Ds Cabriolet motzt


Verfasst am: 24.02.2019 06:38
Elexir
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Vorbemerkung:

Erstmalig konnte ich diese Nacht wiedereinschlafen, als ich um 01. 30 Uhr aufgewacht war. Das ist der körperliche Durchbruch zum Rauchstopp. Ich muss selbständig schlafen können. - Wer braucht Benzos? - Genau, die Person in der 3. Reihe, 7. Platz von links gezählt bekommt einige. Ich helfe gern aus.
Was für ein Durchbruch! Wie lange habe ich geübt? Gefühlsmässig mindestens 14 Tage. Jetzt noch 2-3 Tage festigen und dann druf mit Grien, wie wir sagen würden. icon_biggrin.gif

Hey, mein Bildschirm ist vom Fernsehgucken noch farbig und was sticht mir ins Auge? Genau, der Logout Button! icon_razz.gificon_cool.gif

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 24.02.2019 um 06:47.]
Verfasst am: 24.02.2019 07:02
Elexir
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Wenn ich hoffentlich in 2-3 Tagen meinen Resttabak in hohem Bogen vom Balkon werfe, immerhin 5. Stock, dann zählt das für mich innerlich noch immer zu meinem Rauchausstieg, der Ende Oktober begonnen hat. Noch nie hatte ich bei einem Rauchausstieg einen Rückfall. Gründe? Klar doch: Schlafmangel, Stress, beides mündete im Autoblechschaden und Mangelernährung. Hier schreiben einige Nicks immer ich solle mich in ärztliche Behandlung begeben. Meine Hausärztin ist mir nicht auf die Schliche gekommen, weil ich mich immer gesund ernähre, wenn ich körperlich kann. Weisse Schoggi esse ich gern, als Lebensmittelersatz taugt sie nichts, aber sie macht dick.

Gegen die Mangelernährung unterstütze ich meinen Körper mit Vitaminen für ältere Semester. - Das ist ernst, es wird nicht gelacht.

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Verfasst am: 24.02.2019 07:23
Elexir
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Ds Cabriolet motzt, weil ich stinke, es behauptet, ich rieche nach Rauch. Jetzt, da mein Winterauto kaputt ist, wurde ds Cabriolet aus dem Winterschlaf geweckt. Das Kerlchen ist sowas von übellaunig und unerzogen, knappe 4 Jahre alt und spuckt nie den Kaugummi aus, wenn ich es ihm sage. Im Gegenteil, es schmollt putzig mit seinen grossen Scheinwerferäuglein.
Du stinkst, sagt es. Spuck den Kaugummi aus, antworte ich.

Der Kerl hier ist an allem schuld. Das sagen wir beide.

Nikotinteufelchen.png

Und dann ergehen wir uns:

Hammer_fuer_Wutanfaelle.gif

und lassen Dampf ab:

Drache_zum_Dampf_ablassen.gif

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 24.02.2019 um 07:24.]
Verfasst am: 24.02.2019 07:55
Elexir
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Was mir das Rauchen bringt? - Viel:

  • Zuvorderst und zuerst nach 18 Jahren Rauchstopp für meine Kinder, ich war alleinerziehend, das Gefühl von Freiheit. Ich habe die Verpflichtungen, die ich in meinem Leben eingegangen bin, erledigt. Jetzt bestimme ich allein, was ich tun und lassen will.
    Ich gehe nach draussen auf meinen Balkon. Gerade in den letzten Tagen war der Mond genial.
    Wenn meine Lebenslage unerträglich ist und ich meine unerträglich, wenn ich unerträglich schreibe, ist die Entscheidung, ob ich rauche oder nicht, eine der letzten Entscheidungen, die ich noch treffen kann. Spitäler und Pflegeinstitutionen sind leichter zu ertragen. Als ich vor zwei Jahren ca. 4 Monate nicht essen konnte und Hunger hatte, dämpfte ich mit der Zigi das quälende Hungergefühl. Ich verlor damals unfreiwillig 10 kg. Neulich während 5 Monaten im Altersheim, fand ich diese Lebenssituation nur unerträglich. Rein theoretisch wusste ich das längst. Jetzt habe ich die praktische Erfahrung. Ein Arzt wollte es so. Könnte ich ihn zur Rechenschaft ziehen, würde ich es. CH Recht gibt ärztlicher Fehlbehandlung eine Unfehlbarkeit, die unausstehlich ist. Die PatientInnen haben Null Chance. Mein Fall müsste behindertenpolitisch so brisant sein, dass sich eine Behindertenorganisation dafür interessieren würde. Sie haben die finanziellen Mittel, um bis vor Bundesgericht zu gehen. Ich nicht.


