Diesmal aber


Verfasst am: 28.09.2020 14:19
Wiederholungstäter
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So,

am Donnerstag, dem 24.9.2020, war um 20 Uhr der letzte Zigarillo aus der Packung raus. Ich hatte es so abgepasst das ich "nur den Abend überstehen muss" und dann immerhin schon mal am Freitag morgen ein paar Stunden Nikotinabbau hinter mehr habe.

Ich hatte vor 16 Jahren mit dem Rauchen aufgehört, und das ging auch 11 Jahre gut. Dann habe ich mein Lauftraining falsch geplant und mir beidseitig die Achillessehnen entzündet. Das wollte nicht wirklich aufhören. Nach einigen Monaten fühlte es sich aber wieder OK an und ich lief eine mittlere Runde in Hannover, mit dem Erfolg das ich nach 7 KM nicht mehr gehen (und schon gar nicht laufen) konnte. Als ich endlich im Hotel zurück war, war ich super enttäuscht von mir. Mein Motto war die letzten Jahre immer "Laufen bis an das Ende des Beines, nicht bis and das Ende der Lunge". Das Ende der Beine war nun schon beim ersten Schritt gegeben. Da kam beim Bier der dämliche Gedanke

"Wenn Du nicht mehr laufen kannst, dann kannst Du auch wieder rauchen".

Wie blöd ist das denn?.

Meine zweite Frau hat mich erst als nicht-mehr Raucher kennengelernt. Also rauchte ich immer nur wenn wir nicht zusammen waren, zb auf Dienstreisen etc.

Mit der Zeit entstand daraus eine große Lüge, ich will das nicht mehr. Es ging schon mal, nun versuch ich das Rauchen nicht mit etwas gutem zu ersetzen. nicht mehr zu lügen ist "gut genug".

Verfasst am: 28.09.2020 16:04
Piet
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Hallo Wiederholungstäter,
herzlich Willkommen hier im Forum.
Das Nikotin ist nach 3 Tagen abgebaut, die erste Phase schon überstanden, also wirst Du auch den Rest überstehen. Du hast ja schon reichlich Erfahrung mit dem Nichtmehrrauchen, da wirst du den Rest auch schaffen. Meiner Meinung nach hängt rauchen viel mit den Gewohnheiten zusammen, bei Dir zum Beispiel nicht in Gegenwart Deiner Frau. Also es geht doch, du musst es nur ausweiten, Du musst Dich daran gewöhnen auch ohne ihre Anwesenheit nicht zu rauchen.
Natürlich einfach gesagt, aber es geht.

Wünsche viel Freude beim Aufhören.banghead.gifbanghead.gifbanghead.gif
LG
Piet
Verfasst am: 28.09.2020 22:31
venceremos
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Hallo Wiederholungstäter icon_smile.gif

Jetzt sind es bald schon fünf Tage.....dranbleiben.... es lohnt sich!!!!

Liebe Grüße
Christiane

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venceremos (wir werden siegen)
Verfasst am: 29.09.2020 08:08
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Guten Morgen Wiederholungstäter,

Was für einen Name? Erst einmal herzlich Willkommen hier in der Runde und Gratulation zu deinen 5 Tagen in der Rauchfreiheit. Toller Entschluss, den du getroffen hast. Ja Alkohol ist oft ein Verbündeter des Nikotins. Was mir sehr gut gefällt, ist dein Start in die rauch Freiheit, deine Planung von dem Abend davor. Hast du dir noch weiter Strategien für deinen Rauchstopp überlegt? Wie gehst du deinen Rauchstopp an? Was machst du bei Schmachter? Was kann dir helfen? Bekommst du Unterstützung? Wo siehst du dich ZB. in einem Jahr?

Ich freue mich, von dir zu hören.

LG Bine
Verfasst am: 29.09.2020 09:18
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Guten Morgen,

naja, weitere - wenn überhaupt auch nur eine Strategie - habe ich eigentlich nicht. Nur den Willen und das ich es mir nicht erlaube zu denken "Ach eine rauchen, das wäre jetzt schön", es war nicht schön, es hat eben nur die Sucht befriedigt. Spannend wird die anderen Aspekte des Lebens nicht aus dem Ruder laufen zu lassen, ich habe die letzten Monate ca.10 KG abgenommen, die will ich nicht wieder drauf packen. Also doppelte Disziplin. Oder mit Kumpels rausgehen. Ruhe bewahren und nicht reizbar sein, kann schon schwierig sein. Wie auch zu Hause. Ich denke alles in allem ist der Schlüssel Bewusstsein. Solange ich mir selber sagen kann warum mir welcher Affe im Nacken sitzt, kann ich mit ihm umgehen. Nur wenn es mich im falschen Moment erwischt, dann wird es eng.

