Liebe Gartenliebhaberin,
glaub mir, ich konnte mir nicht vorstellen auch nur einen einzigen Tag ohne zu rauchen auszuhalten, bis ich den ersten Tag rauchfrei hinter mich gebracht hatte. Auch der zweite und der dritte Tag waren voller quälender Gedanken. Da war viel Krawall in meinem Inneren. Ich habe an Duftkerzen geschnüffelt, An auseinander gebauten Kugelschreibern gezogen, habe meine Umgebung angeblafft, Bollywood Filme geschaut, meine Terrasse gemieden, weil ich da immer geraucht habe. Und das war nur der erste Tag. Ja, es kann schwer sein. Mein innerer Teufel, ich habe ihn Ulrich genannt, hat die Daumenschrauben angezogen, geschrien und gezetert. Das klingt furchtbar?
Aber wie furchtbar ist es, im Gegensatz zu Atemnot nach einem Stockwerk, Hustenanfälle die nicht enden wollen, fahle Gesichtshaut, stinkende Kleidung, Haare und Finger. Diese Liste kann beliebig fortgeführt werden...
Die ersten Symptome des Entzugs sind schnell vorbei. Die Folgen des Rauchens nie, außer du beendest deine Sucht.
Niemand sagt, es ist leicht, aber ich habe es niemals bereut.
Mit lieben Grüßen Heike
Juhuuui! Freut mich sehr, dass du jetzt eine kleine Fee hast. Die hätte ich auch gern!
Wie wunderbar, dass du dich nicht deprimiert in die Ecke legst! Sei stolz drauf!!
:gefsmilie:
Ich glaube, fast kein Raucher schafft es im ersten Anlauf. Das sind glückliche Ausnahmen, denke ich.
Ich selbst hab unzählbar viele Versuche gebraucht, bevor ich 12 Jahre rauchfrei war. Und auch beim jetzigen Versuch hab ich zig Schachteln weggeworfen, Feuerzeuge verschenkt....nur um mich kurz drauf vom Untermieter zur Tanke schicken zu lassen :roll:
Jeder Versuch bringt dich der passenden Strategie etwas näher.
:smileumarmung:
Hast du schon einen neuen Plan? Klang fast so, daher die neugierige Nachfrage...
Schönen Sonntag dir! Lass von dir hören!
LG
Hallo liebe Katerliesel.
Wie lieb von Dir, dass du an mich denkst. Danke dafür.
Deine Nachfrage gibt mir schon ein gutes Gefühl, nicht allein zu sein.
So, was soll ich sagen...mein erster Versuch mit dem Rauchstop ist gescheitert.
Allerdings bin ich gar nicht so enttäuscht, wie ich mir eine Niederlage vorgestellt hätte.
In meinem Kopf ist heute eine kleine Flitzerfee mit Zauberstab in der Hand gewachsen, die dem Rauchteufel den Kampf angesagt hat.
Und sie hat dem kleinen Teufel ganz klar zu verstehen gegeben, dass sie ihn verscheuchen wird.
Ich gebe jetzt nicht deprimiert auf, versuche mir eine neue Strategie zu erstellen.
Und früher oder später werde ich damit erfolgreich sein.
24 Stunden klingt prima!
Wenn ihr nach Hause kommt...
Gehst du duschen und ab ins Bett :wink:
Liest du im Forum bis du müde bist.
Schaust du dir die Links, die Sarah dir geschickt hat genauer an.
Malst du dir aus, wie schön es sein wird, den Raucherstress los zu sein.
Wäschst du Wäsche.
Beziehst das Bett neu.
Putzt Fenster.
Oder saugst das Auto sauber....
:wink:
Alles Gute! Bis morgen :sun:
Hallo Katerliesesl.
Du munterst mich grade sehr auf.
Der Gedanke an das zeternde Nikotinmännchen gefällt mir sehr gut.
Ja, und meine eigenen Worte muss ich wohl nochmal verinnerlichen.
Ich will diesen Mist einfach nicht mehr.
Heute Mittag sind wir bei einer Hochzeit. Da bin ich ganz sicher, dass ich nicht rauchen werde. Ich rauche ja nicht in der Öffentlichkeit
Schwierig wird es dann wenn ich heute Abend nach Hause komme
Für diese Situation muss ich mir noch eine Strategie überlegen.
Mein erstes Ziel ist es 24 Stunden ohne Zigarette zu sein.
Guten Morgen liebe Gartenliebhaberin!
Ziemlich normal, dass du Angst vorm Scheitern hast.
Aber vielleicht hilft dir eine Gegenüberstellung. Was hast du zu verlieren, solltest du Scheitern?
●Eine Schachtel Zigaretten (falls du noch welche hast, und diese zum Rauchstop vernichtest)
●....
Das war's im Grunde, oder?
