Neuling hier und völlig planlos, wo ich ansetzen soll


Verfasst am: 08.03.2019 19:22
Spacecowboy
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Beiträge: 9
Hallo Ihr Lieben,

ich habe mich gerade hier neu angemeldet, weil ich schon länger nicht mehr gern, bzw. jeden Tag, besonders morgens, mit schlechtem Gewissen rauche. Ich habe zwar das Verlangen nach Zigaretten und verspüre auch eine Befriedigung beim Rauchen aber wenn ich logisch nachdenke, dann will und muss ich aufhören.
Im Moment habe ich leider noch keine wirkliche Ahnung wie das Gelingen kann.
Ich bin 51 Jahre und habe bis jetzt 34 Jahre geraucht.
Bisher bin ich gesund und bin auch nicht kurzatmig, mache Sport und habe keine mit dem Rauchen zusammenhängende Probleme.
Nun frage ich mich, ob ein Rauchstopp auch noch bei jemanden wie mir etwas bringt? Kann sich die Lunge auch noch nach 34 Jahren erholen?
Rauchen ist bei mir nur noch Gewohnheit aber schön ist das schon lange nicht mehr.
Ich fühle mich mittlerweile schon fast ein bißchen assozial wenn ich n der Öffentlichkeit rauche und ich merke dass es meinem Magen und meiner Speiseröhre nicht gut tut.
Bitte nicht lachen aber ich weiß nicht mal ob ich morgens ...... kann, wenn ich zum Kaffee keine Kippe rauche.

Nun würde mich mal interessieren wo man mit dem Abgewöhnen ansetzen kann?
Ich bin da völlig planlos im Moment aber ich möchte schon noch retten, was zu retten ist. Kann der Körper sich in diesem Alter noch regenerieren?
Verfasst am: 08.03.2019 19:24
Spacecowboy
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Beiträge: 9
Oh Entschuldigung! Gerade habe ich bemerkt, dass ich meinen Beitrag im falschen Unterforum gepostet habe. Kann ein Moderator, den Beitrag an den richtigen Platz verschieben? Sorry nochmals.
Verfasst am: 08.03.2019 19:34
Nomade
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Beiträge: 3548
Hallo Spacecowboy,

willkommen in der Gemeinschaft - alles i.O. - am Anfang macht man sich viele Gedanken, teilweise auch Sorgen - die sich im Nachhinein allerdings häufig - Entschuldigung - als Blödsinn herausgestellt haben.
Aber jeder muß seine eigenen Erfahrungen machen.

Zunächst mal Grundsätzliches - es lohnt sich in jedem Alter, mit dem Rauchen aufzuhören.
Hier in der Gemeinschaft sind etliche, die es erst mit jenseits der 60 oder gar siebzig in Angriff genommen haben.... dagegen bist Du echt ein jungscher Spund.... Kaputtlachsmile.gif

Daß Du in einem Ritt schreibst, Du hättest keine mit dem Rauchen zusammen hängenden Probleme und merkst, daß es Deinem Magen und Speiseröhre nicht gut tut, ist mir allerdings etwas zu hoch....

Lad' Dir doch für's erste mal das kostenlose Ebook "Nie wieder einen einzigen Zug" von Joel Spitzer runter und lies Dich dort ein.
Auch das kostenlose Rauchfrei-Starter-Paket, was Du Dir hier bestellen kannst, ist sehr hilfreich und bietet viele Informationen.

Und noch zu den "rückwärtigen Diensten" - die hälst Du am besten in Schwung, wenn Du morgens, gleich nach dem Aufstehem, einen halben Liter lauwarmes Wasser trinkst (unterstützt übrigens gleichzeitig die Leber beim Entgiften).

So viel für'n Anfang - wenn Du weitere konkrete Frage hast - immer raus damit.
Möchtest Du Dich direkt an mich wenden, unten steht "Profil", unter dem findest Du "Ich denk' nicht dran, zu rauchen!" - das ist mein "Wohnzimmer", wie die threads hier genannt werden.

