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Hier vorab mal ein Auszug ....
Tipps bei Verlangensattacken
Gelegentliche Lust auf eine Zigarette ist nach einem Rauchstopp normal.
Solche Verlangensattacken dauern meist nur kurz im Vergleich zu den Zeiträumen, in denen Sie keine Lust mehr auf eine Zigarette verspüren. Nach 30 Sekunden bis drei Minuten lässt das Verlangen fast immer nach.
Es gibt einige Tipps, um der plötzlichen Lust auf eine Zigarette zu widerstehen:
Halten Sie gesunde Ersatzmittel bereit, die Sie statt der Zigarette zwischen die Lippen stecken können: leckeres Obst oder Gemüse, Nüsse, Kaugummis usw.
Durchbrechen Sie alte Routinen und ändern Sie Gewohnheiten. Essen Sie beispielsweise mittags an einem anderen Ort, wenn dieser eng mit dem Rauchen verknüpft war. Beschäftigen Sie sich unter Alltagscheck mit eventuell noch bestehenden Fallgruben oder Stolpersteinen.
Leicht zu merken sind die vier A-Tipps:
1. Aufschieben
Das Verlangen wird auch ohne Zigarette vorbeigehen. Atmen Sie zum Beispiel zehnmal tief durch. Der Wunsch nach einer Zigarette wird allmählich schwächer. Oder machen Sie eine Entspannungsübung, zum Beispiel indem Sie einzelne Muskelgruppen wechselweise an- und entspannen (progressive Muskelrelaxation nach Jacobson). Nach der Entspannungsübung „schwenken“ Sie dann um und beschäftigen sich mit etwas ganz anderem (siehe auch vierter Tipp: Ablenken)
2. Ausweichen
Gehen Sie vorausschauend kritischen Situationen, wie Raucherpausen oder
Kneipenrunden, eine Zeit lang aus dem Weg. Geben Sie anderen, z. B. Kolleginnen und Kollegen, einen Hinweis, dass diese Situationen für Sie noch schwierig sind, und bitten Sie gegebenenfalls um Hilfe (z. B. keine Zigarette anbieten).
3. Abhauen
Entfernen Sie sich z. B. einfach aus einer Gruppe von Rauchenden bis Sie sich wieder besser fühlen. Ziehen Sie sich für einen Moment zurück und befolgen Sie Tipp 4.
4. Ablenken
Ersetzen Sie das Rauchen bewusst durch andere Tätigkeiten, die Spaß machen, Sie ablenken und auf keinen Fall mit dem Rauchen vereinbar sind. Rufen Sie beispielsweise jemanden an, der Sie auf Ihrem Weg in die Rauchfreiheit unterstützt hat. Wenn Sie zu Hause sind, können Sie auch für einige Minuten duschen. Oder machen Sie eine Atemübung. Legen Sie sich auf den Boden und entspannen Sie sich. In jedem Fall sollte die Tätigkeit ein angenehmes Gefühl in Ihnen auslösen.
Für eine weitergehende Beratung, die auf ihre persönliche Situation zugeschnitten ist, empfehlen wir Ihnen das BZgA–Beratungstelefon.
BZgA-Beratungstelefon zur Rauchentwöhnung, Tel. 0 800 8 31 31 31* (Montags bis Donnerstags von 10 bis 22 Uhr, Freitags bis Sonntags von 10 bis 18 Uhr).
* kostenfreie Servicenummer
VG Hans
Hallo Felix
Erst mal ein Herzliches Willkommen hier bei uns ...:gemeinschaft: in der Rauchfrei Gemeinschaft !
Nur Nikotin Abhängig ja könnte man geschönt so sagen .... Ich nenne es beim Namen Wir Du Ich sind Süchtig und Grade am Anfang würde man alles tun für eine Kippe oder nur ein Zug .....
Wenn du dir das mal vor dein Geistiges Auge holst was da drin ist in einer Kippe an Inhaltstoffen .....Blausäuere Arsen Rattengift und ... Ja und das nimmt man Freiwillig weil es ja so Cool ist ...Früher über den Jordan zu Gehen...
Schön Das Du hier bist auch Du schaffst das ...Wenn Du willst es echt willst .
Hier sind viele Nette liebe Mitstreiter unterwegs die Dir Gerne zur Seite Stehn werden.
VG Hans:flowerblue:
Hallo,
ich bin Felix, 35 Jahre alt und seit über 20 Jahren Raucher. Ich nutze jetzt erstmalig das Forum um mir Luft zu machen und mich möglichst mit anderen über ihre (vergangene) Sucht zum Nikotin zu unterhalten. Vielleicht hilft es mir ja.
Seit Ende 2018 versuche ich nun schon der Lage Herr zu werden und mich dem Nikotin zu entziehen. Erste Erfolge hatte ich mit Nikotinkaugummis. Das ging über Monate gut. Als ich aber ein Buch gelesen hatte und merkte, dass ich im Grunde „nur“ Nikotinabhängig bin, probierte ich es mit der Nullpunktmethode und war 6 Wochen komplett frei davon.
Ich muss dazu sagen, dass diese 6 Wochen während meines Homeoffice zu Stande kam (dank COVID). Ich ging so gut wie jede Stunde spazieren und arbeitete ein Haufen Minusstunden zusammen. Aber ich war schon nach einer Woche über den gröbstenMist hinweg. Die Attacken kamen dann meist nur noch am Wochenende, was ich unter Kontrolle hatte. Ich will nicht über den Rückfall sprechen, da das wirklich einem Klischee entspricht. Es war auch nur eine und es ging dann nochmal zwei Wochen gut. Dann wieder eine und eine Woche rauchfrei. Danach bin ich dann wieder zum altgewohnten zurückgekehrt.
Was ich aber seit diesem letzten wirklich guten Versuch nicht wieder hinbekomme, wenigstens eine Woche rauchfrei zu bleiben. Selbst mit Kaugummis schaffe ich gerade mal ein paar Tage.
Was ich nicht verstehe ist, dass ich wirklich überzeugt bin damit Schluss zu machen und nicht mal 48 Stunden später hat sich alles in meinem Kopf gedreht und die Sinnhaftigkeit meines Entzugs erscheint mir lächerlich. Geht/ging es euch da genauso?
Ich kann mir absolut nicht erklären, wie ich es geschafft habe 6 Wochen davon loszukommen. Ich weiß jetzt, dass es auch ohne geht, aber die Sucht macht mich fertig.
Kann mir da jmd. weiterhelfen?
Danke schonmal und liebe Grüße,
Felix
P.s. Ich rauche eine Schachtel oder mehr am Tag.
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