Eine, vielleicht nur eingebildete, Motivation gabe es heute morgen beim schwimmen. Ich schwimme seit Anfang des Jahres wieder, momentan 6 - 7 KM in der Woche. Normalerweise ist meine Zeit für einen Kilometer ~30 Minuten, ich muss aber sagen das in meinem Hauptwohnort, die Schwimmbad Uhr vom Wasser aus nicht gut zu sehen ist, ich kann da also um 1 -2 Minuten falsch liegen. Heute morgen war ich in Berlin im James Simon Bad, die Uhren sind gut plaziert und einsehbar, eindeutig war meine Zeit 27 Minuten (Sekunden will ich hier nicht betrachten). So oder so wird es ein Verbesserung sein, vor allem wenn man bedenkt das das Becken im James Simon Bad am flachen Ende wirklich flach ist. Also die Wenden dort machen einen nicht schneller.

Ich freue mich nun also über die "Erfolge" beim schwimmen und schaue mal was als nächstes kommt..
Verfasst am: 29.09.2020 22:12
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Guten Abend Wiederholungstäter,

Ein starker Wille ist wirklich gut. Da hast du schon einen guten Bonuspunkt.
Auch deine Gedanken durch Umlenkung anders auszurichten, finde ich super. Hast du das schon einmal angewandt? Ich finde das immer spannend.

Dass du 10 Kg abgenommen hast (das wäre noch ein Ziel für mich), zeigen dir, dass du das Schaffen kannst, was du dir in den Kopf setzt. Da du schon Sport durch schwimmen betreibst, hast du da auch schon einen super Weg eingeschlagen. Schön auch, dass du deine Bestzeit beim schwimme verbessern konntest. Das zählt so denke ich auch die Kontinuität. Hast du dir noch etwas vorgenommen um dein Gewicht bei zu halten?

Die Eckpunkte, worauf du achten möchtest, hast du wirklich gut im Blick. Wie kannst du deine Ausgeglichenheit und Ruhe aufrechterhalten? Kennst du dich mit Entspannungstechniken aus? Ich mache auch gerne Achtsamkeitsübungen.

Erzähl doch mal.

LG Bine
Verfasst am: 30.09.2020 10:15
Wiederholungstäter
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Guten Morgen Bine,

da sprichst Du eine große Frage gelassen aus. "Wie kann ich meine Ausgeglichenheit und Ruhe aufrechterlhalten". Leute die mich kennen, werden mir sofort zustimmen das die zum aufrechterhalten notwendige Existenz von Ruhe und Ausgeglichenheit bei mir nur eingeschränkt gegeben ist. Also in den 11 Jahren des nicht-mehr Rauchens. Ich tendiere zum Fordern, zum Maßlosen, zum Weiterstreben, nicht mit dem Erreichten ruhen. So gesehen ist mein Weg vorwärts durch das Suchen und Finden neuer Zwischenziele bestimmt. Solange ich da genug interessantes auf meiner Liste habe (muss nix spektakuläres sein, auch der Stapel der noch ungelesenen Bücher im Regal gehört dazu und sollte nie ganz weg sein) bin ich vermutlich sicher. Erst wenn Frustration und Unterbeschäftigung zusammen kommen wird es vermutlich eher schwierig werden. Bis dahin hab ich aber, hoffentlich, ein zei neue Projekte soweit das sie nachhaltig Aufmerksamkeit erfordern.

Auf die nächsten 6 Tage,

Rüdiger
Verfasst am: 30.09.2020 20:27
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Guten Abend Rüdiger,

Ja Ruhe und Ausgeglichenheit kann auch durch Aktivität entstehen. Wichtig ist das Ziel. Gut finde ich auch, dass du Zwischenziele hast. Das große Ziel in kleinen Einheiten zu unterteilen ist super. Hast du schon eine Idee, für neue Projekte?
Wenn du gerne liest, schau doch mal unter dem grünen Reiter „Aufhören“ dort findest du noch einiges Informatives.
Welche Unterstützung brauchst du noch? Was könnte dir helfen?
Morgen hast du deine erste Woche geschafft. Ich weiß, Belohnung magst du nicht so, aber wie sieht es mit Verwöhnen aus?icon_wink.gif

Tag für Tag
Heute bleiben wir rauchfrei

LG Bine
Verfasst am: 30.09.2020 21:31
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Hallo Rüdiger,

Erstmal vielen Dank für deine Glückwünsche. Ja du folgst mir und hast morgen auch schon die erste Woche rauchfrei geschafft.