Geh den eingeschlagenen Weg in die Rauchfreiheit weiter
wünscht
de Nomade
Verfasst am: 08.03.2019 19:36
Spacecowboy
Themenersteller
Dabei seit: 08.03.2019
Beiträge: 9
Noch eine kleine Anmerkung.
Ich lebe schon Jahre nur noch mit Verdrängung in Bezug auf die Gefahren des Rauchens.
Das hat bei mir ziemlich psychologische Auswirkungen, in dem ich jeden Tage schon seit ein paar Jahren daran denke, ich könnte krank werden. Da schwingt schon Hypochondrie mit und ich weiß, dass diesen Zustand abstellen könnte, wenn ich das rauchen lasse.
Verfasst am: 08.03.2019 19:40
ichbins
Dabei seit: 28.01.2014
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Beiträge: 1283
Moin, moin, Spacecowboy,

na klar hast Du mit zarten 51 Jahren noch Riesengewinn, wenn Du aufhörst. Ich war 57 nach mehr als 45 Jahren Raucherkarriere, als ich nach vielen vergeblichen Versuchen es endlich und endgültig geschafft habe. Und ich habe deutliche Verbesserungen in verschiedenen Bereichen gespürt.

Ohne die Unterstützung der fantastischen Leute hier im Forum hätte ich es wohl kaum geschafft.

Besser gesagt - ich habe 57 angefangen mit dem Aufhören - es wirklich zu schaffen ist ein Prozess, bei dem man immer wieder mal Schmacht bekommt und in Versuchung gerät.

Es wäre gut, wenn Du Dich zunächst einmal vorbereitest, bevor Du einen Tag festlegst, an dem Du die Zigaretten für immer über Bord schmeißt. Wie Du Dich am besten vorbereitest? Hier ist ein Faden, in dem eine Menge Tipps und Anregungen sind - schau mal nach und picke für Dich die Dinge heraus, die Deiner Meinung nach am besten für Dich funktionieren könnten.

Hier der Link (hoffentlich klappt das): https://www.rauchfrei-info.de/community/forum/?tx_mmforum_pi1%5Baction%5D=list_post&tx_mmforum_pi1%5Btid%5D=2289

Wenn nicht dann schau im Forum "Ich bereite mich vor" nach - Titel "Allzeit bereit - für eine gute Vorbereitung".

Schöne Grüße
Angelika
Verfasst am: 08.03.2019 19:42
Spacecowboy
Themenersteller
Dabei seit: 08.03.2019
Beiträge: 9
"Nomade" schrieb:

Hallo Spacecowboy,

willkommen in der Gemeinschaft - alles i.O. - am Anfang macht man sich viele Gedanken, teilweise auch Sorgen - die sich im Nachhinein allerdings häufig - Entschuldigung - als Blödsinn herausgestellt haben.
Aber jeder muß seine eigenen Erfahrungen machen.

Zunächst mal Grundsätzliches - es lohnt sich in jedem Alter, mit dem Rauchen aufzuhören.
Hier in der Gemeinschaft sind etliche, die es erst mit jenseits der 60 oder gar siebzig in Angriff genommen haben.... dagegen bist Du echt ein jungscher Spund.... Kaputtlachsmile.gif

Daß Du in einem Ritt schreibst, Du hättest keine mit dem Rauchen zusammen hängenden Probleme und merkst, daß es Deinem Magen und Speiseröhre nicht gut tut, ist mir allerdings etwas zu hoch....

Lad' Dir doch für's erste mal das kostenlose Ebook "Nie wieder einen einzigen Zug" von Joel Spitzer runter und lies Dich dort ein.
Auch das kostenlose Rauchfrei-Starter-Paket, was Du Dir hier bestellen kannst, ist sehr hilfreich und bietet viele Informationen.

Und noch zu den "rückwärtigen Diensten" - die hälst Du am besten in Schwung, wenn Du morgens, gleich nach dem Aufstehem, einen halben Liter lauwarmes Wasser trinkst (unterstützt übrigens gleichzeitig die Leber beim Entgiften).

So viel für'n Anfang - wenn Du weitere konkrete Frage hast - immer raus damit.
Möchtest Du Dich direkt an mich wenden, unten steht "Profil", unter dem findest Du "Ich denk' nicht dran, zu rauchen!" - das ist mein "Wohnzimmer", wie die threads hier genannt werden.

