03.07.2026 00:01

„Ich rauche gern“. Wirklich?

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15Beiträge
31.08.2026
12:31 Uhr
Ob ich gerne geraucht hab? Ich versuche hier hin und her zu überlegen aber es gibt nur 1 Antwort: Ja die meiste Zeit habe ich gern geraucht. Habe ich das wirklich? Das Warum...fragt man nicht zumindest nicht als Raucher. Ich bin aufgestanden hab eine geraucht, habe Zähne geputzt bin zur Kaffee Maschine und habe wieder eine geraucht. 2 Zigaretten in 15 Minuten, nach dem aufstehen, das Gefühl ich hab das gern gemacht, der Tag beginnt. Mittagspause, essen machen, Serie/Youtube Video anschauen alles was so in 45 Minuten möglich ist. 15-30 Minuten Powernap auf der Couch. Aufstehen Kaffee rauslassen, auf den Balkon 2 Zigaretten, der Nachmittag startet, das Gefühl ich hab die gern geraucht! Abend der Tag ist rum, Arbeit erledigt, Sport hinter sich gebracht, man ist auf dem Weg ins Bett, ich geh aber nicht nach Links Richtung Bett sondern noch einmal rechts zum Balkon, gerne rauchte ich die Abschluss Zigarette die den Tag abrundete und mir sagte "So nun kannst du beruhigt schlafen" gehen. Das sind 3 Punkte eines Tages wo ich sage, ja die habe ich gerne geraucht. Die Zigaretten dazwischen? Sind mir nicht mehr aufgefallen, erst als ich letztes Jahr mal zählte und gemerkt habe das ich ca. alle 30 Minuten eine anzünde...… Von den 30 Stück am Tag hab ich die 5 gerne geraucht, dazwischen waren auch welche die ich gerne geraucht habe, aber eben Rückblickend nicht alle. Jede Zigarette die man raucht dient nur einem, das ist mir bewusst geworden, das Sie nur die Entzugserscheinungen lindert für eine gewisse Zeit. Im Endeffekt sind es zu viele die man nicht gerne raucht ;) GLG Bartman
30.08.2026
14:07 Uhr
So, heute im Wald dachte ich mal wieder über diese Frage nach: Ehrliche Antwort noch immer: JA, ich würde gerne rauchen, ABER: :flowerblue: NUR, wenn es der Gesundheit nicht schaden würde :flowerblue:: NUR, wenn tageweise ohne Selbstgedrehte kein Problem wären, d.h. ich problemlos länger Zugreisen machen könnte. :flowerblue: NUR, wenn mein Mund nicht einem Aschenbecher gleichkommen würde :flowerblue: NUR, wenn ich niemanden mit dem Rauch stören würde :flowerblue: UND SO WEITER Resümee: Ich rauche doch nicht gern, weil meine Nika:nikotinteufelch mein Leben VIEL zu sehr einschränkt.
30.08.2026
13:43 Uhr
bearbeitet:
30.08.2026
13:44 Uhr
Hallo Rolf, danke für deine Worte. Ich gebe sie dann mal an Tatjana (tatipe8 ) weiter 😉. Ich wünsche euch allen einen schönen Sonntag. LG Kyra
30.08.2026
12:06 Uhr
[quote=Eva1959 | 27.08.2026 08:22] Hallo tatipe8, Was für ein toller, sehr treffender Text. Ich gratuliere dir, dass du den Ausstieg geschafft hast, und ich wünsche dir für den weiteren Weg viel Kraft, Sturheit und Durchhaltevermögen. Liebe Grüße Eva1959 [/quote] Hallo Kyra, top beschrieben - bei mir the same. Ich habe lange gebraucht ,um mein geändertes Rachverhalten zu bemerken - von ich rauche mal eine Zigarette zu die Kippe brennt sofort, wenn ich kann. Als ich es endlich gespürt habe , hat es mich gestört. Danke für Deine Beschreibung VG der Rolf
29.08.2026
20:50 Uhr
