Tipps zum Trinken

Für Körper und Gesundheit ist eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr sehr wichtig.

Das gilt in besonderem Maße für die Zeit während und nach einem Rauchstopp. Mindestens zwei Liter Flüssigkeit sollten Sie am Tag zu sich nehmen, damit beispielsweise Ihre Muskelzellen ausreichend mit Sauerstoff versorgt werden. Außerdem entschlacken Sie Ihren Körper und dämpfen das Hungergefühl, wenn Sie ausreichend trinken.

Hier haben wir Ihnen einige Tipps für gesundes und genussvolles Trinken zusammengestellt:
  • Trinken Sie ausreichend Flüssigkeit. Der Körper benötigt täglich 1,5 bis 2 Liter.

  • Zuckerhaltige Getränke sollten Sie meiden: Sie entziehen dem Körper Wasser, denn der Darm benötigt zur Verdünnung von Zucker Flüssigkeit aus dem Blut. Außerdem enthalten sie viele Kalorien.

  • Kalorienfreie oder -arme Getränke sind besser: Mineralwasser, Früchtetee, Fruchtsaftschorlen, kalorienreduzierte Fruchtsäfte oder Limonaden.

  • Wenn auch bei Ihnen bisher zum Kaffee eine Zigarette gehörte, sollten Sie diese gedankliche Verbindung jetzt trennen. Trinken Sie in den ersten Wochen nach dem Ausstieg zum Beispiel verstärkt Tee. Sie machen es sich dadurch einfacher und bauen keinen „inneren Gegner“ auf, der zum Kaffee eine Zigarette verlangt. Machen Sie sich auf die Suche nach Ihrem „Lieblingstee“.

  • Grüner Tee zum Beispiel entgiftet und enthält viele Mineralstoffe sowie Vitamin C, Rotbuschtee enthält kein Koffein, dafür aber ebenfalls zahlreiche Mineralstoffe.
 

Alkohol nach dem Rauchstopp: ein heikles Thema

Für viele Rauchende gehören Alkohol und Zigaretten zusammen. Das macht den Genuss von Alkohol besonders schwierig. Erstens reduziert Alkohol die Kontrollfähigkeit. Das bedeutet, dass man sich viel schwerer „zusammenreißen“ kann, wenn einen Lust auf eine Zigarette ergreift. Zu Rückfällen kommt es häufig, wenn Alkohol getrunken wird. Zweitens ist beim Genuss von Alkohol – genau wie beim Kaffee – der Griff zur Zigarette auch oft „einprogrammiert“. Drittens sind alkoholische Getränke äußerst kalorienhalt

Deswegen gilt: Machen Sie sich den Ausstieg leichter und verzichten Sie in der Anfangsphase Ihres Rauchstopps möglichst auf Alkohol.

Die Kombination von Alkohol und Zigaretten ist ohnehin bedenklich. Expertinnen und Experten der Weltgesundheitsorganisation (WHO) haben herausgefunden, dass Alkoholkonsum weitaus mehr als bisher angenommen das Krebsrisiko erhöht. Das gilt vor allem bei gleichzeitigem Tabakkonsum. Die Gefahr, an Speiseröhrenkrebs zu erkranken, wird beispielsweise um ein Vielfaches erhöht.[1]

Quellen

[1]Lancet Oncology, Bd 8, 2007, S. 292.