Was in meinem Leben für einen Rauchstopp spricht?

  • Ich habe jetzt eine eigene Wohnung.
    Klettern.
    Trompete.
    Mein rebellischer Geist. Ich sage in meinem Leben wos langgeht, bei den wenigen Entscheidungen, die ich treffen kann. Wenn ich etwas will, dann will ich es, wenn ich es nicht will, will ich es nicht.


[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 24.02.2019 um 08:01.]
Verfasst am: 24.02.2019 09:23
Elexir
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Wer sich über Monate nicht selbst ernähren kann, sucht nach Lösungen, praktikablen Lösungen. Ich kann kochen, z.B. ein leckeres Entrecote. In den beschriebenen Phasen meines Lebens, hat meine Katze das Entrecote gefressen, weil ich nicht konnte. - Meine Hausärztin hat mich konsterniert angeguckt. Weder konnte sie sich einen Reim darauf machen, noch wusste sie gegen solche unliebsamen Erscheinungen Heilung.

Ist ja klar: Die Idee zum schwarz-weiss Surfen ist nicht ihr Fachgebiet. Ich aber zeige alle Zeichen der Totalüberforderung. Nochmals ein herzliches Dankeschön für diese, für mich, geniale Idee.

Zurück zum Essen. Gleich ums Eck von meiner Wohnung gibt es ein Altersheim. Meine Sozialarbeiterin hat abgeklärt, ob ich mich dort zum Essen anmelden könnte. Das geht. Wer ins Altersheim essen geht, hat zwei Menus zur Auswahl, mit oder ohne Fleisch. Ich habe mir an zwei unterschiedlichen Terminen den Wochenmenuplan angeschaut: Beide Male Kutteln, neuseeländisches Currylamm und....na ja, es ist Sonntag, bei uns scheint die Sonne, allen einen schönen Sonntag.

Alt werden ist nichts für Feiglinge. icon_rolleyes.gif


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Laut Internet sind 3 von 1000 Gebuten von meiner Behinderungsart betroffen. Der Webauftritt ist aus D. Diese Info erklärt, warum wir Direktbetroffenen unsere besten ÄrztInnen sind. Eine solche Häufigkeit betrifft bei uns die Invalidenversicherung, kurz IV, die sich ab Geburt um die Eingliederung von allen Kindern mit Geburtsgebrechen kümmert. KinderärztInnen. HausärztInnen begegnen das vielleicht nie. Für eine Gattung von FachärztInnen bin ich eine willkommene Goldeselin, meine Krankenkasse auch. Meine Erfahrung in der Neurologie habe ich schon geschildert. Schwerpunkt dort: Unfälle aller Art, Rückenmarksverletzungen.

Solange ich als Akademikerin Leistung auf akademischen Niveau abliefern konnte, war ich in der Gesellschaft willkommen. Und dann? - Nö ins Altersheim will ich nicht.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 24.02.2019 um 10:11.]
Verfasst am: 24.02.2019 12:43
Elexir
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Mir hat es den restlichen Appetit verschlagen: 3 von 1000 -die geistig Behinderten, - die Rollifahrer, - alle, die keine tertiäre Ausbildung haben und berufstätig waren oder sind. = Restmenge 0,001 pro Mille, nicht einmal Prozent. Irgendsowas muss die Anzahl sein.