Geh den eingeschlagenen Weg in die Rauchfreiheit weiter
wünscht
de Nomade


Oh schon eine Antwort. Vielen Dank!
Bezüglich des Magens/Speiseröhre habe ich immer mal wieder Magenschleimhaut Entzündungen und Reflux Probleme.
Diese Probleme sind zwar durch andere Umstände hervorgerufen aber ganz klar ist rauchen in dem Fall echt nicht förderlich, bzw. eher schädlich.
Verfasst am: 08.03.2019 19:42
Nomade
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Rauchfrei seit: 1552 Tagen
Beiträge: 3548
.... also das mit den Gedanken und Sorgen meinte ich natürlich NICHT bezüglich des Rauchens - daß sie oft nicht nötig sind, sondern in Hinsicht auf das Rauchfrei-werden

und mit dem Alter . man kann nicht früh genug aufhören, es habe aber auch schon Menschen geschafft, die älter waren - es ist also in Deinem Alter nicht "zu spät zum Aufhören"

Nur für den Fall, daß da jetzt etwas mißverständlich war....

Und die psychischen Probleme, die das Rauchen schon bei Dir verursacht hat, scheinen ja auch nicht von Pappe zu sein.

Übrigens übernehmen die meisten Krankenkassen Kosten für Nichtraucher-Seminare.... vielleicht wendest Du Dich mal an Deine....

Grußus
de Nomade

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 08.03.2019 um 19:42.]
Verfasst am: 08.03.2019 19:44
Spacecowboy
Themenersteller
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Beiträge: 9
"ichbins" schrieb:

Moin, moin, Spacecowboy,

na klar hast Du mit zarten 51 Jahren noch Riesengewinn, wenn Du aufhörst. Ich war 57 nach mehr als 45 Jahren Raucherkarriere, als ich nach vielen vergeblichen Versuchen es endlich und endgültig geschafft habe. Und ich habe deutliche Verbesserungen in verschiedenen Bereichen gespürt.

Ohne die Unterstützung der fantastischen Leute hier im Forum hätte ich es wohl kaum geschafft.

Besser gesagt - ich habe 57 angefangen mit dem Aufhören - es wirklich zu schaffen ist ein Prozess, bei dem man immer wieder mal Schmacht bekommt und in Versuchung gerät.

Es wäre gut, wenn Du Dich zunächst einmal vorbereitest, bevor Du einen Tag festlegst, an dem Du die Zigaretten für immer über Bord schmeißt. Wie Du Dich am besten vorbereitest? Hier ist ein Faden, in dem eine Menge Tipps und Anregungen sind - schau mal nach und picke für Dich die Dinge heraus, die Deiner Meinung nach am besten für Dich funktionieren könnten.

Hier der Link (hoffentlich klappt das): https://www.rauchfrei-info.de/community/forum/?tx_mmforum_pi1%5Baction%5D=list_post&tx_mmforum_pi1%5Btid%5D=2289

Wenn nicht dann schau im Forum "Ich bereite mich vor" nach - Titel "Allzeit bereit - für eine gute Vorbereitung".

Schöne Grüße
Angelika


Hallo Angelika,

Danke für Deinen Tipp!
Meinst Du die Lunge kann sich nach 34 Jahren noch regenerieren?
Verfasst am: 08.03.2019 19:47
ichbins
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Beiträge: 1283
"Spacecowboy" schrieb:

Noch eine kleine Anmerkung.
Ich lebe schon Jahre nur noch mit Verdrängung in Bezug auf die Gefahren des Rauchens.
Das hat bei mir ziemlich psychologische Auswirkungen, in dem ich jeden Tage schon seit ein paar Jahren daran denke, ich könnte krank werden. Da schwingt schon Hypochondrie mit und ich weiß, dass diesen Zustand abstellen könnte, wenn ich das rauchen lasse.



Ich denke die Gefahren des Rauchens und Deine Angst vor den Konsequenzen des Jahrzehntelangen Nikotinmissbrauchs sind völlig realistisch und begründet. Eine völlig gesunde Reaktion. Mit Hypochondrie hat das nichts zu tun.

Aber.....

der Mechanismus, diese Gefahren zu verdrängen - hat etwas mit dem Suchmechanismus zu tun. Wenn Du frisch geraucht hast, siehst Du vielleicht die Gefahren.

