mutiger Schritt, allein der Entschluß schon! Wie kann man da von Scheitern reden. Bitte denke so nicht.
Ansonsten möchte ich Dich, wie schon meine Vorredner, auch gern einladen, noch ein wenig bei uns zu bleiben. Lies Dich doch hier durch das Forum. Vielleicht findest Du hier auch Inspiration für Dich, mit den Unwägbarkeiten umzugehen. Auch den Vorschlag, die Telefon-Hotline mal in Anspruch zu nehmen, finde ich super! Ich zitiere Phantom nochmal eben:
[quote="Phantom"]
Hey Manu
Bevor du gehst gebe doch der Telefonberatung noch eine Chance du hast doch nichts zu verlieren es kostet nichts und es kann nur besser werden
GlG Ralf
Rauchentwöhnung, Tel. 0 800 8 31 31 31* (Montags bis Donnerstags von 10 bis 22 Uhr, Freitags bis Sonntags von 10 bis 18 Uhr).
[/quote]
Vielleicht haben die erfahrenen Berater dort ja auch noch eine Idee für Dich.
Verliere Deinen Wunsch, Dein Ziel nicht aus den Augen. Aber mache Dir keinen Druck Manu. Komm auch gern jederzeit zum Austausch her, wenn Dir danach ist. Überlege es Dir - wir sind hier.
Viele Grüße und alles Gute sendet Dir
Lydia
Liebe Manu,
schade, dass du dich zur Zeit gesundheitlich nicht in der Lage fühlst den Rauchstopp durch zuziehen. Aber es kommen bestimmt wieder Zeiten, die es dir ermöglichen. Ich empfehle dir aus eigener Erfahrung, lasse dir Zeit und bleibe am Ball. Auch als noch rauchender Forumsteilnehmer bist du hier weiterhin herzlich willkommen.
Mit herzlichen Grüssen
Dagmar
...bevor du dich dazu entschließt zu gehen, um eventuell später wieder zu kommen – ich habe dir noch eine weitere private Nachricht geschrieben.
Liebe Grüße,
Leni
...ich habe bereits vor Jahren die goldene Nadel für "50 mal Rauchstop" bekommen!!!!!
Erstens: Es ist eine Kunst zu scheitern und Du bist trotzdem oder gerade deswegen ein sehr, sehr wertvoller Mensch!!!!
Zweitens: Seneca hat SICHER recht, wenn er sagt: Notwendigerweise hat einmal Erfolg, wer vieles versucht.
Du kommst wieder - ich weiß es.
und Du schaffst es - nicht heute, aber Du schaffst es - auch das weiß ich.
liebe Grüße - bis dann mal....
Bert
Hallo nochmal,
ich werde mich hier nochmal verabschieden.
Es ist kein kleiner Rückfall sondern scheitern. Ob ich es jemals schaffe weiß ich nicht, 2005 hatte ich schon mal für 4 Monate aufgehört und bin in eine tiefe Depression geschlittert und genau dieses Gefühl hab ich jetzt wieder da hilft kein Ablenken oder sowas wenn man aufsteht und schon weinen muss weil man auf der Welt ist.
Vielleicht schaffe ich es in meiner oder nach meiner Therapie oder auch nie. Für heute gebe ich erstmal auf, der körperliche Entzug ist nicht dass schlimme für mich sondern alles was nach 5 Tagen kommt.
Trotzdem Danke für Eure Mühe
Manu75
Hallo an alle,
jetzt fange ich schon zum 3 mal an hier zu schreiben, irgendwie haut mir der text immer ab.
danke erstmal für alle antworten tja eines zeigt mir das ganz deutlich ich sollte dringend etwas in meinem leben ändern zumindest an meinen Freizeitaktivitäten ich war die letzten 6 Jahre einfach so beschäftigt finanziell und psychisch zu überleben und dabei hat die ziggi mir meine leere gefühlt gefüllt.
Mein Geschäft ist im kosmetischen Bereich und da geht es darum, das ich eine gute Leistung vor allem aber ein gutes Gefühl verkaufe. Den meisten Leuten ist es doch egal wie es mir geht Hauptsache sie sind glücklich das ist einfach mal so. Wenn ich nicht da bin dann gehen die halt woanders hin.
Ich habe mich jetzt im Studio in 2 Kursen angemeldet um privat unter Leuten zu kommen. Das ich keine Familie habe gut daran ändert eine zigi auch nichts.
