Liebe Sigrid,
[quote="lioneye"]
... da hat das Kauen auf einem Bleistift gut geholfen (der ist jetzt Müllreif),
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da mußte ich zwar herzlich lachen ("...morgens leuchtet die Sonne hell auf die Bißwunden an meinem Bettgestell..."), aber - völlig egal, hauptsache nicht geraucht oder? Der Zweck heiligt die Mittel. (Wenn Du auf Bleistiften herumkauen darfst, dürftest Du dann vielleicht Luft durch einen abgeschnittenen Strohhalm "rauchen"? Ist ebenfalls als Ersatzhandlung geeignet, könnte jedoch dem Bleistiftverschleiß entgegenwirken...)
Natürlich gibt es noch Schmachter Sigrid. Das liegt in der Natur der Sache: Elf rauchfreie Tage sind in der ersten Zeit eine Riesenleistung, das braucht überhaupt nicht infrage gestellt werden! Aber Du schaffst Dir nicht in elf Tagen eine so mächtige Sucht aus den Knochen, die Du über lange Jahre hinweg fettgefüttert hast. Da bitte ich Dich um Geduld. Es wird noch Schmachtattacken geben, aber erstens zeigst Du, daß Du mit ihnen fertig wirst. Und zweitens bleibt es nicht für immer so. Sie hören auf - schon bevor die Entwöhnung abgeschlossen ist, wirst Du schmachtfreie Zeit erleben, in der Du Kraft schöpfen und Dich auf die Freiheit freuen kannst, die Dich nach erfolgter Entwöhnung erwartet. Ist das nicht eine Perspektive?
Mensch zur Belohnung ausfliegen ist doch ein tolles Ziel! Dafür lohnt sich´s doch schon, rauchfrei zu bleiben, stimmt's? Das ist eine gute Motivationsmethode. Hierbei wünsche ich Dir viel Spaß. Viele Grüße von
Lydia