Ich zitiere:
Hallo Katerliesel,
Deine Worte motivieren mich grade sehr.
Ich möchte auch endlich nicht mehr den ganzen Stress aushalten, den das Rauchen verursacht.
Endlich aus dem Haus gehen können ohne zu checken, ob ich nicht nach Rauch rieche. Nicht mehr die Klamotten wechseln wenn meine Kinder mich besuchen. Mich in der Mittagspause mit jemandem treffen ohne zu überlegen, wo ich noch schnell eine rauchen könnte.
All diese Fesseln möchte ich abwerfen.
Rauchen verursacht Stress, nicht das Nichtrauchen.
...nur einige wenige Punkte, die es zu gewinnen gäbe :heart:
Ich würde gern sagen, mach dir keinen Stress...aber den machst du dir ja gar nicht selbst. Es ist dein zeternder Untermieter -die Sucht- die um ihre Existenz fürchtet. Das Nikotinmännchen hat längst mitbekommen, wie ernst dir die Sache ist. Desswegen läuft es Amok.
Ein Tag ohne Futter könnte ihn schon friedlicher werden lassen...vielleicht auch nicht, wer weiss das schon. Kommt auf einen Versuch an, oder?
Vielleicht kannst du das Nikotinmännchen -falles es notwendig werden SOLLTE-auch mit Pflaster oder Kaugummi besänftigen und erstmal die Rituale des Rauchens abstellen.
Ich wollte auch lange planen, vor 3 Wochen...
Bolando schrieb am 5.6 etwas in mein Wohnzimmer, das ich hier aus unvermögen in technischen Dingen nicht zitieren kann. Ich hab den Plan über den Haufen geworfen und die Zigaretten entsorgt.
Du kannst das auch! Wiso auch nicht??
Und wenn du scheiterst?
So what?
Dann versuchst du es eben nächste Woche nochmal! Du kannst nichts verlieren! Nur Erfahrung gewinnen.
Ich drück dich :smileumarmung:
und auch die Daumen!
Tschaka! Raus mit dem Untermieter!!
Sonnige Grüsse
Katerliesel
Guten Morgen Gartenliebhaberin,
das kann ich gut verstehen. Da hatte ich auch große Angst vor. Und ehrlich, als ich dann soweit war und angefangen habe mit dem Aufhören, war es nicht so schlimm wie ich dachte.
Du hast den ersten Schritt zum Rauchstopp mit deiner Vorbereitung bereits gemacht. Das ist große klasse.
Wenn es nicht gleich klappt, kannst du ja immer noch was anderes probieren. Vielleicht ein rauchfrei Seminar, Nikotinersatzprodukte, Akupunktur oder oder. Du hast überhaupt nichts zu verlieren. Nur zu gewinnen.
Am Montag startet auch der neue Monatszug. Vielleicht magst du da mit rein springen. Ich war im Oktober-Abteil unterwegs und mir hat der Austausch total geholfen.
Gibt es denn etwas, dass dich da ein bisschen entspannen könnte oder dazu beitragen, dass du dich nicht so sehr unter Druck setzt?
Ich drücke fest die Daumen, du schaffst das.
Liebe Grüße Sarah :smileumarmung:
Guten Morgen.
Am meisten Angst habe ich vorm Scheitern. Ich will ja unbedingt aufhören.
Das setzt mich grade sehr unter Druck.
Eigentlich sollte ich gut vorbereitet sein, ich beschäftige mich schon länger mit dem Rauchstop.
Auch das Lesen hier im Forum gibt mir Mut.
Vielleicht sollte ich mir gar nicht so viele negativen Gedanken machen und einfach loslegen.
Guten Morgen Gartenliebhaberin, :coffee:
Heute soll es soweit sein? Dann drücke ich dir fest die Daumen für den Rauchstopp.
Was macht dir denn solche Zweifel? Kannst du da etwas bestimmtes ausmachen?
Ich hatte zum Schluss so viel Angst vorm aufhören, dass ich mich ewig selbst blockiert habe.
Ich habe es dann wie du gemacht, mir ein Ausstiegsdatum gesetzt, mich vorbereitet und amgefangen mit dem Aufhören.
https://rauchfrei-info.de/informieren/rauchstopp/unterstuetzung-beim-rauchstopp/broschueren/
Mir hat die Broschüre Ja, ich werde rauchfrei! sehr geholfen. Die Unterstützung hier im Forum hatte auch einen sehr großen Anteil, dass ich dabei geblieben bin.
Du kannst dich sonst auch an die Telefonberatung hier wenden.
https://rauchfrei-info.de/aufhoeren/unterstuetzung-beim-rauchstopp/telefonberatung/
Versuche dich nicht zu sehr unter Druck zu setzen. Bei vielen von uns hat es nicht sofort geklappt. Aber mit jedem Versuch kommen wir dem Ziel näher.
Liebe Grüße Sarah
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