Ich verstehe jetzt was meine Therapeutin meinte, wenn ich aufhöre zu rauchen mach ich psychologisch gesehen ein Fass auf, jo da hat sie recht.
ich hab inzwischen 2 geraucht und die schachtel meiner Praktikantin mit gegeben. Werde nochmal in mich gehen ob ich das jetzt schaffen kann oder nicht auf einen klick brauche ich nicht warten der kommt nicht.
hm vielleicht war die erste Strategie nicht darüber zu reden doch die bessere, ich weiß es nicht ehrlich gesagt.
Liebe Grüße
Manu75
Liebe Manu,
Herzlich willkommen zurück. Persönliches Scheitern gehört zur Rauchbekämpfung. Es gehört zur Sucht. Davon können ich (45 Jahre Nikotinabhängigkeit) und andere Teilnehmer im Forum mit Sicherheit ganze Romane erzählen.
Es zeugt von grosser Stärke, dass du es erneut angehst und zu deinem Rückfall stehst.
Für mich waren Motivation und Frust Faktoren, die mir geholfen haben rauchfrei zu werden und bis jetzt rauchfrei zu bleiben. Zum Zeitpunkt des Aufhörens gab es für mich nur noch 2 Optionen [u](Jetzt[/u] Aufhören oder weiter Qualmen mit allen Konsequenzen).
Es war für mich mit allem Kampf und Krampf zu Beginn nicht leicht. Ein wenig gelitten habe ich schon. Mir hat Brigittes (Rauchfreilotsin) Tipp geholfen, Schmachtattacken mit einem "Jetzt nicht" auf "später" zu verlagern. Sätze, wie zB: eine kann nicht schaden, habe ich aus meinen Gedanken verbannt. Die "Eine" gibt es für mich nicht.
8 Tage sind doch schon ein Supereinstieg. Jetzt muss du weiter an deiner Rauchfreiheit arbeiten. Dazu wünsche ich dir Kraft, Ausdauer und positive Gedanken. Mittlerweile ist mir klar, dass ich mit der Qualmerei auch persönliche Stimmungstiefs weg gedrückt habe und diese zu Beginn eher der Sucht geschuldet waren.
Ich wünsche dir viel Erfolg.
LG Dagmar
Liebe Manu,
Kopf hoch, sei nicht traurig! Es geht immer weiter im Leben!
Du hattest vielleicht einen kleinen Rückfall, weil du in diesen Moment schwach warst, aber gleichzeitig warst du stark genug und hast die Zigarette wieder ausgedrückt. Du hast erkannt, dass die Zigarette keinen Einfluss darauf hat, ob du dich besser fühlst oder ähnliches. Das kannst du nur ganz allein beeinflussen!
Manu, du bist nicht allein! So ähnlich wie dir geht es tausend von Menschen da draußen. Dein Gefühlsleben hängt nicht von den Zigaretten ab. Du bestimmst ganz allein, wie du dich fühlen darfst.
Bitte denke nicht, dass die Tipps nur etwas für Familienmenschen mit einer Menge von Freunden etwas sind. Nein! Die Tipps sind für jedermann. Du darfst dich jetzt nur nicht in eine Krise stürzen und in Selbstmitleid baden und denken, dass eh alles scheißegal ist. Das ist es nämlich nicht!
Motiviere dich! Motiviere dich jeden Tag ein bisschen mehr und du wirst sehen, es wird besser gehen. Schritt für Schritt.
Dein Geschäft zum Beispiel. Das sollte doch schon eine Motivation für sich sein.
Was besitzt du denn für ein Laden?
...so zu tun, als wärst du happy musst du auch als Geschäftsinhaberin nicht. Klar du musst freundlich sein, dass ist logisch. Erntest du schräge Blicke von deinen Kunden? Das ist normal, die wissen ja nicht warum du so traurig schaust. Und du wirst dich gleich viel besser fühlen wenn du zu solch einem Kunden sagst: es ist mir wirklich eine Freude Sie in meinem Geschäft begrüßen zu dürfen. Ich bin ganz für Sie da, jedoch heute etwas traurig, ich versuche mit den Rauchen aufzuhören, hatte heute aber einen kleinen Rückfall.
Ich bin mir sicher, dass die Hälfte deiner Kundschaft aus dem Staunen nicht herauskommen wird, ganz einfach weil die Menschheit verlernt hat, Gefühle offen zu zeigen und darüber auch noch zu sprechen. Weiter bin ich mir sicher, dass wenn du es nicht mit Unmenschen zu tun hast, Komplimente und Verständnis ernten wirst!
Stay strong!
Liebe Grüße,
Leni
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