Danke an alle meine Besucher - schön das Ihr den gleichen Humor habt wie ich :D
Mir geht´s zur Zeit einfach GUT !!!
Ich schick Euch einfach mal einen Teil meiner guten Laune rüber :D
:cocktailzumfeiern: und viel :sun:
LG Jutta
Guten Morgen an alle.
Heute Nacht habe ich das erlebt, was ich hier schon des öfteren gelesen habe -
ich hatte einen "Zigarettentraum".
Auf einer kleinen Gartenparty habe ich bei einem Freund gestanden und mich
unterhalten. Da kam ein mir unbekannter ?:evil:? auf mich zu und bot mir eine Zigarette
an, die ich ohne darüber nachzudenken annahm. Ich hielt die Zigarette in der
Hand und kam zu dem Entschluß, ich rauche die jetzt nicht - vielleicht später -
und steckte die Zigarette in meine Hosentasche und schon war sie vergessen.
Da ich schon sehr viel zu meiner natürlichen Faltenbeseitigung getan habe -
6 kg sind schon beim Gewicht drauf - wundert es mich, das die Zigarette noch
in meine Hosentasche gepaßt hat :)
Habt alle einen schönen Tag
liebe Grüße
Jutta
Hallo Jutta!
:champballoongift:[size=2] 10 Wochen! [/size]
Das ist bewundernswert. Ich gratuliere dir herzlich.
Gerne lese ich, dass sich deine Lunge erholt.
Dieser Gedanke lässt auch mich ans Aufhören denken.
Ich werde mir Unterstützung holen.
Den kalten Entzug schaffe ich momentan nicht.
Dir wünsche ich einen schönen Sonntag.
Viele Grüße
Uli
Hallo Jutta,
da sehe ich 70 Tage auf deinem Zähler. Das sind 10 Wochen - herzlichen Glückwunsch :like:
Mit der Lunge ist es leider so. Was die COPD zerstört hat kommt nicht wieder. Aber der Teil, der noch ganz gut ist wird sich erholen. Und allein, dass du durch nicht rauchen nahezu kein Kohlenmonoxid im Blut mehr hast, verbessert die Sauerstoffaufnahme und Transport. Auch wenn keine Wunder zu erwarten sind, darfst du noch auf kleine Verbesserung hoffen. Musst nur immer schön weitermachen. "Wir schaffen das" 8)
Viele Grüße :D
Ein liebes Hallo an alle.
Gestern war ich beim Lungenfacharzt und er hat mir bestätigt,
daß meine Lungenfunktion ein bischen besser geworden ist.
Er meinte nach dem Rauchstop regeneriert sich der Körper bis
zu einem Jahr nach dem aufhören.
Bei mir wird es wohl nicht mehr allzuviel besser werden, aber
auf keinen Fall schnell viel schlechter - COPD ist ja nicht heilbar.
Meine Hustenanfälle sind monentan durch eine Entzündung der
Bronchien, die ich jetzt mit Inhalieren einer speziellen Lösung
bekämpfen werde, entstanden. Das wird dann sicher auch wieder
besser.
Habt alle ein schönes Wochenende und genießt die schönen
Tage mit viel Sonne.
Liebe Grüße
Jutta
Guten Abend an alle.
War heute mal wieder nicht mein Tag - heute morgen zum Auto gegangen um zum Arzt zu fahren und
feststellen müssen, das mir jemand ans Auto gefahren und Fahrerflucht begangen hat, Kotflügel und Stoßstange kaputt.
Natürlich Polizei gerufen aber Aussicht den zu finden gleich 0. Hab Zettel ins Auto gemacht um nach Zeugen zu suchen, mehr kann ich nicht tun.
Bin dann in den Zigarettenladen gegangen und hab mir zwei Zeitschriften gekauft und gesagt - durchs Rauchen wird mein Auto auch nicht ganz - war kurz davor - aber mein Verstand hat gesiegt, darüber bin ich Stolz.
