03.12.2010 21:35

meine story

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128Beiträge
03.12.2010
21:35 Uhr
Hallo Mottenkueken, herzlich willkommen bei uns. Könntest Du unter Deinem Namen ein eigenes Thema aufmachen - dann finden wir dich besser, wenn wir uns nach Dir erkundigen oder Dir etwas schreiben wollen. Du bist jetzt bei Ute im Thread. Bis dann Liebe Grüße Marion
03.12.2010
21:35 Uhr
Hallo hier ist Mottenkueken, ich bin hier total neu. Auch in so einem Forum und hoffe das ich hier alles richtig mache, denn mit Chat etc. kenne ich mich garnicht aus. Habe heute viel Zeit damit verbracht mir so einiges von Euch durchzulesen. Manches verstehe ich, manches nicht, bringt vielleicht die Zeit mit sich. Ich bin auch 39 Jahre alt, rauch wohl schon über 20 Jahre, mal mit Pausen, sogar von 4 Jahren, in denen ich auch hart sportlich trainiert habe. Ich habe noch andere Suchterkrankungen. Von harten Drogen bin ich seit 1996 weg, mit dem Alkohol habe ich aufgehört zu kämpfen. aber es wird ja gesagt, ein Suchtkranker bleibt ein Suchtkranker, also bin ich immer irgendwie sowas, auch wenn ich clean bin. Die Zigarette bleibt immer sowas wie, nee das gebe ich jetzt nicht auch noch auf, dann habe ich ja garnichts mehr. Oder man hält sich dran fest, selbst Therapeuten verbieten das Rauchen nicht, weil es eine Handlung darstellt, die einem in einer Therapie Sicherheit gibt, da es eine vertraute Handlung darstellt. Tja, in einer Einrichtung durfte ich auch nicht Rauchen. Ich fand das sogar total toll, aber vielleicht war es so, es waren alle gleich, also keiner durfte Rauchen. Naja nach Monaten wurde ich entlassen und habe erstmal so richtig lecker geraucht daheim. Ich habe nie wieder Drogen genommen, aber geraucht. Nach dem joggen kann mir die Lunge platzen, aber irgendwann steckt sie wieder drin. Und die schmeckt auch beim Hustenanfall. Am Anfang habe ich alle Orte gemieden an denen es irgendwie nach Drogen und Alkohol "roch" aber die Cafes oder Gaststätten, weden nach wie vor danach ausgewählt, ob man da Rauchen darf oder nicht. Ja auch Freunde habe ich anfänglich entsprechend gemieden, die irgendwie noch mit dem Drogensumpf zu tun hatten. Tja jetzt habe ich beschlossen mit dem Rauchen aufzuhören, aber meine Freunde und Bekannten Rauchen zu 70%. Ich weiß nicht wie ich da morgen drauf regiere, wird mein Entschluss dadurch beeinflusst, dass sich meine Freundin eine ansteckt? Darf ich mich jetzt mit denen auch nicht mehr treffen, so wie bei meinen anderen Süchten, da es zu einem Rückfall führen kann? Was mache ich mit der Nervosität und der Unruhe wenn der Suchtdruck steigt? Ist dann auch noch der Satz da, ach einmal kannst du noch, aber dann ist Schluß. Kenne ich ja alles, habe ich durchlebt, aber Rauchen ist ja Alltag für viele und gehört dazu. Ich kann auch nicht allem ausweichen. Ich kann auch nicht ununterbrochen Sport treiben. Was machen Nichtraucher mit der vielen Zeit und wieso müssen die einen Rauchen und die anderen nicht? Ich habe mich erst vor einigen Stunden hier angemeldet und das Starter Set bestellt. Ich will sehr wachsam sein. Ich will kein besserer Mensch werden, ich will einfach nicht mehr Rauchen. Ich leide darunter Rauchen zu müssen und ich wäre diejenige, die die Nikotinpflaster Rauchen würde. also lasse ich das alles weg. Am besten auf den Mund kleben oder so. (Sollte lustig sein) Ich will geduldig sein und sorgsamer mit mir umgehen. Und: Ich brauche noch Unterstützung Vielleicht erfahre ich sie auf diesem mir neuen Weg in so einem Forum und durch die professionelle Anleitung auf diesen Internetseiten mit Tipps und Vorschlägen. Ihr seht, ich bin noch ganz am Anfang. Aber ich bin motiviert. In diesem Sinne, die Waschmaschine läuft um den Geruch aus den Klamotten zu entfernen. Mit den besten Absichten Mottenkueken