Hallo Zusammen, die Frage beschäftigt mich schon eine ganze Weile. Ich habe, wie viele, im Jugendalter angefangen und weiß noch ganz genau, dass die ersten Zigaretten in keiner Weise geschmeckt haben. Meine Eltern (beide Raucher, wie auch der Rest der Familie) hatten mir zum 18. Geburtstag sogar ein Auto versprochen, wenn ich nicht rauchen würde. Tatsächlich wusste ich es besser und habe natürlich kein Auto bekommen...Heute habe ich 47 Jahre "Raucherkarriere" hinter mir mit dem entsprechenden Resultat COPD. Trotzdem kann ich immer noch nicht sagen, dass ich Rauchen verabscheue. Rauche ich gerne? Eigentlich nicht, es gibt mir nicht mehr diesen Kick und ich habe das Gefühl, dass die wenigen Zigaretten, die ich noch rauche, immer kürzer werden. Das es eine Sucht ist, war mir schon lange klar. Der Verstand (und die Ärzte) sagen "Höre sofort auf", aber trotzdem kriege ich die Kurve nicht wirklich. Das einzig positive ist, dass ich die Gewohnheitszigaretten, die man einfach mal so raucht, problemlos weglassen kann. Aber das Nikotinmonster in mir gibt keine Ruhe, so dass ich, statt zu kämpfen, den einfachen Weg gehe und eine rauche - wirklich traurig. Aber ich gebe die Hoffnung nicht auf, dass ich es in hoffentlich allzuferner Zukunft doch noch schaffe, rauchfrei zu bleiben.
29.08.2026
10:59 Uhr
Liebe Kyra, was für eine ehrliche Reflexion. Ich finde besonders toll, wie eindeutig du zwischen dem vermeintlichen Genuss und der Sucht unterscheidest. Du hast viel auf deinem Weg zur rauchfreiheit gelernt! Gerne Nichtmehrraucherin zu sein, ist das Schönste daran. Darauf kannst du stolz sein. :balloonsheart::sun-2: Liebe Grüße von Sophia
29.08.2026
01:41 Uhr
Ich habe über die Frage längere Zeit nachgedacht und muss sagen, dass die Antwort nicht einfach ist. Meine erste Zigarette rauchte ich mit 14 Jahren, weil ich in einer neuen Schule, einer neuen Klasse dazu gehören wollte. Oberflächlich gesehen gelang es mir, weil die anderen mich dafür bewunderten, dass ich eine Selbstgedrehte sofort auf Lunge rauchte. Dabei hielt ich den Rauch im Mund, atmete durch die Nase ein und dann den Rauch beim Ausatmen mit aus. Als ich Anschluss bei anderen nicht rauchenden Klassenkameradinnen fand, hörte ich auf zu rauchen. Habe ich in der Zeit bis dahin gern geraucht? Wohl eher nein. Es war notwendig, um mich nicht als Versagerin und Außenseiterin zu fühlen, Ich fing mit knapp 16 Jahren wieder an, als ich in meiner Freizeit über meinen Bruder in eine Clique kam. Wir trafen uns an den Wochenenden reihum in Partykellern, tranken ein Bier und rauchten. Wir hatten regelmäßige Partys mit Alkohol, Zigaretten und Musik. Wir unternahmen Maigänge mit Bollerwagen voll mit Getränken, rauchten, tranken, lachten, feierten. Habe ich in der Zeit gern geraucht? Ja, ich fühlte mich als Teil eines Ganzen, fühlte mich auch erwachsen und es war irgendwie cool. Anfangs schnorrte ich bei anderen. Als die Menge stieg, kauften eine Freundin und ich gemeinsam eine Schachtel, die wir unterwegs versteckten. Dann hatte ich meine eigenen Zigaretten, stieg auf Tabak um, als die Fertigen zu teuer wurden. Ich durfte regelmäßig meine Eltern beim Nachhausekommen anhauchen und regelmäßig hielt mir mein Vater einen ellenlangen Vortrag über die Gefährlichkeit des Rauchens - mit Zigarette in der Hand und vernebeltem Wohnzimmer. Habe ich in der Zeit gern geraucht? Ich weiß es nicht, da ich da schon süchtig war. Ich denke aus heutiger Sicht, dass mein Suchthirn mir einredete, gerne zu rauchen, damit ich mich nicht mit den Gefahren des Rauchens und einem daraus resultierenden Rauchstopp