Hallo Aylin,
da du explizit auch "alle anderen" ansprichst, möchte ich dir auch gerne antworten.
Dein Entschluss ist definitiv das Beste, was du dir antun kannst, deshalb herzlichen Glückwunsch dazu. Ist es richtig, dass dies dein bisher erster Anlauf zum Rauchausstieg ist?
Was sich konkret verbessert, gerade in der ersten Zeit, ist so individuell, wie die Methoden zum Rauchausstieg. Generell würde ich sagen, ist das Erste, das sich verbessert, der "Geschmackssinn". Viele hier haben darüber berichtet, dass Vieles sehr schnell "viiel besser" schmecke. Ebenfalls beklagen Viele, dass das ein Effekt für Gewichtszunahme in dwr ersten Zeit sein kann. Mediziner sagen, dass sich der Kalorienverzehr durch den Rauchstopp um ca. 200 Kcal. verringere. Deshalb: Obacht!
Auch ich habe mich auf meinen Rauchstopp intensiv vorbereitet, 10 Tage "Vorlauf". Ich habe mir aufgeschrieben, wann ich rauche und wie viel ich am Tag rauche. Am Abend vor meinem Stopp habe ich die letzten Zigaretten ganz bewusst geraucht, die Letzte war dann in meinem Kopf DIE LETZTE!!
Morgens aufzuwachen und nicht direkt zum Kaffee zur Kippe zu greifen, fühlte sich ungewohnt an. Aber es war machbar. Ich hatte mir für die vielen Situationen des Tages, an denen die Kippe dazu gehörte, Alternativen zurecht gelegt. Bonbons, Knautschball, Atemübungen, Sportübungen und: Nikotinersatz, in Form von Inhaliersticks mit geringer Nikotinmenge. Mir hat diese Methode geholfen, nach 38 Raucherjahren entgültig, bis jetzt, den Ausstieg zu schaffen. Und die Teilnahme an einem Nichtraucherseminar, gemwinsam mit 10 andenen Aufhörren.
Dass du jetzt schon mal die Menge reduzierst, kann dir tatsächlich helfen, deinen ersten rauchfreien Tag besser zu durchleben. Mach dich auf Angriffe deiner Sucht gefasst, denen du "einfach" mit Sturheit begegnen solltest.
Noch läuft deine Vorbereitungszeit. Nutze sie so optimal wie möglich, umso höher sind deine Chancen. Klasse, dass du hier nachfragst, wenn du an der einen oder anderen Stelle noch Input brauchst. Konnte ich dir hiermit ein wenig weiterhelfen?
Schön, dass wir dich hier bei deinem Ausstieg begleiten dürfen!
Daumendrückend,
dein Meikel
Hallo nadine
ja man riecht wieder nach ein paar tagen schon besser..... geschmacksinn kommt auch in den nächsten 3 wochen wieder zurück...... inerhalb 4 wochen bekommt man wieder besser Luft...... hustenanfälle werden
weniger (wenn vorhanden) :oops:und man isst viel (mehr) der appetit kommt zurück..... nur ein kleiner einblick
lg daufi
Hey Andreas und alle anderen,
schon mal jetzt vielen Dank für die ersten unterstützenden Worte. Das macht schon enorm Mut.
Ich hatte den Termin mit Absicht erst nach 10 Tagen gewählt, um in den Tagen davor schon mal bewusst auf die ein oder andere mir eigentlich so wichtige Zigarette zu verzichten, wie z. B. die am Morgen oder beim telefonieren, nach dem Essen etc. Außerdem dachte ich mir, kann es sicherlich nicht schaden jetzt schon mal den Konsum ein wenig einzuschränken, um den Übergang vielleicht ein wenig leichter zu machen. Ob das tatsächlich eine Hilfe ist, ich habe keine Ahnung, aber schaden kann es jedenfalls nicht, nehme ich an.
Ist es wirklich so, dass sich relativ schnell ohne Zigarette ein viel besserers Lebensgefühl einstellt? Hat jemand konkrete Beispiele/Erfahrungen für mich, was sich nach dem Rauchausstieg schnell verbessert hat? Ich frag das, weil ich schon so lange rauche, dass ich gar nicht mehr weiß wie es ohne Zigarette war und jetzt bewusst auch keine Beschwerden durch das Rauchen habe!
Wie sieht es mit dem Geschmack aus, schmeckt das bekannte Essen plötzlich ganz anders als vorher? Gab es vielleicht sogar Dinge, die ihr aufeinmal gar nicht mehr so lecker fandet oder umgekehrt?
Vielen Dank schon mal im Voraus.
LG
Nadine
Hm, sehr seltsam. Sobald ich wieder Zuhause am Laptop bin, verfasse ich es noch mal neu!!
So dann jetzt noch mal von vorne:
Hallo alle zusammen,
ich bin 33 Jahre, berufstätig und weiblich. In meinem direkten Umfeld raucht eigentlich jeder, was die Sache nicht gerade einfacher macht :-?
Aber nun ist nach 21 Jahren der Entschluss gefasst, mich endlich von dem stinkenden Rauch zu befreien. 21 Jahre, meine Güte was ein Zeispanne und soooo viel verschwendetes Geld.
Mein Entzug soll am 21.04.2014 beginnen und ich habe schon ein bisschen Bammel. Wovor ich echt Schiss habe sind die körperlichen Entzugserscheinungen und die sehr wahrscheinliche Gewichtszunahme. Bin schon recht eitel und ein paar Kilos mehr auf den Hüften würden mich mega stören.
Nichts desto trotz weiß ich ja wofür ich es mache :D.
Habe hier schon einiges gelesen und viele Tipps mitgenommen und hoffe, dass mir die Seite den Weg ein wenig erleichtern wird.
Im Moment bin ich sehr motiviert und zuversichtlich, dass ich es schaffen werde. Aber was heißt das schon, noch rauche ich ja auch und da ist sowas echt einfach gesagt :cry:.
Ich hoffe auf ein Happy End.
LG
Nadine
(nun wird mein Beitrag hoffentlich angezeigt)
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