Solange ich diese Position einhalte werde ich sicher sein. 


Ich denke, bei allem was ich von Dir gelesen habe das Du auf einem sicheren Weg bist. Auch das wir hier in diesem Forum sind wird uns helfen. Wir sind nicht allein! Da sind die Lotsen und die vielen Begleiter die uns ihre Erfahrungen mitteilen und wir können davon profitieren. Gibt es Probleme finden wir hier ein offenes Ohr.

Wir schaffen das und rauchen heute nicht!

Ich wünsche dir einen schönen rauchfreien Abend und sleep.png

Elli
Verfasst am: 01.10.2020 09:49
Wiederholungstäter
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Guten Morgen,

tja, heute Abend um 20:00 soll es dann wieder die erste Woche sein. Ich werde sie weder rauschend noch übermütig feiern, allerhöchstens insgeheim mir innerlich selbst auf die Schulter klopfen. Die bester aller Ehefrauen glaubt ja eh schon immer einen Nichtraucher zum Gatten zu haben.

Auf dem Weg zum Schwimmbad kam passend zur früher genutzten Gelegenheit der Gedanke: "Jetzt eine rauchen". Naja, noch nicht mal der Gedanke, eher eine Erinnerung an ein Gefühl. So ein wenig mit einem leichten Druck auf dem Bauch und etwas Enge im Hals, schwer zu beschreiben. Auf jeden Fall ein körperliches Gefühl welches ich sofort mit Rauchen assoziierte, also in der Art das ich meinte Rauchen könnte mir Entspannung bieten.

Das hätte, wenn ich nicht so ein helles Kerlchen wäre, der Beginn einer langen Diskussion mit mir selber werden können. Zum Glück konnte ich das aber unterbinden.

Der Mechanismus ist aber schon interessant: Man assoziiert eine Situation mit einer Sucht. Die nicht mehr ausgelebte Sucht generiert in dem Moment keine Belohnungsmomente mehr, der Körper erinnert sich aber an diese Belohnung und meckert. Schwups überlegt man: Wie kann ich nun den Körper belohnen? Erste, sehr aus dem Unterbewussten kommende Antwort: Durch Rauchen.

Es bleibt sicher spannend icon_smile.gif
Verfasst am: 01.10.2020 20:42
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Guten Abend Rüdiger,

Schwups, nur ein paar Minuten zu spät, komme ich vorbei um dir auch auf die Schulter zu klopfen. Die erste Woche hast du super gemeistert. Was kannst du positives davon mitnehmen?

Von solche Situationen, wie du auf dem Weg zum Schwimmbad erleben durftest und super analysiert hast, berichten hier einige von. Das sind die typischen Verbindungen im Gehirn, die wir Jahrelang genährt haben. Situationen mit dem Ritual Rauchen zu verbinden. Ein wesentlicher Teil im Rauchstopp sind die Ritualänderungen. Also einzelnen Situationen vom Rauchen im Gehirn zu entkoppeln. Dies geschieht beim Durchleben. Und dazu gratuliere ich dir herzlich, dass du dies gemeistert hast.

Was hattest du noch für Typische Rauchersituationen? Wie kannst du diese Entkoppeln oder deinem Belohnungssystem doch etwas entgegenkommen?

Ich hatte immer tütenweise zuckerfreie Bonbons dabei. Dadurch wird unteranderem auch die taktile Reizbefriedigung, die vorher durch die Zigarette gestillt wurde beruhigt.

Ja spannend ist der Rauchstopp auf alle Fälle. Und bei jedem ein klein wenig anders.

Das Wochenende naht. Hast du etwas schönes geplant?

LG Bine
Verfasst am: 01.10.2020 21:32
Petra_NMS
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Hallo Rüdiger,
champballoongift.png Die erste Woche ist geschafft. YIPPIEE! YEAH! SUPIIIIII!