auseinandersetzen musste. Es gab danach Zeiten, in denen ich erneut nicht rauchte, die jedoch nicht von Dauer waren, da es sich entweder um unbedingte vorübergehende Notwendigkeiten wie Schwangerschaften oder um halbherzige Versuche handelte. Als ich dann wieder rauchte, freute ich mich auf die Zigarette zum Kaffee, auf die Zigarette nach dem Essen, auf die Zigarette nach getaner Arbeit. Ich freute mich auf die entspannende Wirkung des Rauchens bei Stress, auf die konzentrationsfördernde Wirkung der Zigarette beim Lernen oder bei der Ausarbeitung irgendwelcher Abhandlungen. Rauchte ich da gerne? Auf jeden Fall war ich davon überzeugt. Auf der anderen Seite erinnere ich mich an die Zigarette, die ich mir ansteckte, bevor die Autotür bei einem Stopp zu war, an die Zigarette, nachdem ich den ersten Fuß aus einem Gebäude gesetzt hatte, an die hastig gerauchten Zigaretten auf dem Weg irgendwohin, an die immer größere Unruhe, wenn ich nicht rauchen konnte. Habe ich gerne geraucht? Nein, das war reines Zwangsrauchen und hatte nichts mehr mit Genuss zu tun. Abschließend würde ich aus heutiger Kenntnis antworten: Ich rauchte, um damit Ziele zu erreichen. Ich rauchte, um unbewusst beginnenden Entzugserscheinungen entgegenzuwirken. Ich bildete mir lediglich, aber sehr überzeugend ein, gerne geraucht zu haben, obwohl ich einfach nur süchtig war. Eins weiß ich wiederum mit Sicherheit: Ich bin gerne Nichtmehrraucherin. Und das bilde ich mir nicht ein.
27.08.2026
08:22 Uhr
Hallo tatipe8, Was für ein toller, sehr treffender Text. Ich gratuliere dir, dass du den Ausstieg geschafft hast, und ich wünsche dir für den weiteren Weg viel Kraft, Sturheit und Durchhaltevermögen. Liebe Grüße Eva1959
26.07.2026
22:28 Uhr
Jede Zigarette, jeden Zug habe ich genossen. Die Geräusche der Verpackung (damals rauchte ich das "Wüstenpferd mit zwei Höckern" in der weichen Packung. Den Geruch der frisch aus der Verpackung rausgeholten Zigarette, ich fühle heute noch, wie sich damals der Filter angefühlt und geschmeckt hat, als ich die Kippe zwischen die Lippen klemmte, während mir der Geruch des Benzins aus meinem "Zipilein" entgegenkam, als ich es aufhob vom Tisch. "Klack" - Deckel auf. "Ratsch" - Das Zündrad gedreht. "Wum" - die Flamme. Der erste lange Zug an der Zigarette, das Knistern des Papiers und der leichte Geschmack nach Benzin mit der Flamme aufgenommen. Ich erinnere mich an den Geschmack, als ich mit dem Rauch noch genüsslich im Mund spielte bevor ich ihn, fast schon traurig, wieder ausatmete. Irgendwann fing ich an Kaffee zu trinken....Wow...diese Geschmacksexplosion: Ein Schluck, ein Zug... Ich liebte es zu rauchen, ich freute mich auf diesen Geschmack und Geruch... Viele Jahre später fing es an mich zu stören, dass ich so grandig wurde, wenn die Schachtel sich dem Ende neigte und keine Reserveschachtel da war. Ich [b]"WOLLTE"[/b] 4 Stück morgens, 2 zusammen mit dem Kaffee, dann richte ich mich, rauche die dritte mit dem Restkaffee und fahre los zur Arbeit. An der ersten Kreuzung mache ich mir die vierte an, bis ich die ausgeraucht habe war ich am Kiosk, hielt kurz an und holte mir meine Schachteln. Das ich da, schon längst abhängig war, ignorierte ich und behauptete weiterhin, dass mir die Zigarette schmeckt und ich keinen Grund zum aufhören sehe. Eines Tages fing ich einen riesen Streit mit meinem damaligen Mann an, weil