Nach längerer Pause - wenn der Entzug einsetzt - dann ändern sich die Wahrnehmungen und die Denkmuster. Auf einmal denkt man anders, findet alles nicht so schlimm, findet sich total gesund (obwohl es schon Magen- und Speiseröhrenprobleme gibt) und verschiebt den Rauchstopp wieder auf irgendeinen anderen Tag. Beobachte das mal.

Salu2
Angelika
Verfasst am: 08.03.2019 19:47
Spacecowboy
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Beiträge: 9
"Nomade" schrieb:



Übrigens übernehmen die meisten Krankenkassen Kosten für Nichtraucher-Seminare.... vielleicht wendest Du Dich mal an Deine....




Ich habe mittlerweile Ängste entwickelt, die ich alleine durch das Rauchen begründet sehe. Insofern habe ich vielleicht keine körperlichen aber psychische Probleme dadurch.
Der Tipp mit den Nichtraucher Seminaren scheint mir sehr interessant, weil ich mich fühle, als bräuchte ich jemand der mich bei der Hand nimmt und damit meine ich einen realen Kontakt.
ICh werde nächste Woche mal meine Krankenkasse anrufen.
Verfasst am: 08.03.2019 19:49
Nomade
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Hey, Spacecowboy,

wenn Du NICHT aufhörst zu rauchen, kann sich Deine Lunge MIT GEWISSHEIT NICHT REGENERIEREN und wird weiterhin und in wachsendem Ausmaß geschädigt werden (nebst Magen, Speiseröhre....) - soviel ist mal klar - alles andere ist Spökenkiekerei....

.... sorry - bin immer so direkt
de Nomade
Verfasst am: 08.03.2019 19:54
ichbins
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Zur Regeneration des Körpers - hier Infos von einer med. Seite:

Innerhalb von Minuten nach der letzten Zigarette setzen die ersten Reparaturmechanismen des Körpers ein: Nach einer knappen halben Stunde verbessert sich die Durchblutung von Händen, Füßen und der Haut. Die schnellere Hautalterung, die durch das Rauchen verursacht wird, wird gestoppt.

Nach acht Stunden normalisiert sich allmählich der Sauerstofftransport im Körper. Durch das Rauchen wird nämlich Teer in der Lunge und in den Schleimhäuten abgelagert, die Lunge arbeitet nicht mehr richtig.

Nach einem Tag. Rauchen hebt das Herzinfarktrisiko deutlich. Selbst nach einem Herzinfarkt lohnt es sich, mit dem Rauchen aufzuhören, denn die Sterblichkeit ist bei Rauchern nach einem Infarkt mitunter doppelt so hoch wie bei Ex-Rauchern. 24 Stunden nach dem Rauchstopp sinkt das Herzinfarktrisiko wieder. Sinkt dann mit jedem Tag und Jahr des Nichtrauchens weiter.

Nach zwei Tagen bringt Nichtrauchen mehr Genuss: Weil Raucherinnen und Raucher einen weniger ausgeprägten Geschmacks- und Geruchssinn haben, verwenden sie in der Regel mehr Salz und Gewürze als Nichtraucher. Doch Geruchs- und Geschmacksinn können sich erholen. Die Regeneration der Sinneszellen beginnt schon 48 Stunden nach dem Rauchstopp.

Nach einigen Wochen Rauchabstinenz kommt die Selbstreinigung des Körpers voll in Gang. Nach zwei bis zwölf Wochen ohne Zigaretten beginnen sich Kreislauf und Lunge zu stabilisieren.

Nach ein bis neun Monaten werden die Atemwege wieder langsam frei.

Nach etwa fünf Jahren ohne Zigarette nähert sich das Herzinfarktrisiko langsam dem eines Nichtrauchers an. Denn eine Ursache für einen Infarkt können durch die Folgen des Rauchens verengte Herzkranzgefäße sein. Bei Ex-Rauchern bildet sich die Verengung nach einem Jahr Nichtrauchen zurück.

Nach etwa 15 Jahren. Das Risiko für Lungenkrebs beginnt nach der letzten Zigarette langsam zu sinken. Eine aktive Raucherin oder ein Raucher hat – verglichen mit einem Nichtraucher – ein bis zu 40-faches (und höheres) Risiko, ein bösartiges Geschwür in der Lunge zu entwickeln.