Nikotinteufelchen.png

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Verfasst am: 24.02.2019 14:01
Elexir
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Alles, was ich rauchtechnisch jetzt noch tue, tue ich bewusst und mit Genuss, wie immer auf dem Balkon. In der CH wird kaum mehr drinnen geraucht. Nikotingenuss geschieht hauptsächlich unter freiem Himmel: Restaurants stellen im Winter Tischchen mit wärmenden Decken zur Verfügung. Wer rauchen will, zieht zuerst den Wintermantel an.

Hier ist es für die Jahreszeit erstaunlich warm, die Medien kolportieren, dass es der wärmste Februar aller Zeiten sei.

Ich sitze also auf dem Balkon, mache das, was ich erst in einigen Tagen lassen werde und träume.

Ich träume von alldem, was ich machen werde, jetzt, da meine körperliche Kraft wenigstens teilweise zurückzukehren scheint:

Ich muss stehen können..........Anwendungsbereich: Kasse beim Einkaufen.
Ich muss eine Std. gehen können..................Anwendungsbereich: Am öffentlichen Leben teilnehmen können. In der CH hat es wenige Bänke oder Sitzgelegenheiten und ein Rollator hilft mir nichts. Krücken fallen fast immer zu Boden. Mit zwei kann ich eh nicht gehen, eine rechts habe ich, setze sie bei Glatteis etc. ein. Meine Angestellten (IV-Assistenz und Frau für alles) pflegen mir zusätzlich ihren Arm anzubieten. Tja, gehen ist sowas von abenteuerlich und tückisch!
Ich muss die Alltagsgriffe beherrschen, die ich für meine Eigenversorgung benötige.

Fernweh packt mich auf dem Balkon, ich denke an all die Reisen, die ich unternommen habe und denke: Weiter so. CH, D und Ö sind die Ziele. Ich werde wieder langsam aufbauen wollen und müssen. Ich hoffe, das meine Gesundheit meine Träume Realität werden lässt.
Verfasst am: 24.02.2019 15:33
Elexir
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Heute zähle ich 10 Tage Rauchrückfall und das Ende ist in Sicht. Da hab ich wohl noch Geld_ins_Sparschwein.gif -geldinsspar gehabt. Hoffentlich hat sich meine Neurologie noch nicht zu sehr in den Nikotinmodus begeben.

Ehrgeiz meldet sich: Ich möchte nicht mehr als 14 Tage brauchen. = Ziel für den Kühlschrank.

Mit der Einnahme von Vitaminen und Mineralien ist der Suchtdruck stark zurückgegangen. Pro Zigarette reichen wenige Züge, der Rest wird ausgedrückt. Die neue Pfeife war noch nie eingeraucht. Also sind auch das weniger als 10 Min. Rauchen, maximal 1 mal pro Tag.

Eine kleine gefüllte Pfeife raucht sich locker 1 Std. lang.

[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 24.02.2019 um 15:53.]
Verfasst am: 24.02.2019 21:44
Alpenschrath
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"Elexir" schrieb:

Heute zähle ich 10 Tage Rauchrückfall und das Ende ist in Sicht.


Also, wann fängst du denn definitiv mit deinem Rauchstopp an?
Oder ziehst du das überhaupt ernsthaft in Erwägung?
Verfasst am: 25.02.2019 01:40
Elexir
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Schade, kein Fortschritt. Es ist nicht morgens um fünf Uhr, sondern halb zwei. - Immer dieses Geduld haben! Bis neulich ging die Schlafumstellung in wenigen Tagen. Jetzt übe ich schon 14.


@ Alpenschrath

Du bist gerade mal 14 Tage rauchfrei und stellst hier eine solche Frage?

Bitte selbst nachlesen. Diese Frage hat z.B. schon michello gestellt.

In diesem WZ geht es um Information, Unterhaltung und gegenseitige Ermutigung.