Super geschafft und die Schulterklopfmaschine in Gang setzen Riesengrinser.gif Deine Frau kann Dir ja nicht die Schulter klopfen - für sie hat sich ja nichts geändert, wenn ich es richtig verstanden habe icon_redface.gif icon_eek.gif

Freue Dich und belohne Dich ordentlich Geld_ins_Sparschwein.gif
Fussball.gif Jetzt schön am Ball bleiben!

VG Petra

Verfasst am: 01.10.2020 22:00
Française
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Hallo Rüdiger, hurra die erste Woche rauchfrei ist geschafft

heart.png lichen Glückwunsch
fireworks.png

Naja, die beste Ehefrau von allen kann dich nicht loben, sie weiß von nichts.
Also werden wir diesen Job übernehmen!
congratchamp.gif

Trinken wir erstmal einen kleinen Champus und bleiben rauchfrei, was sonst!

Elli
Verfasst am: 01.10.2020 22:50
Rauchfrei-Lotse
rauchfrei-lotse-meikel
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Hallo Rüdiger Wiederholungstäter,

jetzt, zu deinem Einwöchigen, möchte ich dir nun auch ein paar Zeilen hinterlassen.
Lesend verfolge den Verlauf deiner Rauchfrei-Werdung von Beginn an.

Da, wo ich mich mit meiner Rauchfreiheit befinde, ist es im Grunde pipileicht, nicht doch wieder zur Zigarette zu greifen, wenn das Teufelchen anklopft. Ja, es ist tatsächlich so, dass ich mich auch heute noch niemals wirklich sicher fühlen kann. Daran wird sich wohl für mich nichts mehr ändern, bis der Deckel zugeht. Das ist kein Leben in einer ständigen Angst. Aber eine Portion Wachsamkeit solte ich immer in meinem Rucksack dabei haben.

Wo du, Rüdiger, dich im Kampf gegen die Abhängigkeit, im Kampf für ein Leben in Rauchfreiheit, befindest, das fordert mir großen Respekt ab. Viel zu gut erinnere ich mich zurück an meine ersten Tage rauchfrei. Ich habe gelitten wie ein Hund. Aber ich bin den Weg weiter gegangen. Dieses Entkoppeln, wie Bine es schon beschrieben hat, war ein sehr, sehr langer Prozess. Aber, mein Gott, wie können wir auch erwarten, daß die jahre- oder auch jahrzehntelange Abhängigkeit in einigen Tagen oder Wochen Geschichte ist!? Ich plädiere für mehr Geduld, die wir mit uns haben sollten.
Auch heute noch gerate ich manchmal in eine Situation, die brenzlig werden könnte, wenn ich nicht den Gedanken parat hätte "hmmm...früher hättste jetzt eine geraucht!" Und schon ist die Situation (rauchfrei!) gemeistert.

Ich reihe mich sehr gerne bei den Gratulanten ein, die dir einen anerkennenden Schulterklopfer geben. Ich, wir alle, wissen, was diese eine Woche bedeutet. Du machst das wirklich großartig...

In den sieben Tagen, die ich bei dir mitgelesen habe, hat mir besonders gut gefallen, wie du dich und deine jeweilige Situation reflektierst. Das ist echt eine Gabe, über die nicht jeder verfügt. Sich, seine Gedanken und Taten zu hinterfragen bedeutet noch lange nicht, sich in Frage zu stellen. Hut ab, mein Lieber...

Ich werde auch weiterhin bei dir mitlesen, das steht für mich fest.
Und wer weiß - vielleicht fühle ich mich mal wieder befleißigt, ein paar (mehr oder weniger) kluge Zeilen bei dir zu hinterlassen. icon_wink.gif

Hab einen schönen Abend
Grüße
Meikel

[Dieser Beitrag wurde 1mal bearbeitet, zuletzt am 01.10.2020 um 22:51.]
Verfasst am: 02.10.2020 07:51
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Guten Morgen und Danke icon_smile.gif

Es ist gut zu sehen das ihr meinen Berichten folgt und an meiner Reise teilnehmt.

Ich habe mir gerade überlegt das ich nun eigene Meilensteine haben will die aber entsprechend herausfordernder werden. Gestern die erste Woche war demnach also der erste Meilenstein (und eher so "zufällig" der erste Meilenstein), die folgenden sollen also jeweils die Potenz zur Basis 2 Wochen sein. Um es "sauber" hinzukriegen" muss ich den ersten, gestern also zum Nullten (gibt es das Wort?) machen, da zwei hoch null eins ist. Dann wird nächste Woche der erste, in drei wochen der zweite in acht der dritte usw.