Salu2
Angelika
Verfasst am: 08.03.2019 19:55
Spacecowboy
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Ich habe noch eine letzte Frage, dann will ich es fürs erste mal gut sein lassen. icon_wink.gif

Ich habe neulich mal 3 Tage E-Zigarette mit Nikotin gedampft und das hat verdammt gut funktioniert, bis mir bei der Arbeit das teure Ding auf den harten Boden gefallen ist, als ich gerade zum Kaffee eine dampfen wollte.
Nun war das Ding kaputt und ich bin nicht so schnell an eine neue E-Zigarette rangekommen , was mich so geärgert hat, dass ich zum nächsten Kiosk bin und mir eine Schachtel Zigaretten gekauft habe.
Nun überlege ich ob ich noch einmal einen Versuch mit E-Zigarette starte.
Was haltet Ihr von E-Zigaretten? Sicherlich nicht das beste aber immer noch besser als echte Zigaretten oder?
Verfasst am: 08.03.2019 20:04
ichbins
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Es gibt sehr geteilte Meinungen zu E-Zigaretten - allerdings gibt es auch noch keine Langzeitstudien. - Sicher ist es gesünder, gar nichts zu inhalieren. Und die Nikotinsucht wirst Du auch nicht überwinden.

Meine persönliche Meinung:

Ich kenne hier eine Reihe von E-Zigaretten Rauchern, die sich besser fühlen und viele Beschwerden hinter sich gelassen haben.
Eine E-Zigarette hat sicher nicht so viele schädigende Inhaltsstoffe, wie eine Zigarette. Nikotin ist nur eine von etwa 4800 Chemikalien im Tabakrauch, etwa 90 davon sind nachgewiesenermaßen krebserregend. Dazu zählen Arsen, Blei, Cadmium, Formaldehyd, Benzol oder Nitrosamine.

Verfasst am: 08.03.2019 20:10
Nomade
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.... also - mit dem Dampfer verringerst Du zwar (möglicherweise) die Giftzufuhr, veränderst aber in keinster Weise Deine eingefahrenen Routinen - und siehe - das Ding war kaputt - und promt hast Du wieder Zigaretten gekauft.... wenn es noch eines Beweises bedurft hätte....

Zum Nicht-mehr-rauchen gehört ebenfalls - mindestens so wichtig, wie die Nikotinzufuhr (auf Dauer) zu beenden, sein Verhalten zu verändern - und das tut man mit einem Nikotin-Dampfer, genannt E-Zigarette (liegt ja schon im Namen) eben nicht.

Nikotinpflaster sind dafür wohl geeigneter, wenn man derart süchtig ist, daß es in der Anfangsphase, die durchaus einige Wochen dauern kann, nicht schafft.

Aber auch dies ist natürlich Deine eigene Entscheidung....

Schönen Abend (mit möglichst wenig Qualm)
wünscht
de Nomade
Verfasst am: 08.03.2019 20:14
ichbins
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Gutes Argument, Nomade. gefuehle_smilie_0236.gif - Wenn die E-Zigarette mal ausfällt, keine Ersatzpatronen da sind u.s.w., schlägt die Sucht wieder voll zu.
Verfasst am: 08.03.2019 20:32
Spacecowboy
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Erstmal ganz kleinlaut aber ich versuche morgen mal nicht zu rauchen. Es widerstrebt mir immer mehr eine Kippe anzuzünden und es ist völlig gefestigt in meinem Kopf, wie schädllich das ist. Mal sehen ob ich mich daran festmachen kann. 50% echte Abneigung und 50% Sucht, bzw. Gewohnheit. Vielleicht kann ich auf den ersten 50% aufbauen.


Jetzt erstmal supervielen Dank für Eure Antworten und ein schönes Wochenende!
Verfasst am: 08.03.2019 21:13
Nomade
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Beiträge: 3548
.... "ich versuche mal" und "vielleicht kann ich" klingt jetzt aber auch nicht wirklich nach 'ner Strategie - organisier' Dir mal keine Rückfälle....