Schlafen können ist eine der Grundlagen menschlichen Handelns.

Ich ziehe die 12 Schritte Programme vor gegenüber dieser Kognitiven Verhaltenstherapieatmosphäre. Da spricht jedeR nur von sich. Sprich doch mal von dir. Wie lernst du schlafen, wenn du morgens um eins wach bist und warum würdest du einen solchen körperlichen Stress mit einem Rauchstopp kombinieren? - Ist das dein erster Rauchstopp? Dann lerne, 14 Tage ist ein Anfang, mehr noch nicht.
Erzähl mal von dir. Hast du Erfahrung mit ausgedehnten Schlafschwierigkeiten? Was machst du nachdem du all das Übliche durch hast, Schlafhygiene und so? Jahrzehnte nach Baldrian und Co. Hast du gewusst, dass ein Mensch, der Null schlafen kann nicht sehr lange überlebt? Hat mich damals erstaunt, diese Erkenntnis. Lästig und unangenehm ja, definitiv leistungshemmend.

Ich fühle mich mit zu wenig Schlaf wie vom Lastwagen überrollt und natürlich steigen die Schmerzen.

Beim 12-Schritteprogramm, beginne ich mit dem 1. Schritt, immer mit dem 1.


[Dieser Beitrag wurde 4mal bearbeitet, zuletzt am 25.02.2019 um 02:11.]
Verfasst am: 25.02.2019 02:35
Elexir
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Cool diese Logik hier: Irgendwo im Nirgendwo wird eine Frage gestellt, dann gehen die Interessierten in ihr WZ und so, gut verstreut, findet sich jeweils eine Antwort. Würde ein Thema an einem Ort abgehandelt, dann stellte jmd. eine Frage und zurück kommen 4-5 Möglichkeiten, sie anzugehen, eine Palette und je nach Gusto nehme ich mir raus, was mir hilft und den Rest lass ich liegen.

Die AnfängerInnen bekämen die Möglichkeit zu lernen. Wenn hier die Tage ehrlich aufgeschrieben würden, sämtliche rauchfreien Tage einer Raucherkarriere, dann wäre das Orientierungshilfe.

So, was heisst Tag 1? Das kann sein, dass jmd. echt den ersten rauchfreien Tag erlebt, es kann auch sein, dass sich dahinter Jahrzehnte Rauchfreiheit verbergen. Immer diese Angstmacherei vor dem Rückfall. Was immer ist, die Aufgabe ist Aufzustehen, das Krönchen zu richten. - Gefallen tun mir die Nicks, die sich nach einigen Jahren Rauchfreiheit loben, nie einen Rückfall gehabt zu haben. Rauchen ist eine Sucht, die kann zum Stoppen gebracht werden. Erst beim letzten Atemzug ist klar, wer echt keinen Rückfall hatte, vorher bitte vorsichtig sein.

Und wie ich hier soeben lese, fragt mich ein Nick, der nach Eigendefinition gerade mal 14 Tage rauchfrei ist, wann ich wieder stoppe. Wäre er wirklich interessiert, würde er fragen, wie ich es geschafft habe über 20 Jahre rauchfrei zu sein. Wie ich es schaffe, jeden Rückfall Schritt für Schritt zu stoppen.
Verfasst am: 25.02.2019 02:42
Elexir
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Hier lacht sich ein Nick kaputt, wenn ich schreibe, erinnere dich immer an deinen Willen, rauchfrei bleiben zu wollen. Dann machs bitte ohne bewusste Entscheidung und ohne Willen, wie das gehen soll, ich habe keine Ahnung, aber wenns scheen macht!

Die richtige Einstellung, die richtige Motivation: Ich will nicht, versus ich darf nicht, ich verzichte, vielleicht sogar ich quäle mich zu verzichten....... Die richtige Motivation ist für mich einer der Grundpfeiler, vielleicht sogar der alles entscheidende Grundpfeiler.