Ist vielleicht etwas konfus, aber man spart Schampus und wächst kontinuierlich.

Euch allen einen schönen Tag,


Rüdiger

Verfasst am: 02.10.2020 10:08
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Ich bin gerade in einer Telefonkonferenz mit überaus begabten Kollegen, insgesamt habe ich in der letzten Stunde schon dreimal die Contenance verloren und habe mir deswegen die Frage gestellt ob es wohl mit dem nicht mehr Rauchen zusammenhängt. Antwort: Nein. Solch einen Stuss hätte ich auch mit Zigarette nicht ruhig über mich ergehen lassen. Also, alles gut icon_smile.gif
Verfasst am: 02.10.2020 11:53
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Hallo Rüdi,

Lass mich dich so nennen, mein Bruder heißt auch Rüdiger und es liegt mir mehr.

Ich kann nur sagen, dass ich auch immer noch sehr nervös bin! Vielleicht braucht es erst eine Zeit bis unser Körper und vor allen Dingen unser Gehirn bemerkt das es kein Nikotin mehr gibt icon_rolleyes.gif.

Liebe Grüße und einen schönen rauchfreien Tag

Elli, die heute nicht raucht, weil es ohne viel schöner ist
butterflyflower.png
Verfasst am: 02.10.2020 15:48
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Heute konnte ich erst um 12:00 ins Schwimmbad, also habe ich zur Mittahgspause das Haus verlassen und bin ins Schwimmbad. Der Weg zum Schwimmbad ist ein gemütlicher 25 Minuten Gang, das Autofahren lohnt also nicht. Heute hat mich in der Tat den größten Teil des Weges die Sucht genervt. Nicht das ich in dem Moment rauchen wollte, nein, ich ertappte mich dabei mir selber eine Argumentation zu bauen, warum ich in der näheren Zukunft dann mal wieder eine Unterbrechung vom nicht mehr Rauchenhaben kann. Das war schon interessant. Im Schwuiummbad wartete dann aber eine positive Überraschung, die ersten 400 m schwamm ich deutlich schneller als sonst, nur das Tempo über 30 Minuten zu halten geht noch nicht. Wird aber schon werden. Ich muss nur nicht wieder rauchen.
Verfasst am: 02.10.2020 23:28
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Guten Abend Rüdiger,

Na ob deine Rechnung mit den Jubeltagen zusammen kommt, schauen wir dann. icon_wink.gif

Ja, auch wenn man mal aus der Rolle fällt, kann dies vom Rauchstopp sein. Einige sind schneller gereizt, da das Nikotin ja auch eine beruhigende Funktion übernommen hat. Dennoch ist es in eine angeheizten Situation oder auch gerade wer oder was gesagt wird, schon mal möglich. Sowie auch adere Ursachen möglich sind. Wichtig ist, wie du dich dabei fühlst.

Ja solche Gedanken kennen auch viele hier. Sie sind echt nervig. Dennoch es sind nur Gedanken, nicht mehr und nicht weniger. Sie ziehen auch wieder vorbei. Es liegt an dir, wieviel Aufmerksamkeit du ihnen gibst. Das ist das, was sie möchten. Wie könntest du dich in so einer Situation ablenken? Wie können die Gedanken vorbei ziehen?

Betrachte sie doch mal von draußen: „ Ach es ist nur ein Gedanke, mit dem Rauchen“
Oder du legst den Gedanken auf einer Wolke und lässt sie vorbeischweben.
Woran könntest du ansonsten denken?

Es nur eine Gedanke, du bist nicht der Gedanke.

LG Bine
Verfasst am: 05.10.2020 11:47
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Gestern ging es wieder mal zurück in die dörflich Hauptwohnung, während die beste aller Ehefrauen weiter zwecks Broterwerbs in der Kapitale bleibt. Auf genau diese Situation hatte der Teufel in mir nun gewartet. "Sie ist doch nicht da, sie merkt es doch nicht, du kannst ja nächste Woche wieder aufhören, dafür kannst Du aber die ganze Woche lecker rauchen".

Das kündigte sich schon am Samstag an, die Gedanken drängten immer wieder in diese Richtung. Somit hatte ich aber auch Zeit das zu erkennen und vorbereitet zu sein. So ließ sich Diskussion kurz halten und wieder ein Tag zu den vorangegangenen rauchfreien hinzufügen.