03.12.2010
21:35 Uhr
hallöle, vielen dank für eure rückmeldungen:) @fee... ach nicomo >lol< zu diesem hirngespinnst fällt mir nix ein. aber ich hab ruhe vor dem. @peterle... ich hatte bisher noch keinen wirklich harten tag. das liegt aber ganz sicher auch daran, das ich am tag so an die 10-12 ziggis geraucht hab. es gab tage da hab ich mal nur 3 und dann gabs tage, da hab ich -meist an feten oder so- mal ne schachtel wech gepafft. ich wünschte alle hätten es so leicht gehabt, aber jeder körper reagiert nun auch anders darauf. @susanne... ich hatte keine angst vor dem aufhören und einfach keinen grund dafür. und auch wenn es keiner lesen oder glauben mag, ich hab gern geraucht. vielleicht nehm ich nicomo auch eben aus diesem grund nicht für voll. ich hab keine erklärung hierfür, ich erlebe einiges anders als ihr. das wird mir durch das lesen hier immer wieder mal bewusst. aber im endeffekt ist es doch egal, ich hoffe so lang wie möglich rauchfrei zu bleiben. mein kind freuts auf jeden fall :) wie geht es dir eigentlich? ich hoffe es ist alles im grünen bereich bei dir. @marion... und da bin ich auch gleich bei deinen fragen. ich bin dauernd getrennt lebend, wohne mit einem meiner 2 jungs (13) allein. wir sind im april 07 hierher gezogen -wegen der schule-. neue freunde zu finden ist nicht so einfach. tja mit dem austausch ist das so ne sache. ich kenne hier keine nicht-mehr-raucher und wie schon geschrieben, wollte am rauchfrei 2008-proggi HIER keiner mitmachen. ich war ja die einzigste anwesende am info-abend :( . aber wir (meine helferin -die suchtberater-schwester-^^ und ich) haben aber dafür die 100%ige erfolgsquote erreicht >superstolzbin< es gibt in der gemeinde 2 suchtberater, also sitz ich gleich an der quelle wenn es um mein befinden geht, und ebenso hab ich die geistliche unterstützung. bin nicht allein, weil gott mich liebt unterstützt er mich :) und ich bin unendlich dankbar dafür :) :) ich wünsche euch allen, das ihr keinen appetit mehr bekommt, das ihr immer ablenkung findet und ganz stark bleibt :) beste grüße ute
03.12.2010
21:35 Uhr
Hallo uuuute, wünsche Dir alles Liebe! War schön heute im Chat von Dir zu lesen. Lebst Du allein oder bist Du eingebunden in Familie und hast Du gute Freunde? Ich wünsche Dir sehr, dass Du Menschen hast mit denen Du Dich austauschen kannst. Schon mal gut dass Du in der Gemeinde gute Kontakte hast. Hatte gestern mächtig Appetit auf ne Zigi, aber na ja ich WILL JA NICHT MEHR und so habe ich den kritischen Moment doch ganz gut überwunden. Ist schon irre wie nach so langer rauchfreiZeit die Lust doch immer noch da ist. Machs mal gut und weiterhin eine gute rauchfreie Zeit viele Knuddel-Umarmerlis von Marion
03.12.2010
21:35 Uhr
Herzlichen Glückwunsch! Ja, ist schon der Hammer, dass etwas vor dem man jahrelang Angst hatte dann doch so wenig schwer ist, also ich meine ich selbst habe jahrelang geraucht, um diese 5-10 Tage Entzug nicht zu erleben, das steht doch in keinem Verhältnis, :lol: Nicomo, ist eher ne Metapher, ein Synonym für die Sucht, die natürlich unsichtbar in unserem Kopf stattfindet und selbstverständlich kein reales kleines Wesen, das an unserer Haustür klopft....