mir die die Kippen am ausgehen waren und ich sie auf 4 abgezählt habe für den kommenden Morgen und er, da seine Schachtel auch leer war, eine von meinen genommen hat. Ich hatte also nur 3 anstatt 4 Zigaretten für den kommenden Morgen. Ich hatte eine extreme Wut auf ihn, einen richtigen Hass in diesem Moment...schlimme Sachen hab ich ihm in diesem panischen Suchtanfall gesagt. Ich stieg ins Auto und fuhr zur Tankstelle um mir eine Schachtel zu kaufen. Erst als ich die neue Schachtel in den Händen hielt und meine vierte Zigarette für den Morgen gesichert war, verschwand meine Panik. Das war pure Panik gewesen, dass ich meine Sucht nicht werde befriedigen können. In diesem Moment wurde mir klar, ich WILL nicht ich [b]"BRAUCHE"[/b] es!!! Das war vor ungefähr 15 Jahren. 15 Jahre lang, weiß ich dass ich süchtig bin. 15 Jahre lang, schmeckt mir die Zigaretten nicht mehr, irgendetwas hat sich an dem besagten Abend in meinem Kopf umgestellt. 15 Jahre, sage ich mir jeden Tag, dass ich mein Leben nicht von der Sucht bestimmen lassen will, dass ich aufhören möchte, aufhören muss. Ja, ich habe gerne geraucht, bis ich realisiert habe, dass nicht ich die Zigarette rauche, sondern sie mich, mit jedem Zug.
23.07.2026
18:52 Uhr
Hallo Zusammen, ich bin Tanja und erst seit 23 Stunden rauchfrei. An den Satz "ich rauche gern" kann ich mich nicht nur gut erinnern, ich habe ihn vor ein paar Tagen selber noch von mir gegeben und war felsenfest überzeugt davon. Es ist nicht das erste Mal, dass ich die Nikotinknechtschaft beenden möchte. Der Entzug ist bei mir immer relativ schnell durch, wenige Tage. Aber das Ritual um die Zigarette triggert bei mir ganz klar das Belohnungssystem. Ähnlich wie Schokolade, die bekanntlich glücklich macht. Da ich sowieso schon barocke Formen habe, wäre es kontraproduktiv, Zigaretten durch Schoki zu ersetzen. Sobald ich nicht mehr durch einen Strohhalm atme, möchte ich mir meine Endorphine wieder über Bewegung holen. Ich hoffe, das klappt, da ich eine neurologische Erkrankung habe, die es mir oft unmöglich macht, Sport zu machen, da ich mit Schmerzen zahle. Aber - wie schon beim letzten Mal kribblen meine Nervenenden und ich hoffe, dass sie sich vom Gift erholen und mir erlauben, mich wieder mehr zu bewegen. Vor 2021 war ich bis zu 3 x die Woche im Ausdauersport. Heute japse ich nach 10 Treppen. Impfschaden? Gut möglich. Die Weißkittel geben nichts offiziell zu, nicken aber bedächtig mit dem Satz: "Das lässt sich heute nicht mehr feststellen." Aber lassen wir das. Ich will atmen! Song des Tages: "What a difference a day made"
19.07.2026
12:32 Uhr
bearbeitet:
19.07.2026
15:00 Uhr
Ein herzliches Hallo, allen Wegbegleitern und Nicht-Mehr-Rauchern. Wieder so eine Überschrift, an der ich nicht vorbeikomme.😉 Als ich das jetzt gelesen habe, wurde ich gedanklich viele Jahre zurückversetzt, in eine andere Zeit meines Lebens. Ich sitze in München in der S-Bahn. Entlang der Bahnstrecke gab es ja viele Werbeplakate. Unter anderem wurde ein Zigarettenmarke beworben mit dem Slogan „...ich rauche gern“. Tatsächlich triggern mich meine Gedanken jetzt ein wenig, denn genau dieses Gefühl hatte ich zu jener Zeit; " ja, ich rauche gern", waren meine Gedanken und den Zwischenstopp den ich täglich einlegen musste, um in eine andere Bahn umzusteigen, hatte ich natürlich genutzt, um schnell eine Zigarette zu rauchen. Aus