Habt alle einen schönen Abend und später eine gute Nacht
liebe Grüße
Jutta
Hallo Jutta, echt toll, dass du die 66 Tage geschafft hast. Es hört sich richtig entspannt und cool an, wie du die Schmachter verscheuchst. Die haben mich am Anfang komplett runtergezogen :bang:. Aber jetzt kommen diese Anflüge selten und es sind nur noch wirre Gedankenfetzen.
Du bist auf dem besten Weg. Die 66 Tage sind ein Meilenstein, die neue gute Angewohnheit hat sich verfestigt.
Ich drücke dir die Daumen, diesmal wird es für immer sein! Jetzt bist du ja Rentnerin, das fühlt sich bestimmt auch noch fremd an, aber du hast endlich Zeit, dich rundum zu verwöhnen und alles für Gesundheit und Schönheit zu tun. Dazu würden die Kippen überhaupt nicht mehr passen.
Liebe Grüße, mach dir einen schönen Tag.
:taenzerin:
Liebe Jutta,
herzlich willkommen zurück, das ist ja toll, dass Du wieder gestartet bist (und vor allem jetzt schon bei 66 Tagen angekommen bist!).
Ich kann mich auch noch an Dich erinnern.....
Letztendlich bist Du das ja ganz strategisch angegangen und hast Dir Hilfe dazu geholt. Dein bisheriger Erfolg gibt Dir recht! Fast 50 Jahre Rauchen ist ja auch ein echtes Brett, wie man so sagt. Aber auch das ist natürlich machbar, es gibt ja genug Beweise dafür im Forum. Und Du wirst Dich jetzt einreihen!
Welche Situationen fordern Dich noch heraus? Du sagtest, dass Du oft am PC, beim Kaffee trinken (letzteres war bei mir auch lange ein echter Trigger, kann ich Dir sagen...) aus Gewohnheit geraucht hast. Hat sich das schon verbessert? Hast Du diese Situationen irgendwie verändert?
Du kannst soooo stolz sein Jutta, was für eine Leistung! Da ziehe ich echt meinen Hut vor....
Freue mich, von Dir zu hören!
LG, Silke
Passivraucher – Raucher - sehr starker Raucher – nicht mehr Raucher:
Passivraucher bis zu meinem 14. Geburtsjahr – beide Eltern haben stark geraucht
Raucher vom 14. bis zum 63 Lebensjahr und 4 Monate – also 49 Jahre 4 Monate.
Die letzten ca. 15 Jahre täglich tagsüber durchschnittlich 60 - 70 Stück geraucht.
Krankheiten: COPD (Lungenkrankheit) – PAVK (Durchblutungsstörungen Beine)
1. Mal nicht mehr geraucht vom 24.01.2019 – 29.03.2019 = 66 Tage
2. Mal nicht mehr geraucht vom 23.06.2019 – 29.07.2019 = 36 Tage
3. Nicht mehr am rauchen seit dem 04.07.2020
Das Jahr 2019 war nicht mein Jahr – ich habe immer wieder versucht nicht mehr zu rauchen – habe es manchmal 1 – 3 Tage geschafft, auch mal 8 Tage, aber immer wieder angefangen, da ich mit den auftretenden Problemen mein rauchen immer wieder begründen konnte – eben die Sucht! Mein Ziel war es zuerst mich nach 3 Wochen ohne rauchen hier wieder anzumelden, dann habe ich mein altes Wohnzimmer gelesen und mir vorgenommen nach 36 Tagen wieder zu kommen und jetzt habe ich mein drittes Ziel – 66 Tage ohne zu rauchen geschafft und bin wieder hier.
Ich habe Anfang 2020 mit meiner Psychotherapeutin an der Sucht gearbeitet und gemerkt, das ich so sehr auf das Aufhören mit dem rauchen fixiert war und dadurch eine enorme innere Anspannung hatte. Das ging soweit, das ich mich selbst nicht leiden konnte, körperliche Beschwerden bekam, mich von vielen Dingen zurückgezogen habe und mein Leben nicht mehr im Griff hatte.