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 25.02.2019 um 02:48.]
Verfasst am: 25.02.2019 02:56
Elexir
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Scham:

Sich zu schämen ist eine der grössten Nahrungsquelle eines Rückfalls, das ist Öl ins Feuer. Irgendwo im Internet schrieb ein Nick, sein "Rückfall" habe 10 Jahre gedauert. Mir fiel das ins Auge, weil ich Empathie habe, 10 Jahre rauchen und es macht keinen Sinn, es ist Leiden, das zehn lange Jahre nicht zum Stoppen gebracht werden kann.

Darum: Sucht ist eine Krankheit und nichts zum schämen. Rückfall, neue VORBEREITUNG und dann, wenn es stimmt, wieder Rauchstopp.
Verfasst am: 25.02.2019 05:18
Elexir
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Es ist 5 Uhr. Irgendwann konnte ich ins Bett, bin eingeschlafen, es ging schnell. = kein Fortschritt, aber Gleichstand zu gestern. Definitiv nicht, was ich haben möchte, aber es könnte definitiv schlimmer sein.

An mir ist es zu entscheiden, was ich wann mache. Ich könnte z.B. meinem Körper in einigen Tagen per Benzo eine durchgeschlafene Nacht gönnen und damit meinen Körper daran erinnern wie Durchschlafen selbständig gehen könnte.

Was ich immer muss: Geduld haben. banghead.gifbanghead.gifbanghead.gifbanghead.gifbanghead.gif Mit dem Kopf durch die Wand bringt nichts.
Verfasst am: 25.02.2019 05:42
Elexir
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In diesem WZ wird der Name Gottes NICHT missbraucht. Da die Admins dafür nicht sorgen, werde ich entsprechend eingreifen. Noch ist dieses WZ nicht zugemüllt.

Wer nicht grössere gesundheitliche Schwierigkeiten hat, der ist eingeladen Gott täglich, möglichst mehrmals, für seine gute Gesundheit zu danken. Anders Gläubige, nicht Gläubige setzen an Stelle des Begriffs Gott das Wort ein, das passt: z. B. Universum, Natur, Mutter......

KeineR nicht eineR hat sich seine Gesundheit selbst gegeben. Das Rucksäckchen wurde in meinem Fall vorgeburtlich gepackt. In anderen Fällen zu einem anderen biographischen Zeitpunkt und in einigen Fällen NIE. Auch das gibt es. Es gibt wenige Menschen, die rauchen wie ein Schlot, werden über 90 Jahre alt und sterben alt und lebenssatt.

Mit Rauchen aufhören wollen alle die, die für sich nicht auf diese Ausnahmeerscheinung vertrauen wollen.

Klar gibt es andere Stoppgründe: Nicht stinken wollen, nicht der Stress, Suchtstoff vorrätig zu haben, für stark Abhängige die Dauer von nikotinfreien ÖVs, Geldersparnis etc.

[Dieser Beitrag wurde 2mal bearbeitet, zuletzt am 25.02.2019 um 05:45.]
Verfasst am: 25.02.2019 05:54
Elexir
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Gegen Schlaflosigkeit helfen manchmal Kohlenhydrate: Die Nacht als spitzensportliches Langzeitereignis und ein Teller Teigwaren, am Abend eingenommen, helfen, dass der Blutdruck nicht, typisch nach Mitternacht, absackt und der bzw. die SchläferIn davon aufwacht. Nachteil dieser Methode: die Extrakalorien am Abend müssen im Menuplan berücksichtigt werden, sonst reagiert mein Körper mit Fettpölsterchen. Riesengrinser.gifKaputtlachsmile.gifRiesengrinser.gif
Verfasst am: 25.02.2019 06:55
Elexir
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Gewicht ist, soweit ich mich erinnern kann, gerade für Frauen ein Dauerthema. Jung und dumm, wie ich einmal war, brachte ich über Jahrzehnte 54 kg auf die Waage und das bei meiner Körperlänge. Das damals stolze Resultat: Konfektionsgrösse 36. Aus heutiger Sicht kann ich Gott auf den Knien danken, dass ich nicht in Magersucht abgeglitten bin. - Ich danke ihm übrigens ab und zu für diese Krankheiten, die ich NICHT bekommen habe, bisher. Im Spital und Altersheim habe ich viel gesehen und hautnah miterlebt. Unvergessen die Begegnung mit einem dementen, alten Mann, der nicht begreifen konnte, dass er nicht mehr seine Berufsposition innehatte und ich wusste nicht, wie ihm helfen. Noch war die Altersforschung nicht soweit. - Heute weiss frau: Nie widersprechen, geduldig sein, vorher oder nachher in die Tischkante beissen, wenn es nötig ist.