heutiger Sicht ist mir schon bewusst, warum ich damals diesen Satz eins zu eins bejahen konnte. Das klicken des Feuerzeugs, der erste Zug von der Zigarette, er hat mir schließlich dieses wohlige Gefühl gegeben, dass der Suchtdruck, der ja die meiste Zeit des Tages vorhanden war, sofort verschwunden ist. Wenn jemand sagt, so war oder ist das nicht bei mir, dann will ich nur daran erinnern, welche Gedanken uns den gesamten Tag begleiten...hab ich ausreichend Zigaretten - wo ist schon wieder das Feuerzeug - wann ist die nächste Pause - im Büro ist Rauchverbot - in den Zügen gab es nur noch Nichtraucher-Abteile, schrecklich :cry: Mannomann, geht es mir heute gut. Das beste ist, ich kann wieder frei atmen und das schon eine ganze Weile. Mein Fazit: Ich kann gesund alt werden, ohne diese „Sargnägel“! [SIZE=4]:tanzendepinguin[/SIZE] Liebe Grüße von einer glücklichen Nicht-Mehr-Raucherin und einen schönen Sonntag wünscht Euch allen Herta
19.07.2026
10:22 Uhr
Hallo zusammen, lasst mich bitte mit einem Zitat beginnen. Gefragt wurde: "Habt ihr selbst früher gesagt, dass ihr „gern“ raucht? Was hat euch zu diesem Gefühl gebracht? Wie seht ihr das heute? Was hat sich verändert? Welche neuen Strategien oder Ersatzrituale habt ihr für euch entdeckt – welchen neuen Genuss? Und an welchen Stellen im Leben fühlt es sich möglicherweise immer noch an wie ein „Verzicht“, nicht mehr zu rauchen?" Ja, das habe ich oft gesagt. Das habe ich gesagt, wenn ich im Oktober abends der vielen Kleidungsschichten wegen verschwitzt am Strand ankam, der schweren Bollerwagen mit der Angelausrüstung hinter mir her ziehend. Die Angeln wurden erst fertig gemacht, ausgeworfen, im Tripod abgelegt, alles nötige bereitsgestellt. Und dann kam der große Augenblick des Zigarillos, dazu eine Tasse Kaffee aus der Thermokanne, nun konnte die Angelnacht an der Nordsee beginnen. Der erste Zug wurde tief inhaliert und mit geschlossenen Augen ganz langsam wieder ausgeatmet. Oder die, wie wir sie intern nannten, die Dekompressionszigarette, die bei mir stets ein Zigarillo war, da ich vor vielen Jahren auf Zigarillos umgestiegen war. Nach dem Tauchgang unter Wasser kam man wieder an die Oberfläche, tauchte aus und befreite sich erst mal von all der schweren Austüstung, die nass gut und gerne 60 bis 80 Kilo wiegen kann. Und dann erst mal das Logbuch rausgeholt, aber auch die Packung, einen Zigarillo angesteckt und diesen rauchend die Eintragungen ins Logbuch gemacht, oder die Eintragungen des Tauchbuddies quittiert und bestätigt. Heute, nach meinen ersten vier Jahren als Nicht-mehr-Raucher weiß ich: es geht auch ohne, sehr gut sogar. Die Jod haltige Luft der Nordsee kann man ohne Zigarillo viel besser genießen. Sicher, an den ersten Abenden, wenn ich zum Brandungsangeln rausfuhr, fehlte etwas. Aber ich fand schnell mein Mittel der Kompensation. Ein Apfel statt dessen gegessen und english gedacht: An apple per day keeps doc away. Heute weiß ich, dass all die vielen Schlüsselszenen, die mich triggerten, gut ersetzt werden können mir anderen Ersatzhandlungen. Aber dieses Wissen muss man sich a) erst erarbeiten, jedger reagiert anders, und be muss myn es sich dann verinnerlichen. Und in den beiden Arbeitsschritten liegt die große Hürde auf dem Weg in die Rauchfreiheit. Soviel zu meinen Gedanken dazu.
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