Du mußt Dir darüber im Klaren sein, daß ALLES, WAS DICH MORGEN DANN WIEDER ZUM RAUCHEN BRINGEN WILL, DEINER SUCHT ENTSPRINGT....
Da mußt Du gegen halten, wenn Du es wirklich schaffen willst.
Also
- z.B. erst einmal keinen Kaffee trinken, sondern Tee, Saft, irgendwas anderes eben (Routinen durchbrechen)
- Deinen Rauchplatz umräumen oder wenigstens nicht mehr aufsuchen,
- jedes Mal, wenn Dich der Jieper packt, SOFORT ein paar Schlucke Wasser trinken, einen Gang um den Block machen (vorteilhafterweise nicht am Supermarkt, Kiosk oder Zigarettenautomaten vorbei), oder irgendeine Aufgabe erledigen - völlig egal was - 10 Kniebeuge machen, Haare waschen, Bücher abstauben, Müll rausbringen....
- unbedingt heute noch gerauchte Kippen in ein Schraubglas mit 3-4 cm Wasser schmeißen (wenn Du kein leeres hast, mach' eins leer - ist wichtig!) und fest zuschrauben - kannst Du morgen dran riechen, wenn Du meinst, doch unbedingt rauchen zu wollen - das vergeht Dir dann sofort
- heute Abend vor dem zu Bett gehen noch so viel Klamotten, wie es geht (die nach Rauch riechen) in die Waschmaschine und auch anstellen,
- morgen (wenn Du eines hast) sofort das Auto gründlichst reinigen (auch Polster, Himmel etc.) - oder professionell reinigen lassen (die können das meist besser) - weil, selbst, wenn Du darin nicht geraucht haben solltest, ist der Gestank aus Deinen Klamotten, Haaren etc. da reingezogen

Und - nicht beim geringsten Schmachter denken - das halte ich nicht aus - Du hälst mehr aus, als Du denkst - und die Freude ist dann um so größer. Die dauern unterschiedlich lange, aber meist nicht mehr als ein paar Minuten.
Besser ist auch, du sagst Dir DIESE ZIGARETTE RAUCHE ICH JETZT NICHT PUNKT.
Was mit der nächsten wird - mal sehn - ABER DIESE NICHT.
Und das sagst Du Dir JEDES MAL - DIESE RAUCHE ICH NICHT...

Das war jetzt aber nur der Crashkurs - lies Dir besonders unter dem grünen Reiter "Aufhören" heute noch so viel wie möglich durch, wenn Du wirklich morgen schon starten willst....

mein Ratschlag jedenfalls
vonne etwas überraschten
Nomade

[Dieser Beitrag wurde 4mal bearbeitet, zuletzt am 08.03.2019 um 21:30.]
Verfasst am: 09.03.2019 00:58
Spacecowboy
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Beiträge: 9
Sollte ich den Tag schaffen, dann hört Ihr von mir am Sonntag.
In meiner Wohnung rauche ich nicht. Ich habe nur ein Plätzchen auf dem Balkon.
Ich versuche aber erstmal nicht auf Kaffee zu verzichten, weil das auch eine Sucht ist und mich wenigstens ein bißchen ablenkt.
Meine Hoffnung ist mich auf den Sport morgen zu konzentrieren, bei dem ich auch nie eine Zigarette vermisse.
Mir geht immer wieder durch den Kopf, wie sehr ich meine Freunde überraschen würde, wie viel frischer ich vielleicht ausschauen würde, wie viel Geld ich sparen würde und dass ich sicherlich Krankeitsängste damit abstellen könnte. Ich weiß ganz sicher, dass es mir ohne rauchen rein psychisch besser gehen würde.
Jetzt mal sehen wie es läuft.
By the way, ich habe am Montag eine Zahnreinigung und auch der Belag würde weniger.

Gute Nacht und nochmals vielen Dank!
Verfasst am: 09.03.2019 01:16
Sonnenschein66
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Rauchfrei seit: 1721 Tagen
Beiträge: 1944
Auch von mir ein herzliches Willkommen!!
Ich bin mir ganz sicher dass bei all deinen Ausführungen du das „würde“ und „könnte“ weglassen kannst, wenn du den Absprung schaffst und rauchfrei wirst.
Du wirst frischer und gesünder aussehen (kein Wunder, fallen alle Gifte weg), Geld sparst du auf alle Fälle (entweder sparst oder gönnst Dir was tolles), und nach dem Entzug und einer Weile wird es Dir psychisch besser gehen.
Naja das mit deinen Freunden weiß ich wirklich nicht, kenne sie ja auch nicht.

Ich wünsche dir viel Kraft und Sturheit!!
Du schaffst das!!

Liebe Grüße
Claudia