03.12.2010
21:35 Uhr
Hallo uuuute, auch von mir Herzlichen Glückwunsch zu 43 Tagen. Mich hat am Anfang auch eine Euphorie getragen. Die ertsen 11 Tage waren sehr, sehr hart und ohne die Euphorie hätte ich das nicht durchgestanden - und natürlich auch nicht ohne dieses Forum hier. Ich freu mich über jeden der es schafft! Liebe Grüße und weiterhin viel Erfolg, Peterle
03.12.2010
21:35 Uhr
Hallo uuuute, na dann mal Herzlichen Glückwunsch zu 43Tagen Nikotinfreiheit!! Besucht Nicomo dich noch oder hat er bei Dir schon komplett aufgegeben?? Schön das Du dich entschlossen hast uns deine Story mitzuteilen!!! Liebe Gute Nacht Grüsse die Fee
03.12.2010
21:35 Uhr
hallo miteinander :) , ich fange einfach mit dem Besten an: Seit nunmehr 43 Tagen bin ich Nichtraucherin 8) . Ich bin 39 Jahre alt und 24 Jahre davon, hab ich geraucht. Kurzerhand hab ich mich entschlossen, am Programm Rauchfrei 2008 mitzumachen. Einen besonderen Grund gab und gibt es nicht. Von Anfang an meiner Abgewöhnungsphase habe ich dieses Forum gelesen. Einmal hab ich es auch gewagt in den Chat zu kommen^^. In einigen Dingen sehe ich die Sache mit der Qualmerei anders als ihr (z.B. Nicomo ....für mich gibt es den nicht, sorry), aber im Endeffekt ist das Ziel das Wichtigste. ups... halber Text wech? :oops: sorry, ist wohl die Aufregung >grins< Also ich habe 2001 schon mal 1 Monat nicht geraucht, dann bekam ich die Hiobsbotschaft ...KREBS :shock: ...tja, das saß Herr Doctore, und Ute musste erstmal eine rauchen. So kams eben, das ich weiter rauchte, und von da an genoss ich jede einzelne Zigarette. Wenn ich schon krank war (und der Krebs kam nicht vom Rauchen), dann kann ich auch weiter machen. Tja und nun kam ein Moment, wo ich dachte, probiere es einfach mal aus. Willen hatte ich echt keinen und richtig zuversichtlich war ich auch nicht, aber ich sah/seh es als Chance und bisher läuft es ja ganz gut. ** Wie ihr es auch beschrieben habt, die ersten Tage drehten sich die Gedanken stehts ums Rauchen. Mich beschäftigte das Ganze sogar Nachts, wurde bis zu 3x munter und sofort schoss mir >rauchen< durch den Kopf. Aber Gott sei Dank hatte ich keinen Appetit auf eine Ziggi. Ich brauchte auch kein Pflaster oder diese Kaugummis, aber ich hatte anfangs Panik, das ich sowas brauchen würde und ich vielleicht rückfällig werden würde, wenn ich dies nicht da habe. Aber nix:) Die ersten Tage war ich voll euphorisch, wie aufgedreht. Dann kam ne Weile nichts und nun freu ich mich, das ich gut damit umgehen kann unter Rauchern zu sein. Die mied ich tunlichst in den ersten Tagen, weil ich nicht klar war, wie ich drauf reagieren würde. Alles in allem kann ich sagen, das ich die bisherigen Tage echt auf der linken Pobacke absitzen konnte. Meine Raucherfreunde, waren teilweise voll geschockt als ich denen sagte, das ich nicht mehr rauche. Die Gesichter werd ich nie vergessen :lol: :lol: Jetzt kann ich sogar unter Rauchern sein, es stört mich momentan überhaupt nicht. Was mich dann stört ist der Gestank den ich dann zwangslaüfig mit meinen Klamotten nach Hause tragen muss :mad: Und genau da bin ich bei meiner einzigsten Motivation, und die heißt: ICH WILL NICHT MEHR NACH QUALM STINKEN! Wie oft ertappe ich mich dabei, das ich die Nase rümpfe, wenn ich an Rauchern vorbei gehe >faix< . ** Am 27.04. fuhr ich nach Hause, rauchte die letzte Ziggi aus der Schachtel und bemerkte, das ich keine mehr habe. Nicht im Auto, nicht zu Hause, tja was machen? Tanke! Nur hatte ich nicht so viel Geld einstecken. Ich wollte aber nicht zu Hause nochmal hochrennen, Geld holen, zur Tanke und dann juhu ich habe Kippen. Nö, ich sah dies als wohl MEINEN Zeitpunkt an und beschloss ab da, nicht mehr anzufangen^^. Naja jedenfalls bin ich erst mal froh über diese 43Tage. Ob ich morgen oder in einer Woche rauche, weiß ich nicht. Ich verspreche mir nichts, ich mache mir nichts vor und vor allen Dingen merke ich, das ich mich genau mit diesem Satz, nicht unter Druck setze. Und das genau hilft mir >lächel< So, das ist nun erstmal genug von mir. Ich hoffe ihr könnt mich etwas verstehen. Ich wünsche euch allen alles Liebe. Beste Grüße Ute
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