Irgendwann die Einsicht, dass Konfektionsgrösse 38-40 Normalgewicht bedeuten. Gewicht: 64 kg. Heute guck ich in meinen guten Zeiten, dass ich einige Kilos mehr habe und in meinen schlechten Zeiten schmelzen sie dahin. Berücksichtigen tue ich meine persönliche Gewichtsobergrenze, um die 70 kg. Wegen der Beweglichkeit will ich nicht zu viele Kilos haben, meine Muskulatur ist schwach.
Verfasst am: 25.02.2019 07:52
Elexir
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Ich versuche in meinem Gedächtnis zu ergründen, wieviele Jahre ich rauchfrei war in den letzten fünf Jahren. Wie oft war ich hospitalisiert, wie lange war mein Leben schrecklich, wie lange habe ich in dieser Zeit Trompete gespielt? Mein Gedächtnis interessiert sich für solche kniffligen Fragen nicht. Es schweigt. Ich denke, wenn es drei Jahre gewesen sind, hätte ich 8000 plus Tage.

Mein Körper erinnert sich an jeden rauchfreien Tag, den ich uns gegönnt habe. Mein Körper spricht nicht, er zeigt mir seine Dankbarkeit auf andere Weise. Mein Gedächtnis schweigt, behält seine Gedanken für sich und ich, ich weiss nur, dass nie die Rede war von hundert Tagen, das war immer viel mehr, bloss ob ein halbes Jahr, mehr als ein Jahr, daran erinnere ich mich nicht.
Verfasst am: 25.02.2019 16:25
Elexir
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An alle, die rückfällig werden:

Hier ist es Brauch, den Tageszähler auf Null zu stellen.

Gesundheitlich macht das keinen Sinn, weil sich der Körper erinnert: Mein Körper zählt JEDEN rauchfreien Tag mit und behält ihn in Erinnerung. Sie machen, dass ich hoffentlich nicht an einer Folgeerkrankung des Tabakkonsums erkranken werde.

Und ich wette schon jetzt, dass der Entzug leichter sein wird, wenn der Körper nur kurze Zeit vergiftet wurde.

Schlimm finde ich Rückfälle, die aus Scham oder was auch immer ungewollt jahrelang dauern. Dann steht ein normaler Ausstieg bevor. Meine Devise: Rückfall, not-wendende Vorbereitungen in Angriff nehmen und wenn der Körper startklar ist, Krönchen richten und aufstehen. Übereiltes Handeln könnte in den Jojoeffekt führen, wenige Tage nicht rauchen, Ausrutscher, 1 Tag nicht rauchen, Ausrutscher etc. Eine gute Vorbereitung und das Achten auf den eigenen Körper finde ich wichtig.
Verfasst am: 25.02.2019 17:25
Elexir
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Ich sage: Ich bin behindert.
Die Leute sagen: Du ärgest uns.
Ich sage: Ich bin behindert.
Die Leute sagen: Du verärgest uns noch mehr.

In meinen Augen könnten sie mich fragen, was ich sagen wollte, wenn sie mich nicht verstehen. Leider passiert das kaum je. Dafür soll ich so und so sein, dies oder jenes brauchen.

Wer macht die Deeskalation? Soll nach meinem Wissen ein Teil der Psychologie sein.