03.07.2026
00:01 Uhrbearbeitet:
03.07.2026
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Ihr habt diesen Satz bestimmt auch schon einmal gehört: [i]„Ich rauche gern“.[/i]
In der Regel äußern ihn Menschen, die (noch) relativ weit weg sind von einem Rauchstopp. Die Älteren unter uns erinnern sich möglicherweise auch an eine Zigarettenwerbung mit genau dieser Aussage. Gezeigt wurden attraktive Personen, mit einer Zigarette in der Hand und der Werbebotschaft [i]„Ich rauche gerne“.[/i]
Menschen hingegen, die erfolgreich aufgehört haben zu rauchen, sind im Rückblick oftmals kritisch mit sich selbst, wenn sie an genau diesen Satz denken, den sie früher so ganz selbstverständlich gesagt und oftmals auch gefühlt haben:[i] „Habe ich damals wirklich gerne geraucht?“.[/i]
Wir finden, dass dieser Satz zu interessanten Diskussionen einladen kann: Ist (bzw. war) es tatsächlich Genuss, zu rauchen – oder handelte es sich eher um ein eingespieltes Ritual, das sich wie ein verlässlicher Begleiter anfühlte? Schließlich weisen Fachleute regelmäßig darauf hin, dass psychische Abhängigkeit unterschwellig funktioniert. Das Gehirn koppelt bestimmte Situationen – Stress, Pausen, Einsamkeit, Belohnung – an die schnelle Wirkung von Nikotin. Dadurch entsteht das Gefühl, eine Zigarette würde tatsächlich „helfen“ oder „gut tun“. In der Regel löst sie vor allem den inneren Druck, der sich durch den abgesunken Nikotinspiegel im Blut aufgebaut hat.
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Wie seht ihr das?[/b]
Habt ihr selbst früher gesagt, dass ihr „gern“ raucht?
Was hat euch zu diesem Gefühl gebracht? Wie seht ihr das heute? Was hat sich verändert? Welche neuen Strategien oder Ersatzrituale habt ihr für euch entdeckt – welchen neuen Genuss? Und an welchen Stellen im Leben fühlt es sich möglicherweise immer noch an wie ein „Verzicht“, nicht mehr zu rauchen?
Wir freuen uns auf eure Perspektiven und Erfahrungen!
Herzliche Grüße,
vom rauchfrei-Team