Zuerst musste ich lernen zu akzeptieren, daß ich rauche, ohne mir Vorwürfe zu machen, das konnte ich eine lange Zeit nicht. Ich wollte immer mit dem Kopf durch die Wand und alles um mich herum perfekt haben – was unmöglich ist.
Dann habe ich mir teilweise mein Leben wieder soweit es möglich ist aufgebaut, damit bin ich allerdings noch lange nicht fertig, aber ich versuche auch nicht mehr alles perfekt machen zu wollen.
20 Tage vor meinem erneuten Versuch nicht mehr zu rauchen habe ich mir eine Liste gemacht, auf der ich täglich bei jeder Zigarette die Uhrzeit und den Grund eintragen wollte.
Nach 8 Tagen viel mir auf, daß ich auf meiner Liste immer nur als Grund stehen hatte – PC-Gewohnheit, Kaffee-Gewohnheit usw. – mir viel beim besten Willen kein Grund ein, warum ich rauchte, geschmeckt haben mir die Zigaretten auch nicht, da mein Geschmackssinn, ebenso wie mein Geruchssinn sehr schlecht waren.
Dann habe ich mit meiner Psychologin gesprochen und Ihr erklärt, daß ich mit dem rauchen aufhören möchte und Unterstützung brauche. Sie hat mir ein Medikament aufgeschrieben das meine Stimmung aufhellen und mir gleichzeitig helfen sollte mit dem rauchen aufzuhören. Sie riet mir außerdem noch Nikotinpflaster als Hilfe zu nutzen.
Nachdem ich die Tabletten 10 Tage eingenommen hatte, habe ich am 05.07.2020 keine mehr geraucht und 3 Wochen Nikotinpflaster genommen. Als ich die Pflaster mal vergessen hatte habe ich gemerkt, es geht ab jetzt auch ohne und sie weg gelassen.
Zu meiner Beruhigung habe ich allerdings die Pflaster aufgehoben und noch Kaugummis, die Kaugummis habe ich noch nie benutzt, waren von Anfang an meine psychische Unterstützung.
Wenn die Schmachter kommen geh ich auf meinen Balkon an die frische Luft, schau in den Himmel oder den Vögeln zu und denk an meine Listen mit dem Grund
– GEWOHNHEIT – Atme bewusst ein und aus, trinke ein Glas Wasser, esse eine Möhre oder Bonbon, lese etwas, oder mache Kreuzworträtsel und so langsam ist alles wieder okay – im Moment bin ich wesentlich mehr auf meinem Balkon, vor allem morgens, als früher.
Außer das ich jetzt meine 2 Etagen wieder besser hochgehen kann, beim Aufstehen morgens keine Luftnot mehr habe, bessert sich so langsam auch mein Geschmacks- und Geruchssinn wieder. Früher habe ich jeden Abend 2-3 Bier getrunken zum einschlafen, jetzt schmeckt mir überhaupt kein Bier oder Alkohol mehr. Na ja mit dem Schlafen hab ich zwar so meine Probleme, aber da ich ja jetzt ab 1.4.20 Rentnerin bin, kann ich mich auch mal zu einem Mittagsschläfchen hinlegen – dann passt es schon.
Nun habe ich seid der 4. Woche wieder vermehrt Husten und Atemnot – ich denke die Bronchien möchten sich reinigen – ich unterstütze das mit viel trinken, Inhalationen und Atemübungen mit einem Gerät, das mir damals hier von Baldso empfohlen wurde, dafür noch mal ganz liebes Dankeschön.
Da ich heute wieder bei 66 Tage ohne Qualm angelangt bin, komme ich zurück und möchte dort weitermachen, wo ich am 29.03.2019 aufgehört habe:
NICHT MEHR ZU RAUCHEN !!!
Ganz liebe Grüße an alle die mich vielleicht noch kennen und mich damals unermüdlich unterstützt haben und an alle, die neu dazu gekommen sind.
Jutta
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