Guten Morgen liebe Daufi,
wow, bei dir gibts ja in Kürze eine große Party!
Freu , freu, freu :riesengrinser::riesengrinser::riesengrinser:
Wünsche dir einen schönen Diensstag! :heart:
Herzliche Grüße
Wilma:smileumarmung:
den spruch finde ich gut aus dem Netz....
"Das Rauchen war nur eine Kettenreaktion.
So lange sie läuft, steckt man drin.
Sobald man sie unterbricht, ist man frei."
lg daufi
Liebe Daufi,
wir haben es ganz bestimmt geschafft.
:PDu hast bald die Jahresmarke erreicht freu freu freu
Wir führen ein ganz normales Leben ohne Sucht und schlechtes Gewissen.
Kannst Du denn jetzt wieder besser schlafen?:sleep:
Hab ein neues Zaubermittel: Isoflavonoide habe ich mir geholt, wegen meiner Hitzewallungen (Wechseljahre) und merke, dass´auch der Schlaf sich ganz normal und natürlich ohne weiter Mittel einfindet.
Bleibe weiter so schlumpfig :bang:
daufi, kann das sein daß Du gerade irgendwie Leidensdruck diesbezüglich hast? Meine Gedanken zu dem Thema hab ich ja schon mal hier formuliert, deshalb verschone ich Dich jetzt zumindest damit.
Deine wiederholte Rückfrage zu dem Thema gibt mir jedoch zu denken.
Kannst Du Dir wohl grad nicht vorstellen, daß das Leben ohne Fluppe sich mal normal anfühlen könnte? Daß aus dem "Ausnahmezustand" des Aufhörens mal ein Normalzustand des Nichtmehrrauchens wird? Hast Du Befürchtungen, daß Dir die Sucht jeden Tag, jede Stunde präsent sein wird und Du Dich ewig dagegen anstemmen mußt? Ewig damit auseinandersetzen?
Mußt Du nicht.
In den elf Jahren, die ich es geschafft habe, nicht zu rauchen, hab ich auch nicht permanent gekämpft, ans Rauchen gedacht, den Stengel verteufelt und ständig einen präsenten Gegner bekämpft. Was ich heute weiß ist, daß wir immer aufpassen müssen, daß uns nicht einer dieser schwachen Momente (Momente! es sind nur Momente!) erwischt und daß wir uns niemals einbilden dürfen, eine ginge schon.
Aber daufi, es bleibt kein Kampf, es bleibt nicht dauerpräsent. Was meine Meinung zu "geschafft haben" angeht, das roll ich jetzt nicht nochmal auf, das habe ich in einem früheren Post schon getan. Aber irgendwann wird es nicht mehr der Ausnahmezustand sein. Kann vielleicht auch noch ein wenig dauern (ich weiß noch, beim letzten Einjährigen habe ich meinem damals neuen Chef total stolz erzählt, daß ich heute vor einem Jahr das Rauchen aufgegeben habe, der hat damit gar nichts anfangen können :riesengrinser:, aber für mich war das damals noch eine Riesensache), aber irgendwann ist der Ausnahmezustand vorbei.
Aufpassen ja. Immer. Dauerpräsenz des Themas im Nacken hört auf. Kämpfen nein, irgendwann nicht mehr. Und ja, irgendwann fühlt es sich normal an. Und da will ich auch wieder hin. Und aus meiner Erfahrung weiß ich, ich komm da auch wieder hin. Und Du höchstwahrscheinlich noch vor mir.
Ich hoffe, diese Perspektive hilft Dir irgendwie ein bißchen weiter. Viele Grüße,
Miezhaus
Oh Daufi
[b][size=2]190 TAGE[/size][/b]
:island: Warst Du schon auf Andys Trauminsel?
Nimm ein Stück Torte und genieße deinen Erfolg.
Liebe Grüße aus Schlumpfhausen:smileumarmung:
Hallo Daufi,
wirklich ein Supersatz, aber man muß halt differenzieren, was mit "geschafft" gemeint ist: die Sucht abzuschütteln oder nicht mehr zu rauchen.
Ich persönlich glaube, daß es keiner von uns hier mehr schaffen kann, Nichtraucher zu werden, da inzwischen auch ich die Annahme vertrete, daß ein Raucher, der aufgehört hat, kein Nichtraucher ist, sondern ein Raucher, der nicht mehr raucht.
[quote="ste.kle"]
Allerdings kenne ich genügend die so dumm waren und haben nach 2 oder mehr Jahren wieder angefangen.
[/quote]
Richtig. Muß ich mir selber auch auf die Fahnen schreiben. Bloß daß es bei mir 11 Jahre gedauert hat :bang: Also: Geschafft? Sucht weg? Könnte man annehmen nach so langer Zeit, aber das ist ein Trugschluß. Die Sucht wird immer da sein, wo sie mal war, dem einen wird sie tiefer in den Knochen stecken, dem anderen halt nicht so, aber sie wird immer da sein. Die abzuschütteln kann man m.E. nach nicht mehr schaffen.
Die Frage ist bloß, ob wir es hinkriegen, ihr nicht mehr zu erliegen. Aber ich meine, das sollte gehen. Das zeigen mir die elf Jahre, die ich nicht geraucht hatte. Ich passe zukünftig besser auf, daß ich nicht nochmal auf die Sucht reinfalle, nutze meine Erfahrungen und versuche, nie mehr zu vergessen, daß ich immer anfällig sein werde und es nur einen Weg gibt: keine einzige Zigarette mehr. Also das, denke ich, kann man schaffen.
Deshalb lohnt es sich trotzdem weiterhin, nicht aufzugeben und immer auf der Hut zu sein. Dir und allen anderen Aufhörwilligen weiterhin viel Erfolg, und Dir noch danke für den Denkanstoß! Viele Grüße aus dem
Miezhaus
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